Wird das ehemalige Bundeswehrkrankenhaus in Wiederitzsch zur Asylunterkunft?

Update September 2017: Zwangsversteigerungsverfahren für ehemaliges Bundeswehrkrankenhaus in Wiederitzsch-Leipzig beendet.

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(Für eine chronologische Ordnung bitte von oben nach unten lesen.)

Das ehemalige Bundeswehrkrankenhaus in Leipzig-Wiederitzsch steht auf der Prüfliste des Freistaat Sachsen als potenzieller Standort für ein zeitweiliges Erstaufnahmelager für 2014.

Das leerstehende Objekt, welches vom Bund an den Münchner Immobiliendienstleister Golden Gate verkauft wurde, soll auf die Eignung als Übergangslösung geprüft werden.

Auf Grund des hohen Zustroms von Asylbewerbern (dieses Jahr werden es vermutlich in Sachsen über 10.000 sein) wurde durch das Land Sachsen die Errichtung von 2 neuen Erstaufnahmeheimen in Dresden und Leipzig beschlossen. Hierfür hat das Land Sachsen in Leipzig (Max-Liebermann-Straße 36b entstehen, Gebäude aus dem Bestand General-Olbricht-Kaserne ein Grundstück erworben und ab ca. 2017 können dort 500 Flüchtlinge untergebracht werden. Schon ab Ende 2015 sollen 100 Plätze verfügbar sein.

Bis zur vollständigen Nutzung der neuen Unterkunft in der Max-Liebermann-Straße werden aber jetzt schon Plätze benötigt. Unter den 20 aktuell in der Prüfung befindlichen Standorten ist auch das ehemalige Bundeswehrkrankenhaus Leipzig, welches noch kurz vor dem Verkauf mit vielen Millionen Euro in eines der modernsten Lazarette der Bundeswehr umgebaut wurde, nur um dann dem Standortkonzept der Bundeswehr zum Opfer zu fallen.

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Ist dieser Standort überhaupt als Asylheim in Wiederitzsch geeignet?

Hier muss ich jetzt spekulieren, aber als ehemaliger Soldat, der als KvD (Kraftfahrer vom Dienst) öfter Soldaten in diese Krankenhaus gefahren hat, stellt sich mir die Frage, wie ein Krankenhaus als Interimslösung sinnvoll und kostengünstig zu einem Asylheim umgebaut werden kann?

Grundsätzlich sollte die Infrastruktur der Gebäude als Interimsmöglichkeit herhalten können. So kann eine Krankenzimmer natürlich auch als Aufenthalts- und Wohnraum genutzt werden. Ein OP-Saal oder andere Facheinrichtungen sind aber vermutlich nicht als Asylunterkunft zu nutzen.

Auch das Problem Kochstellen muss gelöst werden, da die eigentliche Küche vermietet und in Nutzung ist.

UPDATE 02.10.2014: Golden Gate GmbH stellt Insolvenzantrag

Seitens der Inhaberfirma des Krankenhaus (Golden Gate GmbH) wurde heute am Amtsgericht München Insolvenzantrag in Eigenverwaltung gestellt. Am 11. Oktober werden über 30 Millionen fällig, die nicht refinanziert sind.

Spannend ist die Aussage, dass das ehemalige Bundeswehrkrankenhaus in Leipzig der Golden Gate GmbH das Genick gebrochen hat. Unterschiedliche Klinikpläne hatten sich bisher immer zerschlagen. In wie weit diese Insolvenz ein Ausländerheim Wiederitzsch begünstigt oder eher behindert, lässt sich zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht sagen.

UPDATE 03.10.2014 18:00 Uhr: Pläne für Asylheim schon länger in der Schublade

Allerdings gibt es auf der Seite der Golden Gate GmbH schon länger ein vollständiges Konzept zur Umsetzung eines „Modellvorhaben Integriertes Asylzentrum Leipzig Wiederitzsch“. Auch ob dieses schon in Absprache mit der Stadt Leipzig und/ oder dem Land Sachsen erstellt wurde, ist zum aktuellen Zeitpunkt unklar. (Pressemeldung zur Insolvenz)

Der Ex-Geschäftsführer hält Rampold in einer Mitteilung eintäuscht fest: „Nach langen Verhandlungen und hartem Kampf zum Wohle des Unternehmens und seiner Investoren habe ich zur Kenntnis nehmen müssen, dass die mit der öffentlichen Hand diskutierten und weit verhandelten Nutzungschancen des Projekts Leipzig sich nicht so schnell realisieren lassen, dass eine Rückführung der Anleihe dadurch und durch weitere umzusetzende Maßnahmen zum Fälligkeitstermin erfolgen kann.

Umso wichtiger ist es, das seit Wochen mit den Behörden des Landes Sachsens entwickelte Konzept für dieses Modellvorhaben unmittelbar umzusetzen. Hierfür werden alle notwendigen Entscheidungen des Landes Sachsen und der Stadt Leipzig kurzfristig erwartet.“ (Pressemeldung zum Krankenhaus).

Somit kann man fest annehmen, dass das seit vielen Jahren geplante Konzept zumindest seitens der Golden Gate GmbH in einer möglichen Umsetzung voran getrieben wurde. Auch scheint die Stadt Leipzig schon seit längerer Zeit direkt involviert zu sein. Hier richtet sich nun die Frage an die Entscheidungsträger, warum dieses hinter verschlossenen Türen passiert.

Auf Grund solcher politischer Vorgehensweise ist ein Schritt an die Wahlurne zur Nachwahl am Sonntag dringend ratsam um die politische Einflussnahme des Leipziger Norden im Stadtrat zu sichern oder sogar durch hohe Wahlbeteiligung auszubauen!

UPDATE 08.10.2014: Die Ortschaftsratssitzung im Zeichen des geplanten Asylheims

Als erstes meinen Dank an Romy Fichtner, die mir die gestrige Ortschaftsratssitzung rund um das Krankenhaus zusammengefasst hat. Auch allen anwesenden Bürgern, die sich mit ihren Stimmen stark machen, sage ich hier schon mal Danke.

Neben dem fast vollständigen Ortsrat und einem gefüllten Zuschauerplenum war auch Herr. Merbitz (Leipziger Polizeipräsident) als kompetenten Ratgeber an diesem Abend vor Ort.

Im Rahmen des Abends wurden seitens der Wiederitzscher Anwohner rund um das ehemalige Bundeswehrkrankenhaus Leipzig Wiederitzsch folgende Ängste formuliert und mir durch Romy Fichtner zur Verfügung gestellt:

  • Dies ist ein Schulweg, Eltern haben somit Angst um die Sicherheit der Kinder und da dies unser höchstes Gut ist, ist hier auch das höchste Streitpotential: Kindersicherheit
  • Die „Auffangeinrichtung“ befindet sich in Mitten mehrerer EFH-Siedlungen südlich: Bebauung Bahnhofstr.; Martinshöhe Neubausiedlung; östlich „Pippi Langstrumpfsiedlung“; westlich Kamillenweg-Siedlung.
    • Ein extrem großer Anteil wurde in den letzten 5 Jahren, teilweise sehr preisintensiv errichtet. Nach Zinsfestschreibung und Neuprüfung durch die Banken ist eine starke Herabsetzung der Grundstückswerte ganz sicher. Klingt vor dem Flüchtlingsthema banal aber: Dies ist für alle existenziell.
    • Ein weiterer Verkauf angebotenen Flächen wird nicht möglich sein – Neuansiedlung und Wachstum in Wiederitzsch werden gestoppt. Stark sinkende Grundstückspreise.
    • Die angesprochene Gartenzaunproblematik: Ein überwinden von Zaun und Mauer ist hier überall ein Leichtes. Die Bürger haben Angst sich nicht sichern zu können.
  • Eine Integration der Flüchtlinge ist nicht möglich. Dies gibt die Infrastruktur nicht her. Eine lange Straße, die in östlicher Richtung zur Autobahn führt und in westlicher Richtung 2 km zum „Kleinstadtinneren“.
  • Provisorien halten ewig! Wenn das Geld einmal in die Hand genommen wurde und alle Auflagen erfüllt werden, die einen Betrieb dort rechtfertigen – wer will dann noch diesen Standort wieder auflösen? Niemand. Der Bedarf wird, wenn ihm einmal Raum gegeben wird immer durch eine solchen Einrichtung gedeckt werden können – auch neben der Max-Liebermann-Str.

Sollte es zu einer „Auffangeinrichtung gemäß dem jetzt bekanntgewordenem Konzept kommen stellen sich unter anderem folgende Fragen:

  • Wie schnell wird das BWK umgebaut?
  • Was kostet dieses?
  • Welche Größenordnung (Flüchtlingszahl) beherbergt es, und wie lange bleiben die Flüchtlinge?
  • Welche Nationalitäten werden untergebracht?
  • Wie ist der Betreuerschlüssel, wie werden die Flüchtlinge beschäftigt?
  • Wer sorgt für ein weiter ansprechendes Erscheinungsbildes des Objektes?
  • Liegt die Verwaltung der Liegenschaft dann weiter in privater Obhut?
  • Am Wichtigsten: Wie sieht das entsprechende Sicherheitskonzept aus. Sowohl für die Wiederitzscher, als auch für die Flüchtlinge.

Seitens der städtischen Ebene kamen vorsichtige Äußerungen, die in etwa so schriftlich festgehalten werden können:

  • Keiner wusste vor den Zeitungsartikeln etwas von der Problematik.
  • Bei Umnutzung muss dazu eine Sondergenehmigung bei der Stadt Leipzig beantragt werden. Derzeit ist es als medizinische Einrichtung geführt.
  • Bereits vor einem dreiviertel Jahr war eine Begehung – es wurde als nicht optimal eingestuft und es wurde sich für die Max-Liebermann-Str. ausgesprochen
  • Hr. Diestel war optimistisch das dies wieder so kommt
  • Auch Hr. Merbitz hält daran fest, dass dies wenn dann nur eine Übergangslösung sein kann und die Max-Liebermann-Str. definitiv favorisiert ist
  • Es werden Syrier, Tunesier und Tschetschnen erwartet.
  • Mehr Polizeipräsenz wurde von Hr. Merbitz befürwortet
  • Keine Integration in Schule und Berufsleben von diesem Standort aus. Nach Herrn Merbitz ist dabei eine Integration nicht erforderlich, da die Personen max. 3 Monate bleiben und dann weiterverteilt werden. Die Flüchtlinge können nach seinen Aussagen ein- und ausgehen, wie sie wollen.
  • Hr. Diestel hat das KH als derart veraltet abgetan: „Das Kind ist in den Brunnen gefallen – hier kommt nie mehr ein KH hin“.
  • Die Prüfliste mit den anderen Objekten war niemand bekannt. Dies soll nachgeforscht werden.
  • Anfrage an den Stadtrat, warum so eine hohe Konzentration hier im Norden

Sollten einzelne Punkte fehlerhaft oder unvollständig wiedergegeben sein, bitte ich um kurze Rückmeldung!

Update 10.10.2014: SONNTAG WÄHLEN gehen!

Am Sonntag könnt ihr alle die zukünftige Entwicklung mit beeinflussen in dem ihr zur Wahl geht und dafür sorgt, das der Leipziger Norden genügend Stadträte im Stadtrat hat!

Update 10.10.2014: Erster Termin von engagierten Wiederitzschern

Wie mir Romy gerade mitteilte gibt es am Sonntag um 17 Uhr im Abschlepphof/Restaurant ein erstes Treffen von Bürgern, die sich dieses Themas annehmen wollen. Es haben schon einige Ihre Teilnahme signalisiert. Wichtig ist, dass möglichst aus den verschiedenen Siedlungen jemand mit vor Ort ist. Dann kann „weitertransportiert“ werden. Wir freuen uns auf jeden, der sich konstruktiv aktiv mit einbringen möchte!

