Der Systembau der Grund- und Oberschule Wiederitzsch wird aufgestockt.

Systembau der Grund- und Oberschule

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Mit der Dienstberatung des Oberbürgermeisters und der Beschlußfassung vom 21.03.2017 ist die Aufstockung des Systembaus auf dem Hof der Grund- und Oberschule Wiederitzsch beschlossen.

Aktueller Stand (30.07.2017)

Wie alle bemerkt haben, hat der Beginn der Arbeiten nicht pünktlich begonnen. Erst in den letzten Tagen begann die Aufstockung des Gebäudes.

Nach Rücksprache mit dem Amt für Jugend, Familie und Bildung in der Stadt Leipzig, bestätigte man mir, dass eine Fertigstellung bis zum Beginn des Schuljahres nicht zu schaffen ist. Der Rohbau soll noch in den Ferien fertig werden. Allerdings erfolgt der Innenausbau (Elektrik, Sanitär, Malerarbeiten) dann während der regulären Schulzeiten. Seitens der Bauleitung und der Schulleitung werden Lärm- und Schmutzbelästigung soweit als möglich vermieden.

Die Fertigstellung des Systembau der Grund- und Oberschule Wiederitzsch wird sich bis zu den Herbstferien hinziehen.

Glücklicherweise wird auch dieses Jahr in Grundschule Wiederitzsch nur 3-zügig eingeschult. Zum 27.07.2017 lagen 77 Anmeldungen vor, so das die Klassenstärken bei 25 – 26 Schülern liegen wird.

Auftsockungsbau aus dem Schulhausbauprogramms

Für die Erweiterung der Schule fallen Kosten in Höhe von 820.000 Euro für die Stadt Leipzig an. Im Rahmen des Schulhausbauprogramms des Bundes (KInvFG) wird geprüft, ob zusätzliche Fördermittel für die Maßnahme eingeworben werden können.

Entsprechend der Schulentwicklungsplanung für Wiederitzsch reichen die 2011 errichteten Räume nicht aus. Aus diesem Grund wird der Systembau durch Aufstocken eines Geschosses erweitert.

Somit ermöglicht die Baumaßnahme die Unterbringung von 4 weiteren Klassen. Damit wird die wachsende Schülerzahl der Grundschule kompensiert. Im Schuljahr 2016/2017 führt die Grundschule 13 Klassen, für das Schuljahr 2017/2018 sind 14 Klassen prognostiziert.

Die Eignung des Systembaus und des Fundaments für diese Aufstockung wurde im Vorfeld geprüft und liegt vor. Der Systembau wurde 2011 von der Firma ALHO errichtet, diese Firma wurde nach einem öffentlichen Ausschreibungsverfahren bezuschlagt. Die Aufstockung kann aus verschiedenen Gründen (Systemkompatibilität, Gewährleistung, etc.) nur durch die Firma ALHO erfolgen (PDF: Bauantragsplanung).

Ziel für Wiederitzsch bleibt trotz der Aufstockung, die Schaffung eines weiteren eigenständigen Schulstandortes. Die Erweiterung des bestehende Gebäudes ist notwendig, da ein neuer Standort aktuell nicht in Sicht ist.

Der vorhandene Systembau hat 4 Unterrichtsräume, 1 Vorbereitungsraum, WC-Räume, einen Windfang und einen Flur. Die vorhandenen Unterrichtsräume entsprechen schon heute nicht mehr der empfohlenen Mindestraumgröße von 70 m² bei Neu- und Erweiterungsbauten (Förderrichtlinie SchulInfra – FöriSIF) Die Aufstockung entsteht analog der Raumstruktur im Erdgeschosses. Somit sind auch diese Räume zu klein und können nicht gefördert werden.

Um die Treppe für die obere Etage einbauen zu können, fällt der Vorbereitungsraum weg. Hinzu kommt eine außenliegende Fluchttreppe. Das Erdgeschoss wird im gleichen Zug an die aktuellen Brandschutznormen angepasst.

Im aufgestockten Obergeschoss entstehen 4 Unterrichtsräume (UR) mit ca. 58,4 m². Eine barrierefreie Umsetzung der oberen Etage erfolgt nicht.

Planzeiten für den Umbau

Baugenehmigung03.2017
Beginn Fertigung04.2017
Voraus. Baubeginn05.2017
Fertigstellung08.2017

Planung für den Neubau

Laut Bürgermeister Fabian ist für die Oberschule Wiederitzsch immer noch der Neubau geplant. Noch dieses Jahr möchte der Bürgermeister die Planungen für 24 Standorte im Paket durch den Stadtrat absegnen lassen. Die Oberschule Wiederitzsch soll dann an einem neuen Standort inklusive einer Dreifeldsporthalle gebaut werden. Der Bau soll bis 2023 erfolgen.

geschrieben von: Thomas Wagner

Thomas Wagner

Thomas Wagner ist der Gründer des Stadtteilmagazin „Wiederitzsch im Blick“ und Ansprechpartner für alle Belange rund um dieses Magazin.

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