Zu besprechen:

  • Evtl. Rückmeldung Innenministerium
  • Stadtratssitzung 15.10.14 : Formulieren einer Anfrage an den Stadtrat bzgl. der Planungen und Positionierung der Verwaltung hinsichtlich des Erstaufnahmelagers:
  • Weiteres Vorgehen von gemeinsamen Aktionen
  • Sammeln von Fakten

Stadtrat Heinrich und Stadträtin Fr. Dr. Kiesewetter versuchen trotz Wahltag mit dabei zu sein!

Update 11.10.2014: Sie haben Post!

Heute morgen habe ich in meinem Briefkasten eine unverschlossenen Briefumschlag gefunden. Inhalt des Umschlages ist ein Schreiben an den Landtagsabgeordneten Holger Gasse mit einem Ablehnungsgesuch.

Ablehnungsgesucht - Asylbewerberheim Leipzig Wiederitzsch an den Landtagsabgeordneten Holger Gasse
Ablehnungsgesucht – Asylbewerberheim Leipzig Wiederitzsch an den Landtagsabgeordneten Holger Gasse
Ablehnungsgesucht - Asylbewerberheim Leipzig Wiederitzsch an den Landtagsabgeordneten Holger Gasse
Ablehnungsgesucht – Asylbewerberheim Leipzig Wiederitzsch an den Landtagsabgeordneten Holger Gasse
Wer hat auch Post bekommen und wer hat schon unterschrieben?

Update: 12.10.2014: Erstes Treffen Wiederitzscher Bürger

treffen-wiederitzscher-buerger-2014-10-12-012Knapp 200 Bürger haben sich am Sonntag kurz vor Ende der Wahl ein erstes mal getroffen um die nächsten Schritte abzusprechen.

Update: 15.10.2014: Öffentliche Veranstaltung auf dem Hugo-Krone-Platz geplant

Flyer Versammlung Wiederitzsch 2014-10-20Viele haben schon von der geplanten Veranstaltung auf dem Hugo-Krone-Platz am Montag, 20.10.2014, 18 Uhr gehört. Hier noch mal die offizielle Einladung an alle Wiederitzscher

Update: 21.10.2014: Die Veranstaltung auf dem Hugo-Krone-Platz

Erste Bürgerversammlung rund um die geplante Erstaufnahmeeinrichtung im ehem. Bundeswehrkrankenhaus Alle Informationen zur Versammlung findet ihr hier:
Erste Bürgerversammlung rund um die geplante Erstaufnahmeeinrichtung im ehem. Bundeswehrkrankenhaus.

Update 01.11.2014: Fragenkatalog zur Erstaufnahmeeinrichtung (EAE) der IG Wiederitzsch

flyer-vorderseiteDie IG Wiederitzsch hat einen ausführlichen Fragenkatalog rund um die Eignung des BWK erstellt.

Update 03.11.2014: Einladung zur Informationsveranstaltung

Vorübergehende Nutzung des ehemaligen Bundeswehrkrankenhauses in Leipzig-Wiederitzsch als Asylbewerberunterkunft Die Einladung zur Informationsveranstaltung der Landesdirektion Dresden zur Vorübergehende Nutzung des ehemaligen BW-Krankenhauses in Leipzig-Wiederitzsch als Asylbewerberunterkunft ist da! Am Montag, 17. November 2014
Haus Auensee, Gustav-Esche-Straße 4, Beginn: 19.00 Uhr

Update 14.11.2014: Busshuttle zur Informationsveranstaltung

Flyer zur InformationsveranstaltungBusse für 200 Personen für die Veranstaltung am Montag werden durch die IG Wiederitzsch gestellt.

Update 17.11.2014: Die Ergebnisse der Informationsveranstaltung

Ergebnisse der Informationsveranstaltung der Landesdirektion zur geplanten Nutzung des Bundeswehrkrankenhaus in WiederitzschDie Ergebnisse der Informationsveranstaltung der Landesdirektion können hier nachgelesen werden. Noch ist nichts entschieden, aber das BWK ist die einzige Lösung. Alternativen gibt es nicht!

Update 27.11.2014: Arbeitsstand der IG Wiederitzsch

IG Wiederitzsch Die IG Wiederitzsch bleibt am Ball und hat ihr Fühler in alle Richtungen ausgestreckt. Was aktuell alles gemacht wird, lest ihr hier.

Update 29.11.2014: Ergebnisse der Gläubigerversammlung der Golden Gate GmbH

ehemaliges Bundeswehrkrankenhaus Wiederitzsch Die inoffiziellen Ergebnisse, auch mit Informationen zum Bundeswehrkrankenhaus in Wiederitzsch stehen hier.

Update 28.12.2014: Interview der IG Wiederitzsch mit der L-IZ

Da es aktuell sehr ruhig um das ehemalige Bundeswehrkrankenhaus ist, stand die IG Wiederitzsch der L-IZ für ein Interview zur Verfügung.

Update 07.01.2015: Aktueller Stand

Am 12.01.2015 findet die 2. Gläubigerversammlung der Golden Gate GmbH statt. Ein nicht unerheblicher Teil dieser Versammlung wird sich um das ehemalige Bundeswehrkrankenhaus in Leipzig Wiederitzsch drehen. Wie ist der aktuelle Stand?

Update 13.01.2015: Ergebnisse der Zweiten Gläubigerversammlung der Golden Gate GmbH

ehemaliges Bundeswehrkrankenhaus Wiederitzsch Am 12.01.2015 fand die 2. Gläubigerversammlung statt. Hier stehen die wichtigen Ergebnisse für das ehemalige Bundeswehrkrankenhaus.

Update 13.01.2015: Ergebnisse der Zweiten Gläubigerversammlung der Golden Gate GmbH

ehemaliges Bundeswehrkrankenhaus WiederitzschEs ist offiziell. Das vorübergehende EAE geht nach Connewitz.

Update 16.01.2015: Arbeitsstand der IG Wiederitzsch

IG Wiederitzsch Gestern hat sich die IG Wiederitzsch getroffen um den aktuellen Stand zu erörtern und die nächsten Schritte zu planen.

Update 28.01.2015: +++OFFIZIELL+++ Kein EAE in Wiederitzsch

IG Wiederitzsch Nun ist es offiziell. Die vorrübergehende Erstaufnahmeeinrichtung geht nach Lößnig/Dölitz in die Friederikenstraße.

Update 18.04.2015: Noch kein Verkauf des Objektes in Sicht.

ehemaliges Bundeswehrkrankenhaus WiederitzschIn den aktuellen Informationen für die Gläubiger zum Stand des Insolvenzverfahrens nimmt die Golden Gate GmbH auch Stellung zur Golden Gate Leipzig GmbH sowie dem ehemaligen Bundeswehrkrankenhaus in Wiederitzsch

Update 27.06.2015: Noch immer kein Verkauf in Sicht.

ehemaliges Bundeswehrkrankenhaus WiederitzschDie Golden Gate GmbH informiert aktuell wieder über den Sachstand im Insolvenzverfahrens. Einer der Hauptpunkte ist und bleibt die Leipziger Immobilie. Das ehemalige Bundeswehrkrankenhaus in Wiederitzsch. Wie ist hier der aktuelle Stand?

Update 11.08.2015: Fehler im mdr Videotext.

Videotext mdrIn den letzten Tagen hatte ich mehrere Anrufe, Telefonate und E-Mails ob ich den schon die Neuigkeiten kenne. Die Erstaufnahmeeinrichtung kommt doch nach Wiederitzsch! Als Beleg diente der Videotext des mdr.

Update 15.08.2015: Asylunterkünfte platzen aus allen Nähten

ehemaliges Bundeswehrkrankenhaus WiederitzschAktuell platzen die Asylunterkünfte aus allen Nähten. Überall entstehen Zeltstädte, Notunterkünfte. Turnhallen werden in Nacht- und Nebelaktionen requiriert. Die Einbeziehung der Betroffenen steht dabei an letzter Stelle. Im schlechtesten Fall erfahren diese davon aus den Nachrichten. Und wie sieht es aktuell in Wiederitzsch aus?
Ich habe nachgefragt!.

Update 02.09.2015: Anti-Kriegsbündnis fordert ehemaliges BWK als Asyl-Unterkunft

Anti-Kriegsbündnis fordert Olbrichtkaserne und ehemaliges BWK als Asylunterkunft (Ausschnitt LVZ vom 31.08.2015)In den letzten Tagen erhielt ich viele E-Mails und Anrufe rund um die Nutzung des ehemaligen Bundeswehrkrankenhauses in Wiederitzsch. Der Tenor ging dahin, dass nun zusätzlich zur geplanten Erstaufnahmeeinrichtung in Leipzig-Gohlis auch die Olbricht-Kaserne in Gohlis sowie natürlich auch das ehemalige Bundeswehrkrankenhaus als Asyl-Unterkunft genutzt werden soll. Was ist dran an der Geschichte?

Update 05.09.2015: Baugenehmigung für ehemaliges Bundeswehrkrankenhaus erteilt

Schreiben vom 03.09.2015 des Amt für Bauordnug und Denkmalpflege an die direkten Anlieger des ehemaligen BWK WiederitzschDie direkten Anwohner des nördlichen Teils des ehemaligen Bundeswehrkrankenhaus wurden gestern durch ein Einschreiben des Amt für Bauordnung und Denkmalpflege Leipzig überrascht. Ihnen wurde eine Baugenehmigung gemäß § 70 (4) Sächsische Bauordnung zugestellt. Es geht um eine Nutzungsänderung für 2 Gebäude auf dem Geländer des ehemaligen BWK Wiederitzsch. Was ist passiert?

Update 07.09.2015: Neuigkeiten von der Golden Gate GmbH

ehemaliges Bundeswehrkrankenhaus WiederitzschHeute kam der aktuelle Bericht des Insolvenzverwalter der Golden Gate GmbH heraus. Er enthält frische Informationen rund um das Insolvenzverfahren der Golden Gate GmbH. Auch der Stand zur Liegenschaft „Bahnhofstraße 86“ (Golden Gate Leipzig GmbH) ist enthalten.

Update 15.10.2015: Gerüchte, Interna und Offizielles

ehemaliges Bundeswehrkrankenhaus WiederitzschSchon seit einigen Tagen sammle ich die neusten Infos rund um das Bundeswehrkrankenhaus. Warum? Aus dem Dezernat Stadtentwicklung und Bau hört man so einiges…

Update 16.10.2015: Karte der Flüchtlingsunterkünfte in Leipzig

Karte von Flüchtlingsunterkünften auf Basis öffentlich zugänglicher Informationen der Stadt Leipzig.Karte von Flüchtlingsunterkünften auf Basis öffentlich zugänglicher Informationen der Stadt Leipzig.

Update 08.12.2015: Nichts Neues zum ehemaligen Bundeswehrkrankenhaus in Wiederitzsch

ehemaliges Bundeswehrkrankenhaus WiederitzschImmer wieder erreichen mich E-Mails, Kommentare und Anrufe, wie es denn um den Verkauf des ehemaligen Bundeswehrkrankenhaus steht. Was gibt es Aktuelles?

Update 18.08.2016: Insolvenzverwalter der Golden Gate beim Verkauf des ehemaliges Bundeswehrkrankenhaus in Amberg erfolgreich.

ehemaliges Bundeswehrkrankenhaus WiederitzschDas ehemalige Bundeswehrkrankenhaus in Amberg, welches ebenfalls von der Insolvenz der Golden Gate GmbH betroffen war, ist durch den Insolvenzverwalter der Golden Gate GmbH, Rechtsanwalt Axel W. Bierbach von der Kanzlei Müller – Heydenreich Bierbach & Kollegen (München) erfolgreich verkauft worden.

Update 14.01.2017

Mitte Januar 2017 -Wiederitzsch schläft winterlich vor sich hin. Aktuell gibt es wenig Neuigkeiten zu berichten. Auch beim Krankenhaus steht alles still.

Update April 2017: Kein Verkauf in Sicht.

Trotz intensiver Bemühungen scheint das Objekt nicht verkäuflich.
Mittlerweile ist der Antrag auf Zwangsversteigerung gestellt..

Update 03.05.2017: Zwangsversteigerung festgelegt

Unter dem Aktenzeichen 473 K 74/17 ist die Zwangsversteigerung nunmehr angeordnet.

Update 20.05.2017: Neuer Mieter im Objekt

Das THW ist als neuer Mieter im Objekt und stellt sich am Tag der offen Tür vor..

Update 08.08.2017: Ehemaliges Bundeswehrkrankenhaus in Leipzig Wiederitzsch verkauft!

Heute erreichte mich die Information, dass das ehemalige Bundeswehrkrankenhaus in der Bahnhofsstraße Leipzig-Wiederitzsch verkauft ist.

Update 07.11.2017: Zwangsversteigerungsverfahren für ehemaliges Bundeswehrkrankenhaus in Wiederitzsch-Leipzig beendet!

Heute teilte Axel Bierbach, der Insolvenzverwalter der Golden Gate GmbH, die neuen Ausschüttungsquoten für die Golden Gate GmbH mit. Gleichzeitig sei das im März 2017 vom Amtsgericht Leipzig angeordnete Zwangsversteigerungsverfahren nun beendet, so Bierbach.

Was denkt ihr darüber?

Diese Thema betrifft jeden Wiederitzscher. Was haltet Ihr von diesem Vorschlag? Könnt ihr Euch ein Asylheim im ehemaligen Krankenhaus vorstellen?

Ich bin auf Eure Meinung gespannt.

Die GOLDEN GATE GmbH hat sich auf die Entwicklung von Gesundheits- und Wohnimmobilien spezialisiert.

Golden Gate Leipzig GmbH
Projektleiter: Dipl. Ing. Architekt Ingo Becker
Klinik Leipzig
04158 Leipzig-Wiederitzsch

Bilder (c) Golden Gate Leipzig GmbH

geschrieben von: Thomas Wagner

Thomas Wagner

Thomas Wagner ist der Gründer des Stadtteilmagazin „Wiederitzsch im Blick“ und Ansprechpartner für alle Belange rund um dieses Magazin.

262 Kommentare

  1. @ Peter:

    Multikulti ist in vielerlei Hinsicht und vielerorts bereits gescheitert.

    Bestes Beispiel für das Scheitern von Multikulti ist übrigens unser direkter Nachbar Frankreich.

    Im Tierreich funktioniert „Multikulti“ übrigens auch nicht.
    Da würde so etwas schlicht weg blutig enden^^
    Multikulti hat scheinbar die Natur einfach nicht vorgesehen.
    Und vielleicht sollte man mal wieder anfangen auf die Naturgesetze zu hören.

    Auf Teufel komm raus unterschiedliche ethnische Gruppen zusammenzustecken – frei nach dem Motto „So, jetzt habt Euch mal alle lieb und lebt friedlich miteinander – kann und wird auf Dauer nicht funktionieren.
    Soziale Ungerechtigkeiten (Finanzierung des Multikulti-Traums durch die jeweils ansässigen Bürger in Form von Steuern, Abgaben etc.) und somit langfristig Unruhen sind vorprogrammiert.

    Ach ja – falls das Thema aufkommen sollte:
    Nein, ich bin kein Nazi (und auch kein AfD-Mitglied, was irgendwie dasselbe wäre).

    • Ich würde das etwas anders sehen.

      Multikulti haben wir doch schon an ganz vielen Stellen. Aber Du hast Recht, wenn diese Erzwungen wird, kann es von keiner Seite aus gehen. Aber bei einem Asylheim geht es nicht darum. Bei einem Asylheim geht es darum, dass Menschen geholfen wird, die aus lebensbedrohlichen Lagen in ihren Regionen geflüchtet sind. Und die flüchten, weil wir dort nicht helfen können oder wollen. Hier sehe ich den humanitären Aspekt im Vordergrund.

      Natürlich schützt dies nicht vor Ausnutzung dieses System. Und es hilft auch nicht die Unvollkommenheit dieses Systems zu beheben. So ist „Wegsperren“ der falsche Weg. Wie sollen sich Fremde in unserer Welt zurecht finden, wenn wir sie genau von dieser ausschließen? Und ja, auch von der anderen Seite erwarte ich, dass sie sich mit unserer Gesellschaft auseinander setzen und unsere Regeln respektieren.

      Und dann stört mich auch kein Asylheim direkt vor meiner Nase.

      Womit ich Probleme hätte und was ich nicht tolerieren würde, wären „Gutmenschen“ die vor meinem Nase gegen Fremde hetzen und demonstrieren würden.

  2. @San

    Mein Beitrag war ironisch gemeint, die Anwohner werden schon sehen wie sich die Lahe entwickeln wird. Fakt ist, die Immbilie ist schlagartig min. 30% weniger wert bzw. dürfte ein Weterverkauf extrem schwer werden.

  3. NEIN, wir brauchen definitiv in Wiederitzsch kein Asylheim und schon gar nicht das für Millionen umgebaute Bundeswehrkrankenhaus mit dem neuesten Stand der Technik!!!
    Wir wollen weiter ruhig leben, auch wenn das jetzt schon nicht mehr ganz der Fall ist mit ca. 70 Einbrüchen in kürzester Zeit dieses Jahr.

  4. @ Sylvia

    ich gebe dir recht.

    @ thomas

    es ist aber nun mal so sorry für den ton aber ich bin froh hier im ruhe zu leben und so soll es auch bleiben und nicht das ich angst haben muss wenn ich abends mit dem hund dort lang laufe.
    Ich arbeite in der nähe eines asylheims in heiterblick und es ist sehr schlimm was man dort manchmal sieht wie sich die nicht deutschen Mitbürger benehmen und so was will ich nicht in wiederitzsch haben weil man dann um sein Eigentum angst haben muss.

    • Hallo Sylvia,

      Dann frage ich direkt: Was hast du gesehen? Was macht dir solche Angst, dass du Menschen, die mit Mühe und Not Krieg, Hunger und Verfolgung entkommen sind, so sehr ablehnen? Ich würde das wirklich gerne verstehen!

      Ich habe lange Zeit in Leutzsch gewohnt und kenne Wohngegenden mit hohem Anteil an „Nichtdeutschen“ (die sogar manchmal einen deutschen Pass haben). Mit denen hatte ich nie Ärger, komischerweise musste ich mich mehr vor Deutschen fürchten, die mit komischen politischen Ideen und viel verbaler und körperlicher Gewalt unterwegs sind.

  5. Nun hat es nichts genützt, dass ihr in den schönen Speckgürtel von Leipzig gezogen seit. Ich finde es richtig, dass nun auch die EFH-Besitzer die Asylbewerber vor Die Tür gesetzt bekommen.

    Bei der nächsten Wahl einfach die richtige Partei wählen.

  6. Wir wollen hier auf keinen Fall ein Asylbewerberheim. Ich hab echt und ehrlich Ängste um mein Kind und meine Frau. Kann man aus dem ehemaligen Krankenhaus nicht ein Altersheim oder sowas machen? Ich denke es gibt so viele ältere Leute?

  7. Als direkter Nachbar zum vormaligen Bundeswehrkrankenhaus stellt sich mir die Frage, warum erst über die Presse Informationen über die Umnutzung der Immobilie nach Insolvenz des vormaligen Eigentümergesellschaft gegeben werden.
    Ist das die vielgerühmte demokratische Einbeziehung der Bürger in so grundlegende Entscheidungen, die bis zur Wertevernichtung von eigenen Immobilien geht. Hier sollten wohl still und heimliche Tatsachen geschaffen werden.

    Andreas

    • 1) Über die Insolvenz einer privaten Firma zu berichten ist nicht Aufgabe der Politik. Ich bin mir noch nicht mal sicher ob das dort schon angekommen ist, da der Antrag zur Insolvenz in Eigenverwaltung erst Donnerstag gestellt wurde. Ob es dazu schon eine Entscheidung des Amtsgericht München gibt, steht ja noch nicht mal fest.

      2) Und wie im Artikel beschrieben ist das ehem. BW Krankenhaus 1 von 20 Optionen für eine vorübergehende Lösung.

      Und mir erschließt sich nicht ganz, wo die demokratische Einbeziehung sein soll. Die beste und direkteste demokratische Einbeziehung ist es, wenn ALLE Wiederitzscher am 12.10. zur Nachwahl gehen würden. Dann haben wir vielleicht ein paar Stimmen mehr im Stadtrat. Und es kann sich auch jeder in den Ortschaftsratssitzungen an die Ortsträte wenden. Ich denke, das ist genug Demokratie für den Anfang, oder?

      • Im Blog solche grundsätzlichen Dinge mit 1., 2., 3,… abzuqualifizieren und das mit einem schönen Bogen um das eigentliche Problem, erscheint mir wenig hilfreich.
        Wir können uns gerne mal direkt treffen und zum Thema sprechen. Übrigens, und da werde ich wieder grundsätzlich. sollte die bildhafte Darstellung privater Grundstücke im Zusammenhang mit einer Standortwerbung nur mit Zustimmung der Eigentümer erfolgen.
        Die Geschäftsführung der Golden Gate GmbH hat infolge dieses Einspruches die entsprechende Internetseite aus dem Netz genommen.
        Das sollte nun auch der Gründer der Veröffentlichung „Wiederitzsch im Blick“ tun,siehe obigen Link zum Konzept des Modellvorhabens.

        Andreas

        • ich kann hier nicht erkennen, das etwas „abqualifiziert“ wird. Auch den Bogen um (welches?) Problem wird hier gemacht?

          Den Link zum Modellprojekt habe ich vorerst entfernt, bis ich beim Projektbetreiber hierzu nähere Auskunft erhalten habe.

  8. Ich glaube nicht das ein Asylbewerberheim hier her gehört das werden auch die jenen bald merken die so etwas befürworten. Eine Einrichtung welche so viel Steuergelder gekostet hat sollte dann auch denen die es zahlen zu gute kommen.

  9. Punkt 1.

    Egal wo du dein Kreuz setzt, du wirst in unserer Demokartischen Diktatur eh nicht gefragt. Und wenn sich ein Bürger hinstellen weil sie damit nicht einverstanden sind werden sie als Nazis abgestempelt und nicht geachtet.

    Punkt 2.

    Steigende Kriminalität an solchen Brennpunkten ist ein offenes Geheimnis, über welches die Damen und Herren in der Politik gerne hinweg sehen.

  10. Notleidende Flüchtlinge aus Krisengebieten sollen herzlich willkommen sein: Der Arzt, Bauingenieur oder Landwirt mit Familie aus Syrien oder dem Irak – oder eine vor Mord und Totschlag fliehende Koptische Christenfamilie aus Ägypten. Diese Menschen sind dankbar, Zuflucht zu finden, sind freundlich und möchten sich alsbald in der neuen Umgebung nützlich machen. So sind meine Erfahrungswerte. Und da helfe ich sehr gern. ABER: Die Realität sieht anders aus. Das sind die wenigsten, die zu uns kommen! Alleinstehende jugendliche Männer aus Afrika – muslimischen Glaubens – pöbeln sich durch die Aufnahmelager! Bedrohen das überforderte Wachpersonal und andere Mitbewohner – nicht nur mit Worten. Sie fordern – leisten aber keinen Beitrag für die Gesellschaft. Und die aus der alten BRD hinübergerettete „Gutmenschen-Mentalität“ läßt das alles mit sich machen! Die Taten dieser sogenannten „Flüchtlinge“ will man nicht wahrhaben – Opfer nennt man sie und verhätschelt sie so lange, bis die eigene Gesellschaft daran völlig zugrunde geht. NEIN! Wir brauchen hier in Wiederitzsch keine Anlaufstelle für ggf. marodierende Horden. Wir möchten hier in Ruhe weiterhin leben. Wir arbeiten sehr hart und zahlen seit Jahren erheblich viel Steuern für diese Stadt! Wir leisten etwas für diese Gesellschaft – und erwarten daher auch unser Gehör. Asylbewerberheime dieser Couleur errichten Sie bitte in den Hochburgen der sich fast bis zur Selbstaufgabe aufopfernden Gutmenschen rot-grünen Anstrichs. Einen schönen Wochenstart wünsche ich allen, Susanne.

    • Liebe Susanne, Du triffst genau den Punkt. Wir möchten hier kein Asylantenheim, es gibt genug andere Möglichkeit in Leipzig, genug leerstehende Immobilien in Gewerbeparks….ja wir haben Angst um unsere Kinder, von dem Wertverlust unsere Häuser mal ganz abgesehen…Kann die Stadt denn auch für unsere Sicherheit sorgen? Wer garantiert uns, dass sich unter den Asylbewerber keine Terroristen aufhalten? Und es ist korrekt, dass mit unseren Steuern das Krankenhaus saniert wurde, ein Kita sollte rein, was auch dringend nötig wäre…..ich könnte noch viele Punkte aufzählen… hier sollte auf jeden Fall unsere Meinung mit einbezogen werden.

  11. Liebe Susanne,
    besser hätte ich es nicht ausdrücken können. 20-, 30-Jährige Nordafrikaner, die sich den Tag nicht mit Arbeit verderben wollen, sondern lieber an Schulen stehen und kleine weiße Päckchen verticken, sind keine Flüchtlinge, das dürfte bekannt sein. Unbegreiflich, wieso diese Klientel trotzdem z.T. jahrelnag einen Flüchtlingsstatus hat und nicht sofort abgeschoben wird.
    Noch zwei Anmerkungen: 1. unter den für Leipzig außer dem BWK vorgesehenen 20 weiteren Objekten befindet sich kein einziges dieser Größenordnung, das so unmittelbar an die Nachbarschaft grenzt (nur durch einen Zaun von Einfamilienhäusern getrennt, wie z.B. das Haus der Europaabgeordneten der SPD, Konstanze Krehl, von der wir dazu sicherlich kein Statement erwarten können) wie eben das BWK. 2. Die Konzeption der Golden Gate GmbH ist bereits unmittelbar nach dem Kauf der Einrichtung erstellt worden, im Jahr 2009; es waren also doch nicht, wie vor einiger Zeit in der LVZ zu lesen, nur Gerüchte missgünstiger Anwohner seinerzeit.
    Aber wenigsten die Taktung des 87-Busses wird dann problemlos auf 20 Minuten verkürzt, was ja für die bisherigen Anwohner nicht als erforderlich angesehen wurde.
    Und schließlich wird es dann nicht nur hinsichtlich des Zugverkehrs Assoziationen zwischen Eisenbahn- und Bahnhofstraße geben.

    An Peter: Was soll die Häme (oder ist es gar Neid?: „Nun hat es nichts genützt, dass ihr in den schönen Speckgürtel von Leipzig gezogen seit(!). Ich finde es richtig, dass nun auch die EFH-Besitzer die Asylbewerber vor D(!)ie Tür gesetzt bekommen.“

    • Liebe Ursula: Guten Tag – und lieben Dank für die direkte Antwort. Auch ein Dankeschön für die sachlichen Informationen (u. a. Romy), welche sich hier auf der Plattform nun finden. Es ist nicht immer leicht, bei diesem Thema Emotionen ganz und gar beiseite zu lassen: durch eine Befindlichkeit der „Ohnmacht“ und des „Vor-vollendete-Tatsachen-gestellt-Werdens“. An der gestrigen Ortschaftsratssitzung konnte ich leider als alleinerziehende Mutter so kurzfristig nicht teilnehmen – die Nachbarschaft ist interessiert eingesprungen und hat mich zum Verlauf informiert. Ich werde weiterhin recherchieren, hier auf der Plattform Informationen weitergeben; und noch vor der Stadtratsneuwahl (für Wahlkreis 9) ein Gespräch mit einem potentiellen Wiederitzscher Vertreter führen. Beste Grüße, Susanne

  12. Es ist eine Bundesentscheidung, was die Diskussion sowohl im Ortschaftsrat als auch beim Stadtrat eher überflüssig macht. Diese haben erst Mitspracherecht wenn die Flüchtlinge dann nach vielen Monaten in die Kommunen ringsumher verteilt werden..

    Andererseits müssen wir beide Gremien wohl nun in den Hintern treten um vom zuständigen Innenministerium Antworten zu erhalten. Dieses hält offensichtlich noch weniger von Bürgerbeteiligung als die Stadt und in sofern heißt es nachbohren und Tee trinken. Also auf heute Abend in den Gemeindesaal!

    Die angezettelte diffuse 20-Orte-und-einer-kann-es-werden Kommunikation ist nervig für alle Nachbarn möglicher Standorte – aber Fakt ist: einer wird es werden.

    Und wenn es uns trifft, dann werden wir auch bloß nicht wegziehen, sondern uns so gut es geht damit arrangieren. Bessere Akzeptanz durch Aufklärung ist dann meine Hoffnung.

    Und @Peter, was ist denn mit Ihnen los? Als offensichtlicher Nicht-Wiederitzscher freu ich mich ja über Ihre Anteilnahme, geht`s noch destruktiver?

    • Danke. Ganz meiner Meinung. Leider lässt es mein beruflicher Terminkalender genau heute Abend nicht zu, persönlich vor Ort zu sein, aber ich würde mich freuen, morgen von vielen Besuchern beim Ortschaftsrat zu hören.

      Darüber hinaus sollten alle noch mal an die Nachwahl am Wochenende denken!

    • Ich war gestern ebenfalls anwesend. Zur Richtigstellung: es wurde diskutiert, ein Erstaufnahmelager zu errichten. Nach Herrn Merbitz ist dabei eine Integration nicht erforderlich, da die Personen max. 3 Monate bleiben und dann weiterverteilt werden. Die Flüchtlinge können nach seinen Aussagen ein- und ausgehen, wie sie wollen.
      Keiner wusste angeblich vor den Zeitungsartikeln etwas von der Problematik. Vielleicht war auch der Teilnehmerkreis unvollständig gewählt und man hätte jmd aus der zuständigen Behörde des Rathauses (nicht aus dem Stadtrat, der dann erst zum Beschluss hinzugezogen wird) anwesend sein sollen.

  13. Ich bin auch nicht gerade dafür, dass das BWK zum Auffanglager wird. Für dieses hochmoderne Objekt gibt es mit Sicherheit sinnvollere Projekte und Ideen. Auf der anderen Seite frage ich mich natürlich auch sehr besorgt, wo denn die Kriegsflüchtlinge hin sollen. Warum gibt es überhaupt Kriegsflüchtlinge, wie z. Bsp. die Iraker. Sollte man da nicht an der Ursache arbeiten. Hier mal ein kleiner historischer Einblick. Der Irak weigert sich, sein Öl weiterhin an den Dollar-notierten Börsen zu handel und möchte es gern in einer anderen Wärung auf dem Weltmarkt anbieten. Das gefiel jemanden nicht. Ein Krieg wurde angezettelt und geführt. Das Land ist nun zerstört, die Infrastrucktur kaputt und die Menschen zerstritten. Über das Öl herrscht nun ein anderer und die Bevölkerung hat nichts mehr zu essen und sie müssen ihr Land verlassen. Wo solen sie hin? Auf die andere Seite der Erdkugel? Oder vielleicht zu denen, die ihnen das Öl nahmen?
    Denkt auch mal daran, das die Ursachen auch beseitigt werden müssen.

    Dirk

  14. @Dirk, das ist absolut richtig und ein unglaublich weitgreifendes Thema…
    Nun ist es aber einmal so, dass wir gerade im „kleinen“ debattieren müssen. Wie heut in der Ortschaftsratssitzung.

    Ich war angenehm überrascht, alle Plätze im Zuhörerbereich waren gefüllt und nach einer knappen Stunde Diskussion waren wir auch schon wieder „entlassen“.

    Der Ortschaftsrat, fast vollständig anwesend hatte im Vorfeld Hr. Merbitz (Leipziger Polizeipräsident) als kompetenten Ratgeber gebeten der Sitzung beizuwohnen und das war gut so.

    Die Nachbarschaft erklärte Ängste und stellte Fragen. Es blieb in meinen Augen auch wirklich sachlich (auch wenn man der ein oder anderen emotionalen Äußerung milde entgegen blicken konnte).

    Zusammenfassend kann man sagen: Der Kenntnisstand zur Entwicklung ist bei Hr. Merbitz ebenso wie der unsrige. Er hat trotzdem auf Eventualfragen geantwortet so gut es ging und geht morgen mit einem Fragekatalog zur Arbeit, den er in Dresden vorlegen will.

    Wir haben heut noch einmal das Dasein dieser Website kommuniziert und hoffen das diese als Plattform für Informationen zu diesem Thema dienen kann, denn eins wurde klar: über ungelegte Eier wolle der Ortschaftsratsvorsitzende nicht debattieren.

    Viele wollen aber eben NICHT abwarten, bis das Kind in den Brunnen gefallen ist uns so denke ich das hier auch Arbeitsstände debattiert werden können. Hr. Wagner?

    Im Auftrag werde ich einige Fragen noch einmal zusammenfassen und per Mail (die Hr. Merbitz dankenswerter Weise ungezwungen zur Verfügung stellte) weiterleiten…
    Einen schönen Abend allen.

  15. Liebe Wiederitzscher, dass Asylbewerberheim wird kommen und zwar genau vor Eurer Haustür. Wer jahrelang die Blockpartein gewählt hat ist selber schuld.

    Allen Gutmenschen und Befürwortern kann ich nur wünschen, dass auch ihre Familen bereichert werden.

  16. Ich schließe mich den Meinungen von Romy und Dirk an. Die Ortschaftsratsitzung war gestern sehr gut besucht, dass zeigt, das es den Bürgern eben nicht egal ist was in Ihrer unmittelbaren Nähe passiert.
    Ebenfalls bin ich auch der Meinung, dass man sich über diese Plattform „wiederitzsch-im-blick“ austauschen kann, da die Berichterstattung der Behörden sehr dünn ist – aus welchen Grund auch immer. Bei dieser Gelegenheit möchte ich mich bei Herrn Thomas Wagner für sein Engagement bedanken.

  17. Ich hatte heute noch einen Anruf von Herrn Merbitz, er hat sich noch einmal für die sachliche Diskussion gestern Abend bedankt und deutlich gemacht, dass er den Standort ebenfalls nicht für optimal hält. Er hat die Anfragen mit Dringlichkeit Versehen an die verantwortliche Positionen im InnenMinisterium weitergereicht und hält uns über die Entwicklungen auf dem Laufenden. Ich werde morgen Aufjedenfall auch noch einmal den CDU Stand, Herrn Heinrich aufsuchen. Ich möchte schon eine BürgerAnfrage im Stadtrat formuliert wissen, hinsichtlich deren Positionierung und ob es aus städtischer Sicht vorstellbar ist. (Genehmigung Umnutzung etc. )

  18. http://www.lvz-online.de/leipzig/citynews/land-plant-erstaufnahmeeinrichtung-fuer-asylbewerber-im-leipziger-norden/r-citynews-a-226304.html
    http://www.freiepresse.de/NACHRICHTEN/SACHSEN/Zusaetzliche-Asylbewerberheime-in-Dresden-und-Leipzig-artikel8704820.php
    http://www.bild.de/regional/leipzig/asylrecht/neues-asylheim-an-der-liebermann-strasse-35439282.bild.html
    ——————————————————————
    Guten Tag in die Runde: Ich habe einmal drei ältere Zeitungsartikel eingestellt – ich hoffe, ich darf „verlinken“ gem. der Nutzerbedingungen und -bestimmungen. Ich frage mich, wieso erst ein Areal vom Land käuflich erworben wird – zum Zwecke der Flüchtlingserstaufnahme – und dann sind andere Objekte (wie das ehemalige BWK) im Gespräch. Wenn das wirklich mit den verzögerten baulichen Massnahmen in der Max-Liebermann-Strasse zu tun hat: Das BWK müsste doch auch noch entsprechend baulich innen verändert werden, oder? Und: Wer trägt denn nun dort die Kosten? Auf die Auswahl der Erstaufnahmestätte hat die Stadt Leipzig KEINERLEI Einflussnahme, sagte Herr Heinrich heute (am CDU-Stand). Deshalb erschliesst sich mir der Weg über unseren Polizeipräsidenten nach Dresden zum MDI als eine hervorragende schnelle Handlung. Lieben Dank hier an die Initiatoren! Wenn es um eine Dauerstätte (Asylbewerberheim) geht, hat „die Stadt“ das Sagen. Darum auch hier noch einmal die Bitte: Am Sonntag zur Teilneuwahl gehen, damit wir einen (direkten) Vertreter im Stadtrat haben. Ich vermute, auf Herrn Ulbig (Land) lastet ein immenser Druck, da nur von steigenden Flüchtlingsströmen berichtet wird, welche auch noch schneller kommen, als erwartet. Hoffentlich geht über diesen Ereigniswellen nicht noch „das bisschen“ bisherige Gesetzlichkeit verloren… Beste Grüße

    • Das BWK soll ja auch nur übergangsweise genutzt werden, bis die baulichen Arbeiten in der Max-Liebermann-Straße Ende 2015 abgeschlossen sind. Aber es ist natürlich zu befürchten, dass eine gut funktionierende Übergangslösung (für die es sogar ein Konzept gibt), zur ständigen Lösung wird.

  19. Ich möchte mal in die Runde werfen, dass sich eine konstruktive Gruppe aus den verschiedenen Siedlungen zusammen findet. Dann kann eine weiteres gemeinsames Vorgehen besprochen werden. Es sind schon einige Ideen zwecks Unterschriftensammlungen aufgekommen. Wenn wir dies zentral bündeln hat es in meinen Augen aber mehr Sinn. Es ist auch schwer, diejenigen Nachbarn die nicht ganz so in der Materie stecken nicht gänzlich zu überfordern.

    Ich weiß, jeder hat keine Zeit usw. aber ich denk das bekommen wir schon hin. Wer interessiert ist bitte an Hr. Wagner oder mich (romyfichte@gmx.de) wenden. Wenn dieses Vorhaben vom Tisch ist – perfekt; wenn nicht brauchen wir sowieso eine starke Gemeinschaft.

    Nichts desto Trotz soll natürlich jeder an jeder Stelle seine Bedenken individuell äußern!! Das ist unbedingt notwendig!

  20. Hallo Romy, ich bin dabei, habe schon von Sylvia Info bekommen, weiß
    also auch Bescheid.
    Wir müssen kämpfen und viele Leute mobilisieren. Anbei eine Info mit der Frage, warum sollte es bei uns anders werden.
    Einmal ein Lager, immer ein Lager, so sehe ich das auch.
    Die ehemalige Kaserne im Erzgebirge war Ende September als Ausweichdomizil eingerichtet worden, nachdem es in Chemnitz zu Auseinandersetzungen im Asylbewerberheim gekommen war. Dabei waren 21 Menschen zum Teil schwer verletzt worden. Zudem klagen Anwohner des Chemnitzer Heimes seit Jahren über untragbare Zustände. Hauptkritikpunkte sind einerseits die fast täglichen Einsätze von Polizei, Feuerwehr und Krankenwagen – fast immer mit Notsignalen – wegen Vorfällen im Heim. Andererseits gibt es Beschwerden wegen Kriminalitätsdelikten.
    Zur Bürgerversammlung Ende Januar berichteten Anwohner von Einbruchsversuchen, demolierten Autos und Belästigungen!!!!!

    • Der Blick auf bestehende Aufnahmeeinrichtungen und handfeste Beispiele sind sehr gute Gegenargumente. Diese gilt es gut zu recherchieren und aufzulisten.

    • Ja. Das Baurecht soll geändert werden.

      Die Städte und Gemeinden künftig Unterkünfte auch in Gewerbegebieten sowie auf siedlungsnahen, unbebauten Grundstücken errichten dürfen. Darüber hinaus soll die Umwidmung von Bürogebäuden und Gewerbeimmobilien in Asylbewerberheime erleichtert werden. Geplant ist die gesetzliche Neuerung für Anfang 2015.

    • Daraus kann man ja alles ableiten, zu unseren Gunsten (Auffangeinrichtugen in Gewerbegebieten) und zu unseren Ungunsten (Umnutzung des BWK)… Für uns als Argument natürlich auf jeden Fall zu verwenden – es gibt sicherlich Alternativmöglichkeiten in div. angrenzenden Gewerbegebieten. Da muss die Stadt / Land erst einmal nachweisen dass dort Recherchen zu Möglichkeiten getätigt wurden.

  21. So, der Termin für eine erste Zusammenkunft steht.

    Sonntag, 17 Uhr Abschlepphof/Restaurant

    Es haben schon einige Ihre Teilnahme signalisiert. Wichtig ist, dass möglichst aus den verschiedenen Siedlungen jemand mit vor Ort ist. Dann kann „weitertransportiert“ werden.

    Wir freuen uns auf jeden, der sich konstruktiv aktiv mit einbringen möchte!

    Zu besprechen:
    – Evtl. Rückmeldung Innenministerium
    – Stadtratsitzung 15.10.14 : Formulieren einer Anfrage an den Stadtrat bzgl. der Planungen und Positionierung der Verwaltung hinsichtlich des Erstaufnahmelagers;
    – Weiteres Vorgehen von gemeinsamen Aktionen
    – Sammeln von Fakten

    Stadtrat Heinrich und Stadträtin Fr. Dr. Kiesewetter versuchen trotz Wahltag mit dabei zu sein.

  22. Hallo Herr Gasse,

    Ich wünsche mir eine öffentliche Diskussion zum Thema.
    ich bin überzeugt eine überwältigende Mehrheit der Wiederitzscher setzt den Gemeinsinn – und zwar den globalen, nicht den separatistisch begründeten Lokalpatriotismus, über den Egoismus.

    Ich wohne in 150m vom Krankenhaus entfernt und ihre Argumente sind alle richtig. Diese Einbuße an Lebensqualität ist jedoch das mindeste das ich leisten möchte um internationale Konflikte und Wohlstandsunterschiede zu vermindern.

    Hören sie auf mit Angst- und Klientelpolitik, sondern treten Sie aktiv und konstruktiv für eine menschliches und deeskalierendes UMSETZUNGSKONZEPT ein. Dafür gehe ich auch gerne demonstrieren.

    Asylbewerberheim ja, aber gut gemacht!

    • Hallo Herr Neumann, Ihre Ansicht ist natürlich politisch korrekt und auch menschlich gesehen absolut vertretbar. Sie können sich gewiss sein, dass ich bundesweit nach Konzepten gesucht habe die funktionieren. Leider sind positiven Berichterstattung für dieser Erstaufnahmeeinrichtungen nicht leicht zu finden. Wenn die Einrichtung als optimal beachtet worden wäre, hätten wir diese bereits schon in den vergangenen Jahren hier vor Ort gehabt. Es ist aber zu vermuten dass es sich um eine Schnellschuss Aktion handeln wird und ohne entsprechende Konzepte natürlich zu Lasten der Bevölkerung, wie auch der Flüchtlinge gehen wird.

      Gern diskutieren wie dies aber auch gemeinsam. Jetzt geht es erst einmal darum Informationen zu beschaffen denn die Kommunikationspolitik ist katastrophal.

      Vielleicht schaffen sie es ja morgen 17:00 Uhr mit in den Abschlepphof.

  23. http://www.welt.de/politik/deutschland/article133154325/Diese-Gruppen-leben-ihren-Hass-in-Deutschland-aus.html
    ———————————————————————
    http://www.gomopa.net/Pressemitteilungen.html?id=1637&meldung=GOLDEN-GATE-GmbH-Anleger-zittern-nach-Insolvenzantrag-um-30-Millionen-Euro
    ———————————————————————
    Guten Tag, danke für das UPDATE. Ich hatte den Brief noch nicht im Briefkasten. Ich finde ihn gut(sind alle Aspekte erhalten) und werde ihn auch unterschreiben. Ein fehlendes und sicher niemals zu leistendes Sicherheitskonzept ist der Dreh- und Angelpunkt.
    @Dirk: Sie haben ja Recht! Doch kluge und weltpolitisch verantwortliche Gedankengänge sind m. E. dieser/unserer Siuation „nicht dienlich“. Denn: „.. ein Asylbewerberheim, ja – aber gut gemacht.“ wird Ihnen m. E. in der brennenden Kürze der Zeit für eine massenhafte Unterbringung (Land Sachsen) wenn dann nur noch „vorgegaukelt“. Zum „Erfinden“ und Diskutieren mit der Bevölkerung bleibt den Verantwortlichen keine Zeit mehr. Und: Unsere Gesellschaft definiert sich rein ökonomisch. So wusste die Golden Gate GmbH offensichtlich schon nach dem Erwerb der Immobilie, dass das Flüchtlingsthema eines Tages gewaltig kommen wird. Dass es Gesetzesänderungen geben wird oder geben soll. Dass es dann über einen längeren Zeitraum höhere und sichere Mieteinnahmen (aus Steuermitteln)geben wird. Versprochen wurden Anlegern 7 % Rendite. Bitteschön. Das Ganze hat „ein Geschmäckle“ von Lobbyarbeit. Niemand der (weit weg in München lebenden) „Initiatoren“ wird durch erhöhten finanziellen Aufwand in ein für den Anwohner sicheres Konzept dabei in Vorleistung gegangen sein. Das glaube ich nicht. Im Gegenteil: Es wurden noch Visualisierungen im w.w.w. verbreitet, welche Grundstücke der ansässigen Bewohner zeigten! Ich erinnere mich in diesem Zusammenhang an ein kurzfristig abgesagtes Treffen mit einem unserer Kunden (Baubranche) in Hamburg im Januar 2011!: Er musste mir in Hamburg absagen, weil es um „nichtöffentliche“ Konzeptionen für Erstaufnahmeunterbringungen massenhafter Flüchtlinge in Kiel ging. Es wäre für ihn ein Auftrag von besonderer Bedeutung… Damals war ein Fragezeichen in meinem Kopf… Heute erschließt sich mir das ganze etwas mehr. Fest steht mit diesem Heim: das Wohngebiet wird anders eingestuft (man erhält ggf. keine gute Kreditwürdigeit mehr) – und die Banken nehmen eine Korrektur in der Immobilienbewertung vor – mit existenziellen Folgen für die Kreditnehmer und Kunden. So funktioniert die Gesellschaft. Sie baden persönlich etwas aus – während andere (natürlich Nicht-Anwohner) von einer „gesamt“gesellschaftlichen Pflicht sprechen, Flüchtlinge aufzunehmen. Von meinen beruflichen Reisen nach Berlin, Hamburg, Dortmund und auch München kann ich viel berichten. Auch aus den Brennpunkten – wenn dort gebaut werden soll. Für ein ganz wichtiges Argument halte ich die hohe Konzentration der Heime bei uns in Leipzig im Norden. Beim Lesen des o. a. „Welt“-Artikels wird mir ehrlich gesagt schon bei der Max-Liebermann-Straße etwas „schummrig“ – ganz zu schweigen von einer „Achse“ Max-Liebermann-Strasse – BWK Wiederitzsch. Denn – wie hatten wir schon festgestellt: Interimslösung? Vermutlich eher nicht. „Einmal Heim – dann bleibt es auch so“. Beste Grüße

  24. Hallo Romy F.

    Mach ich.
    Ich stimme Ihnen zu, das sich wahrscheinlich keine Berichterstattung zu gelungenen Erstaufnahmelagern/Asylbewerberheimen finden lässt. Erstens, weil es da sicher nicht viele Beispiele gibt und zweitens weil die Presse in Deutschland prinzipiell nur negativ berichtet. das ändert jedoch weder etwas am Bedarf dieser Einrichtungen, noch am Bedarf es „richtig“ zu machen. 1. Erhoehung Frequenz Buslinie. 2. Angebot einer unentgeltlichen Taetigkeit im Gemeindewesen, unter Einbeziehung der Kirchgemeinde. Das Thema positiv besetzten 🙂

  25. Hallo Wiederitzscher, ich bin heute mit einem guten Gefühl nach Hause gegangen. Ich war wirklich überrascht über die vielen interessierten Nachbarn. Es waren wirklich alle Siedlungen vertreten, auch aus Lindenthal und Gohlis.

    Ich denke es ist deutlich geworden, dass wir nicht über generelles Asylrecht diskutieren wollen und müssen, dazu ist die Materie einfach auch zu umfangreich.

    Danke an die Vertreter von Stadtrat und Landtag. Nun müssen diese ihre Hausaufgaben erledigen und uns schnellstens berichten wie der Sachstand ist.

    Heute war viel neuer Input dabei.was möglich ist wird abgearbeitet und recherchiert, darüber hinaus brauchen wir dann Experten.

    Wem es heute nicht möglich war zu kommen erreicht mich gern per E-Mail romyfichte@gmx.de.

    • Ich persönlich bin gegen ein Erstaufnahmelager im ehemaligen BW-Krankenhaus. Warum? Weil es gerade danach aussieht, dass hier nicht nach einer Übergangslösung gesucht wird, sondern dass hier schnellstmöglich langfristige Tatsachen geschaffen werden sollen.

      Und dann sprechen wir nicht mehr von einer Belegung mit 500 Flüchtlingen, sondern wir würden uns dann auch schnell der 700 oder 1000 nähern.

      Ob das in einer reinen Eigenheimsiedlungsstruktur dann funktionieren kann, wage ich stark zu bezweifeln.

      • Mich wundert nur, dass Sie als Gutmensch auftreten und nun, wo vor Ihrer Tür ein Asylbewerberheim eröffnet wird, dagegen sind.

        Bei den letzten Wahlen haben Sie Ihre Stimme ja auch einer der Blockparteien gegeben, die AfD war für Sie untragbar.

        Genau solche Leute wie Sie, sind immer für Multikulti aber bitte nicht vor der eigenen Tür.

        • Hallo Paul, Peter oder wie Du sonst heißen magst…

          Ich bin weder ein Gutmensch, noch habe ich ein Blockpartei gewählt.
          Noch hast Du überhaupt verstanden, worum es hier geht.
          Weiterhin kennst Du weder meinen kulturellen noch meinen menschlichen Hintergrund.
          Ich kann dir nur den Tipp geben, mal die Artikel und die Kommentare zu lesen.

          Da ich aber keine Besserung erwarte, war das dein letzter Beitrag auf WiB.

          • Hallo Thomas, danke dafür.

            Wir sollten trotz aller sicherlich vorhandener politischer und weltanschaulicher Unterschiede unter uns Wiederitzschern konstruktiv und positiv miteinander umgehen.
            Ich bin auch manchmal geneigt zu fordern „nur das Positive für mich“ – aber die Realität sieht anders aus.

            P.S. Eine Zusammenfassung der Prüfpunkte des „Heim-TÜV“ findest Du in der Mail heute. 3 Davon sind für uns relevant, bei Zweien muss man ganz klar sagen : Passt für die Bahnhofsstraße nicht.

  26. Liebe Wiederitzscher,

    zunächst möchte ich mich an dieser Stelle für das Engagement von Romy Fichtner bedanken! Toll das es solche Menschen gibt.

    Um Euch /Sie hier über die derzeit laufenden Aktivitäten meinerseits zu informieren folgende Informationen:

    Nach Rücksprache mit meinem Baurechtler/ Öffentliches Recht teilte mir dieser mit das der einzige Hebel, hier das Verfahren anzugreifen, das Baurecht ist.

    Es ist also zu klären ob hier ein Sondergebiet oder ein allgemeines Wohngebiet vorherrscht. Sollte Letzteres der Fall sein, haben wir kaum eine Chance gegen das Baurecht vorzugehen. Die Klärung hierzu wird Romy bei einem Termin beim Anwalt herbeiführen.

    Liegt ein Sondergebiet vor so ist zwingend notwendig das die Stadt ein Baugenehmigungsverfahren einleiten muss, um dies zu ändern. Hierbei können wir umgehend unser Veto einlegen, insbesondere die angrenzenden Nachbarn,welche unmittelbar an den Zaun des Grundstückes angrenzen. Diese müssen dann auch angehört werden. Die anderen Nachbarn (also Anwohner welche nicht direkt unmittelbar angrenzen) können ebenfalls in Veto gehen, werden aber nicht angehört. Das Veto werden wir in einem Schreiben einreichen, welches ich vorbereite. Hierzu werde ich mich morgen mit Volker Lux zusammensetzen und den Inhalt des Schreibens verfassen.

    Hierzu werden wir alle Eure / Ihre Unterschriften benötigen, die sich gemeinsam mit uns gegen das Verfahren aussprechen wollen. Die Vorgehensweise der Unterschriftensammlung geben wir noch bekannt.

    Nach Sammlung aller Unterschriften werden wir dieses Schreiben an alle Stadträte und Fraktionsvorsitzenden senden. Die hierfür benötigte Liste aller Ansprechpartner habe ich bereits in Auftrag gegeben und wird mir auch morgen vorliegen. Dann werde ich dies in die Schreiben einfließen lassen.

    Ziel muss sein, das die versandfähigen Schreiben bis Wochenende fertig sind und nur noch um die Unterschriftenlisten ergänzt werden.

    Zur Information: Auch bei einer sogenannten „kurzfristigen / Übergangslösung bis 2017“ ist ein Baugenehmgiungsverfahren notwendig, laut meinem Rechtler, da das Datum 2017 keine kurzfristige Zeit ist!!!!

    Danke an alle die hier Aktiv sind! Und toi toi toi

  27. Liebe Wiederitzscher,
    es ist ganz prima mitzubekommen, mit wieviel Interesse und Engagement aus der ersten Veranstaltung gegangen wurde. Ich bekomme viel Post und jeder möchte sich gern einbringen.
    In enger Abstimmung mit einigen haben wir auch bereits gute strategisch Ansätze gefunden. Die Mühlen mahlen!
    Damit sie nicht weiter so langsam mahlen wird es am nächsten Montag 20.10., 18 Uhr auf dem Hugo-Krone-Platz eine große Nachbarschaftsverantstaltung geben. Ab jetzt geht es darum Aufmerksamkeit auf uns zu ziehen und zu zeigen – es geht um uns und wir können uns organisieren.
    Ordnungsgemäß angemeldet – hoffe ich auf rege Teilnahme.

    Wir treffen uns, weil wir mit der Kommunikationspolitik von Stadt und Land absolut unzufrieden sind und fordern mit an den Verhandlungstisch genommen zu werden und uns anzuhören BEVOR die Verträge wasserdicht unterschrieben sind. Nein! zu Politik durch private Investoren.

    Nehmt eure Nachbarn an den Arm, bringt sie mit! Die eine Stunde hat vielleicht jeder, der nicht gerade in die verdienten Ferien gefahren ist. Sagt es weiter – in den Briefkästen finden hoffentlich viele dann auch die Einladung!

  28. Ach ja – vielen Dank an Ursula für folgenden Hinweis:

    „Beirat Nordwest berät
    Weitere Standorte für gemeinschaftliches Wohnen von Asylsuchenden und Geduldeten werden heute ab 18 Uhr in der Werner-Heisenberg-Schule, Renftstraße 3, vom Stadtbezirkbeirat Nordwest thematisiert. Es geht ferner um den Ausführungsbeschluss zur Bewirtschaftung und sozialen Betreuung in der Gemeinschaftsunterkunft Blücherstraße 47/47a.“

    Ich geh hin – vielleicht kommt ja jemand mit.

  29. Wäre es denn möglich den Aufruf der Nachbarschaftsversammlung auch auf Facebook bekannt zu geben?
    Vielleicht erreicht unter Umständen dann noch mehr Nachbarn und Anwohner?!
    Die meisten mit denen ich gesprochen habe wissen einfach nicht wie sie aktuell an Informationen kommen.

  30. Liebe Mitstreiter, äußerste Priorität bei der ersten größeren Veranstaltung hat natürlich das wir alles tun, damit kein falsches Gedankengut aufkommt.

    Mit klarer Moderation und strukturiertem Vorgehen bekommen wir diese Veranstaltung optimal über die Bühne.

    Die Unterstützung der Streifenpolizei ist bei Veranstaltungen zu dieser Thematik sowieso immer gegeben. ich hoffe auch auf die Zurückhaltung der Wiederitzscher, denn sie wollen ja dass unser Vorgehen zum Erfolg führt. Wir werden keinen Platz für Ängste und Parolen bieten.

    Den Flyer haben am Samstag/Sonntag alle Wiederitzscher im Briefkasten.

  31. Übrigens veröffentlichen die Insolvenzgerichte alle wichtigen Beschlüsse für jeden zugänglich im Internet unter „www.insolvenzbekanntmachungen.de“. Für die Golden Gate GmbH wurde am 08.10.2014 die vorläufige Insolvenz angeordnet. Das bedeutet, es befindet sich noch im Insolvenzeröffnungsverfahren. Erst nach entsprechenden Prüfungen wird das Insolvenzverfahren eröffnet werden. Ob eine Eigenverwaltung durch die Schuldnerin selbst stattfindet, wird in der ersten Gläubigerversammlung entschieden. Der Termin hierfür wird im Eröffnungsbeschluss bekanntgegeben. Allerdings geht es da nicht darum, ob hier in Wiederitzsch eine Erstaufnahmeeinrichtung entstehen soll.

  32. Uups! Sorry. Über eine Eigenverwaltung durch die Schuldnerin wird meistens bereits im Eröffnungsbeschluss entschieden, wenn die Schuldnerin einen entsprechenden Antrag gestellt hat. Ansonsten kann dies die Gläubigerversammlung jederzeit beschließen.

  33. sehr geehrte nachbarn,

    auch ich möchte mich gern einbringen und die dinge zumindest einmal unter einem anderen aspekt aufzeigen,welcher hier noch nicht so stark im podium disskutiert wurde.
    dies ist der aspekt der wertvernichtung im bezug auf spätere nachfrage und das schnöde bankrating….
    keiner hört es gern,aber jeder von uns im 1 km gürtel um das bundeswehrkrankenhaus kann direkt mal zwischen 80 000 und 150 000 (,je nach ausstattung des objektes,) von seinem vermögenswert efh hier abziehen,wenn langfristige pläne oder ideen im bezug auf die vom land verordnete massnahme durchgesetzt werden.

    wenn man kurz hochrechnet und nur von ca. 600 häusern ausgeht,wird mit einer drohenden langfristentscheidung
    ein hart erarbeiteter wert i.h. 60-100 millionen eur VERNICHTET!

    …nur mal zum nachdenken…
    ich melde mich wieder ,wenn ich die zahl näher belegen kann

    wir sehen uns hoffentlich zahlreich am montag :-))

  34. Hallo. ist das jetzt gut oder schlecht mit der eigenverwaltung? muss denn die stadt/land das bwk kaufen um dort das asylbewerberheim zu errichten? vg

    • Eigenverwaltung ist vermutlich eher schlecht, da hier ja die selben Leute weiter agieren, die vorher das Unternehmen in diese Position gebracht haben. Unter ausschließlicher Obhut eines Insolvenzverwalters wäre der Gläubigerschutz eventuell stärker. Darüber hinaus braucht ein Insolvenzverwalter erst mal viel Zeit um sich einzuarbeiten.

      Das Land kauft normalerweise die Flächen für Erstauffangeinrichtungen, da diese langfristig betrieben werden sollen.

  35. sehr geehrte nachbarn,

    bei google earth kann man aus der vogelperspektive sehr gut abzählen,
    ich bin erst die ganze bahnhofstrasse mit den anliegerstrassen durch ;-)),komme hier auf 542 efh und 9 große mfh.

    bis montag dann

  36. Ich werde auf jeden Fall am 20.10. dabei sein. Bemerken möchte ich, dass ich zu den Rechten noch den Linken gehöre. Ich habe jahrelang beruflich mit Asylbewerben in einer Erstaufnahmeeinrichtung zu tun gehabt. Ich wünsche es uns nicht, dass es in Wiederitzsch so eine Einrichtung geben wird. Die Torgauer Str. war in kürzester Zeit nicht wieder zu erkennen. Türen eingetreten, Lichtschalter entfernt. Gardinen heruntergerissen lautstarke Musik und Drogen. Gewiss gab es auch „dankbare“Asylbewerbe die Hilfe die ihnen Deutschland gab anerkannten. Leider war dies die Ausnahme.
    Ist eine Erstaufnahmeeinrichtung erst einmal eingerichtet, dauert es Jahre um diese wieder zu schließen wenn überhaupt. Ich will keine Angst vor Einbrüchen haben. Auch möchte ich abends auf der Straße nicht belästigt werden. Unsere Kinder sind unser höchstes Gut und dies muss unbedingt geschützt werden.
    Wie oben in einigen Kommentaren richtig bemerkt wurde, die Asylbewerber können zu jeder Zeit das Heim verlassen. Wo sollen sie sich hier aufhalten? So weit hat man bei der Staatsregierung nicht gedacht. Deren Eigentum wird schon auf unser aller Kosten geschützt.
    Wer beschützt uns?
    Es stimmt, unsere Eigenheime werden nicht mehr zu verkaufen sein.Für mich sind das bestimmt keine tollen Aussichten. Deshalb bin ich dabei, dass es hier keine Erstaufnahmeeinrichtung geben darf. Eine Konzentration von so verschiedenen Herkunftsländern der Asylbewerber wird im Heim für „Zündstoff“ sorgen. Dies ist der Rathausspitze in Leipzig bekannt! Eine Frage die ich gern beantwortet hätte, wohin sollen denn die Asylbewerber „verteilt“ werden nach den 3 Monaten die angeblich „nur“ hier bleiben sollen.

  37. Leider können wir am Montag nicht da sein. Müssen beide arbeiten. Ich habe mir fast alle Beiträge durchgelesen und bin eigendlich erschüttert.Habe mir noch gar keine Gedanken zu dem Thema gemacht. Danke das Ihr uns wachgerüttelt habt.In allen Meinungen ist etwas Wahres. Wir gehen den ganzen Tag arbeiten und haben unser Grundstück und Haus nicht zum Hochsicherheitstrackt ausgebaut. Wenn aber von 500 Personen, die den ganzen Tag nicht zu tun haben nur 20 um die Häuser ziehen. Na, danke.!! Ich habe grundsätzlich die Meinung das Deutschland nicht unentwegt Asylbewerber aufnehmen kann. Nur weil sich irgendwo die Leute die Köpfe einschlagen. Jeder Ausländer der flüchten muss und sich ein neues Leben in Deutschland mit seiner Familie aufbauen will ist mir willkommen. Die Praxis der Erstaufnahmelager ist menschenunwürdig, also sollte man es ganz lassen. Da provoziert mann Unruhe unter den Flüchtlingen und der Nachbarschaft. Ich will nirgendwo solche Heime, es muss andere Lösungen geben !! Die deutsche Bürokratie kann damit garnicht umgehen. Jeder der bei uns Asyl sucht müsste ein schnelles Verfahren bekommen und Ziel sollte sein . das die Menschen hier leben wollen mit allen Konsequenzen und nicht nur unterkommen.
    Wir bedanken uns bei den Aktiven und bleiben beim Thema dran. Jeder Mensch ist wertvoll , aber unsere Gesallschaft lebt hier und es gibt kulturelle und ideelle Grundlagen in Deutschland und die müssen von allen akzeptiert werden. “ Wer in ein Mietshaus zieht, hat die Vermieterregeln zu beachten !!! “
    Wenn ich ins Ausland gehe, trifft es hart zu !!

  38. Wiederitzscher, kommt zur Kundgebung am 20.Oktober!
    zumindest die Anwohner des Bundeswehrkrankenhauses müssen Geschlossenheit zeigen. Nachdem Romy mich heute über die Ergebnisse und Aussagen von Herrn Merbitz und Herr Gasse informierte, befinden sich die Verhandlungen in der heißen Phase. Wie es aussieht, läuft doch alles auf ein Erstaufnahmelager hinaus.Mich würde einmal interessieren, wo die anderen Objekte, die zur Prüfung ansstehen oder anstanden, sich befinden. So wurde ja in der LVZ vom 2.Oktober darüber berichtet oder habe ich mich da verlesen. Ich glaube, die gibt es gar nicht.Was ich heute bei bei vielen Gesprächen mit Anwohnern beim Verteilen meines Aufrufes gehört habe, macht mir Sorge, es breitet sich eine Art Verbitterung aus, wenn die Politik die betroffenen Bürger ohne Mitsprache vor vollendete Tatsachen stellt.Ich schreie es den politisch Verantwortlichen ins Gesicht: Ihr legt die Brandsätze von Morgen und betoniert die Politikverdrossenheit. Herr Tillich, Herr Jung, Herr Diestel! Nehmen Sie Ihre Verantwortung wahr und stellen Sie sich den Ängsten und Nöten der Bürger; dies ist Ihre erste Pflicht!Bitte machen Sie Demokratie und Bürgernähe nicht nur vor Wahlen, sondern auch danach erlebbar.Zeigen Sie sich und geben das Versprechen ab, dass das Erstaufnahmelager, wenn es nun doch im Bundeswehrkrankenhaus Wiederitzsch eingerichtet wird, nur eine Übergangslösung ist, bis das Erstaufnahmelager in der Max-Liebermann-Str. fertig ist. Bitte geben Sie das Versprechen ab, das bei auftetenden Problemen die Anwohner und Bürger in Wiedritzsch nicht allein gelassen werden.

    • Sehr schade, dass sich gewählte Vertreter nicht offen zu Wort melden, sondern im Gegenteil versuchen die Stimmung aufzuheizen. Ich denke, wer da war, kann sich selber ein Bild machen. Noch viel schwächer finde ich es, wenn eine Stadt- und Landrätin scheinbar gar keinen Einblick in die aktuelle Politik hat. Hier konnten sowohl Landtagsabgeordneter Herr Gasse als auch Stadtrat Heinrich deutlich mehr qualifizierte Informationen liefern.

      In wie weit sich diese mit der Funktion in der Linksfraktion im Sächsischen Landtag als Zuständige für Asyl und Migration verträgt, wird sich zeigen.

      Ein offenes Wort, auch auf dem Podium, hätte man erwarten können.

    • Guten Tag, liebe Nachbarn – lieber Mario, auch ich möchte sagen, dass es gestern eine vorbildlich NEUTRALE, rein der Sache gewidmete und engagierte Veranstaltung war. Und ein herzliches Dankeschön an das zahlreiche Erscheinen. Auch mir ist der Artikel von Frau Nagel heute morgen gleich ins Auge gefallen. Nein, Frau Nagel kann unsere Veranstaltung keineswegs besucht haben, sonst hätte der Artikel wesentlich anders verlauten müssen. Frau Nagel sollte sich entweder um keine- oder um neutrale Berichterstattung bemühen. Und mit Aussagen in ihrem Artikel wie: „…Anstatt eine subtil rassistische Stimmung zu schüren, wie es in Wiederitzsch gerade in Gang ist,…“,(Zitat) unterstellt sie gar schon strafrechtliche Relevanz. Völlig unbegründet und der ganzen Angelegenheit (auch im grossen politischen Rahmen) nicht dienlich. Frau Nagel hat nun eine Anfrage für November an die sächsische Staatsregierung gestellt, mit der Bitte um Antwort, was nun eigentlich in Sachen Asylunterkünfte im Freistaat geplant seie. An dieser Stelle möchte ich mich ganz herzlich bei ihr für das politische Engagement bedanken; und ich hoffe, auch wir erhalten dadurch eine offene und klare Antwort: auf die wir Bügerinnen und Bürger bisher vergeblich warten. „Wir fragen – keiner antwortet!“, „Wir fordern KOMMUNIKATION JETZT – nicht erst wenn alle Verträge mit den privaten Betreibern in Sack und Tüten sind. WER verhandelt? Wir wollen mit an den Verhandlungstisch!“. DAS stand auf unserem Flyer – der Einladung zur gestrigen Veranstaltung.

    • Hallo Frau Nagel,

      ich freue mich sehr, dass Sie gestern Abend – wie die über 500 anderen friedlichen Stadtteilinteressierten – mit auf dem Hugo-Krone-Platz anwesend waren. Auch finde ich es gut, dass Sie sich zum Gehörten positionieren.

      Ziel der Veranstaltung war es, die Wiederitzscher zu sensibilisieren, welche Mühlen gerade im Hintergrund mahlen und dass es wichtig ist um Transparenz und Aufklärung zu bitten. Ebenso wie eine aktive Bürgerbeteiligung zum Geschehen. Denn anders als bei denen von Ihnen gegenüber gestellten Einrichtungen in Wahren, Portitz, Schönefeld und Probstheida geht es ja hier um die Erstaufnahmeeinrichtung mit mindestens 500 Flüchtlingen – und dies ist ja wie Sie ja auf jeden Fall wissen in der Tat von Struktur und Dimension ein gewaltiger Unterschied.

      Hier geht es eben nicht um ein zu Hause von Flüchtlingen nach dem dezentralen Konzept der Stadt Leipzig (an dem Sie sicherlich dankenswerter Weise mit an der Umsetzung beteiligt waren), welches im Übrigen in meinen Augen gut durchdacht war und offensichtlich in den kleinen Einrichtungen auch gut anläuft.

      Es ist natürlich fatal, wenn bei dem ein oder anderen der Eindruck entstanden ist, dass wir die Veranstaltung genutzt haben um Gerüchte zu schüren. Verwirrt bin ich, dass Sie als Mitglied im Sächsischen Landtag (zuständig in die Linksfraktion bei den Themen Asyl/ Migration) noch nicht in die Entwicklung eingebunden sind. (Aber nach meinem Kenntnisstand werden ja auch soeben erst die Arbeitskreise/Gremien gebildet.)

      Wir haben vom Innenminister auf Nachfrage kein Dementi erhalten, sondern die Aussage: Land und Insolvenzverwalter sitzen am Tisch und verhandeln in der Tat die Konditionen und diese sind fast unterschriftsreif. Andere 19 Objekte wurden uns nicht benannt.

      In diesem Fall werden Sie als parlamentarische Vertreterin uns Anwohnern sicherlich zugestehen um Aufklärung und Mitarbeit zu bitten – wie es sich in einer ordentlichen Demokratie gehört.

      Das wir als Stadtteil mit ländlicher Infrastruktur natürlich gehörigen Respekt vor einem solchen Vorhaben besitzen und Angst vor Überforderung sich breit macht, hat sicherlich nichts mit Ruch von Rassismus zu tun. Ebenso die Unterstellung einer tiefsitzenden Ablehnung gegenüber Hilfebedürftiger.

      Im Gegenteil, selbstverständlich werden wir, wie alle anderen Stadtteile, die aufgefordert sind kleinere oder größere Gruppen von Flüchtlingen zu integrieren, auch unseren gesellschaftlichen Pflichten nachkommen.

      Fakt ist: Wenn die Erstaufnahmeeinrichtung nach Wiederitzsch kommt brauchen wir Unterstützung. Von Vereinen, der Stadt Leipzig, von sämtlichen Gremien, die sich in diesem Bereich engagieren. Und natürlich von Ihnen, Frau Nagel. Sie wissen sicherlich am besten, welche Hilfe diese Menschen vor Ort benötigen und welche Ressourcen man bündeln kann um ein gutes Miteinander zu erreichen.

      Wir wären Ihnen sehr dankbar, wenn Sie sich vor Ort in Dresden noch einmal umhören können und auch vielleicht die Stadt Leipzig zu einer Stellungnahme bewegen können – Sie sind ja viel näher dran als wir. Über eine zeitnahe Antwort – in die eine oder andere Richtung sind wir Ihnen sehr dankbar. Denn wie Sie schon richtig bemerkt haben, gehen die derzeitigen Diskussionen eben nicht in Richtung Ängste schüren (und so soll es auch bleiben) – sondern einfach gegen diese Informationspolitik.

  39. Wiederitzsch hat 8400 Einwohner, wenn man mal unterstellt, dass jeder Haushalt (Annahme 4 personen) 5000 EUR investiert für eine tragfähige Lösung des BWK ( nur mal ein Beispiel: Umbau und Nutzung als Senjorenwohnheim mit betreutem Wohnen, dann kämen knapp 10 mio zusammen. dafür kann man bei Insolvenz das Gebäude bestimmt kaufen. Alle Zahler sind Teilhaber dieses Projketes und über die jahre kommen dann auch Einnahmen zurück. Wertverluste der Grundstücke werden dadurch vermeiden…was denkt ihr darüber?

    • Ein guter Rettungsansatz für das Gebäude mit Rendite und für den Stadtteil wirklich förderlich – allein die Umsetzung würde mir jetzt aber Kopfzerbrechen bereiten – und die Unterststellung so viele Liquide Wiederitzscher ist eher vage – aber sonst wirklich ein Traum

  40. Ja das klingt verführerisch, aber eine solche Summe “ 10 Millionen “ die klingt dann doch wie Utopie. Abgesehen davon das die wenigsten mal so hop la hop 5000 € aus dem Ärmel schütteln, kann ich mir nur schwer vorstellen das es viele gibt die sich jenseits unserer Siedlung für das Thema richtig interessieren und ihr hart erspartes Geld mit einfließen lassen würden.

  41. Hallo,
    Ich finde diese Idee noch nicht einmal so abwägig. Wir haben viel Geld in unser Haus investiert und ob ich jetzt noch weitere 5000 investieren oder einen Wertverlust von viel Geld hinnehmen müssen!
    Aber dafür müssen alle für eine solche Sache sein u es dürfte nicht zu lang dauern. Der Verwalter müsste aber mit den Bürgern als Käufer einverstanden sein, er kann es sich aussuchen.
    Den Gedanken finde ich super.

  42. romy fichtner: „gesellschaftliche Verantwortung nachkommen und flüchtlinge integrieren“?
    Nato-Politik in aller welt führt zu Krieg, Zerstörung, Flucht und Vertreibung. Die das zu verantworten haben (wo sitzen die eigentlich?) sind auch gesellschaftlich dafür verantwortlich die Flüchtlinge menschenwürdig zu behandeln. Aber gerade das verlangen die Kriegstreiber und Kriegsprofiteure, die Schreibtischtäter und Rüstungskonzerneigentümer von uns Bürgern. Wir Bürger können die Außenpolitik nicht im Geringsten beeinflussen, sollen aber für die Folgen der Katastrophen aufkommen und die menschlichen Zerstörungen auffangen. Jeder von uns soll damit einverstanden sein oder zumindest schweigen, bei dem zweifelhaften Versuch traumatisierte Kriegsflüchtlinge und ihre Kinder in Deutschland anzusiedeln. Ohne Arbeit, Sprache und ohne Aussicht auf irgendeine sinnvolle Tätigkeit sollen Menschen hier integriert werden? Das ist ein ganz schlechter Witz.

    • http://www.bondboard.de/forum/showthread.php?873-Golden-Gate-GmbH-DE000A1KQXX5&s=2b652ea35c81383e7fb477759830020f&p=160744
      —————————————————–
      Liebe Nachbarn, ich habe etwas aus dem Netz gefischt! Wer Lust und Zeit hat – bitte einmal alle Kommentare lesen. Abgesehen davon, dass diese Kommentare Einblick geben, wie „erblindet“ weil verblendet diese Branche geworden zu sein scheint, wie leichtgläubig offensichtlich der Aussicht auf ein Versprechen von 6,5% Rendite vertraut wird, weil sich keiner mehr einer „Substanz“ (realen Wert) widmet. Ich schüttele den Kopf über so viel Augenwischerei und das späte Erwachen. Ich hoffe darauf, dass es zu einer Anklage kommt! Da finde ich den Traum von den 5.000 Euro zum Wegkauf des Objektes für eine potentiell „geklärte“ Weiterentwicklung unserer Siedlung viel schöner und lebensnaher. :-)! Ich könnte mir auch gut vorstellen, dass wir etwas sozialen Wohnraum darin schaffen, wo wirklich Bedürftige betreuten Unterschlupf finden -woher sie dann auch immer kommen mögen. Schön, dieser Vorschlag von @ Ideengeber. @ Herr Hoffmann und @ Linxxnet- Kritiker : Ich bin ganz bei Ihnen! Besser kann man es nicht formulieren. Solche Gedanken entspringen wohl vorwiegend dem 89er Geist , welchem aber alle hier schreibenden wohl mehr oder weniger – bewusst oder unbewusst – verbunden sind; Naja, außer „Paul-Peter“. :-). Liebe Romy, wir müssen noch einmal sachlich auf Frau Nagel reagieren / das möchte ich nicht ohne Absprache mit allen hier tun: Frau Nagel soll doch einmal zu uns kommen. Und mit uns von Angesicht zu Angesicht sachlich sprechen. Sie! hat begonnen, in keinster Weise neutral auf ihrer Homepage zu urteilen… Das könnte sie auch eine Verleumdungsklage kosten. Aber: davon wollen wir zunächst einmal absehen. Sie hat sich in keinster Weise einer „Vorfeld-Diskussion“ gestellt (s.auch H.Wagners Beitrag dazu). Frau Nagel, da kommt „Geschmaeckle“ auf, dass Sie als reiner Stoßtrupp agieren..Für wen ? Wollen Sie das für immer? Oder: schlägt Ihr Herz links – mit einem allumfassenden Blick auf die Gesellschaft? Liebe Grüße!

  43. Wir bauen Tunnel mit wenig Sinn, wir bauen Flughäfen wo wir eigentlich keine brauchen, wir bauen Autobahnen querfeldein, Subventionieren Unternehmen ohne nachzudenken, wir planen Auffang- und Asylunterkünfte mit betriebswirtschaftlichem Hintergrund…so wenig Geld ausgeben wie möglich! Wir schimpfen über die Ängste der Menschen in direkter Nachbarschaft, wir lehnen uns zurück, weil es uns nicht direkt trifft und atmen durch, wir stumpfen ab durch die täglichen Bilder…keinen interessiert was eigentlich um uns herum passiert, warum und mit welchen Folgen.
    Wie sollen zentrale Auffangläger positiv zur Integration beitragen? Wer verdammt noch mal lässt sich solche dummen Konzepte einfallen? Zusammenleben mit unterschiedlichen Kulturen, Lebensweisen und Bräuchen das gleichzeitige Zusammenbringen dieser Einflüsse mit anschließender Bereicherung aller Beteiligten… Dazu müssen wir uns öffnen…leider ALLE!
    Unsere Gesellschaft hat genug Geld, um viele kleine Einrichtungen zu schaffen, dezentral verteilt in der ganzen Stadt, soziale und psychologische Betreuung in ausreichendem Maße und im Gegensatz dazu viell. mal eine Autobahn oder Tunnel weniger…
    Das ist Integration und die richtige Botschaft!

    • Bravo!
      Augenscheinlich wird jedoch seitens Verwaltung aktuell die einfachste Loesung bevorzugt…
      Alle anderen Themenkomplexe werden durch große fähige Behoerden und Planungsbueros der beteiligten Firmen umgesetzt (und selbst das oft nicht nach Plan 🙂 ). Wer also in einem Innenminsterium hat die Fähigkeiten, das Engagement und den Auftrag das Thema EAE „richtig“ zu machen?

  44. Guten Abend Frau Nagel,
    hier meldet sich wieder der ältere Linke. Wir setzen uns doch für eine bessere Gesellschaft ein. Dann bitte ich auch die Banken an ihre Solidarität zu erinnern. Oder gehören die nicht zur Gesellschaft? Haben nicht gerade die Banken viel Solidarität in Zeiten der akuten Finanzkrise erfahren. Hier könnten Sie Flagge zeigen. Zum Beispiel für die Erarbeitung eines Gesetzes, was Banken verbietet Grundstücke und Häuser in Ihrem Wert herunterzustufen. Wieso überhaupt? Weil der Marktwert angeblich singt, wenn dieses Vorgehen beendet wird, verschwinden schon einige Vorbehalte und Befürchtungen, dies wäre doch ein echter Auftrag für Sie, oder? Wenn dieses Szenario hier im Umfeld vom Bundeswehrkrankenhaus eintritt, wird es mit Integration ganz, ganz schwer, wir sind in Deutschland und es werden immer Schuldige gesucht, nur leider meist die Falschen. Die traumatisierten Flüchtlinge können nicht dafür. Diese Gesellschaftspolitik betreiben die Banken und diese Marktpolitik wir von den politisch Verantwortlichen geduldet oder sogar unterstützt. Weil so eine 60.000,- bis 80.000,- Spende aufgezwungen zubekommen, da haben viele schwer zu verdauen, zumal dies ein Teil der Altersvorsorge ist , die ja von der Gesellschaft bekanntlich gefordert wird. Mit solidarischem Gruß T.H.
    Dies schrieb ich soeben an Frau Nagel T.Hoffmann

  45. http://mephisto976.de/news/buergerversammlung-nachbarschaftstreff-46079

    ich hab etwas im Netz gefunden das wohl zu unserem Thema gehört, der letzte Absatz ist von Frau Nagel. Ich denke das spiegelt ihre Erwartungen unserer IG deutlich wieder. Ich geh ja mal nicht davon aus das wir die Füsse still halten sobald die Info kommt „ja ihr bekommt euere Erstaufnahmelager“ ( damit wäre der Informationspolitik wahrscheinlich genüge getann unser Problem aber nicht gelöst).

  46. Damit ihr nicht denkt die Mühlen stehen still:

    Die zwei Wochen Herbstferien haben natürlich ihr übriges getan – es gibt wenig neues. Fakt ist, das Thema bleibt heiß! Die IG arbeitet auf Hochturen. Vielen Dank für das tolle Feedback der vielen Nachbarn.

    Zur Info: es gibt entgegen einigen Meldungen KEINE Veranstaltung in der nächsten Woche. Derzeitiger Informationsstand aus dem Innenministerium: Mitte November wird es eine Bürgerinformation geben.

    Begründung der Verzögerung: passende Location finden& Abstimmungen zwischen Land und Stadt müssen noch erfolgen. Wir erwarten eine umfangreiche Beantwortung

    Auch hier fordern wir wiederum frühzeitig mit in die Diskussionsrunde einbezogen zu werden!

    Uns Wiederitzschern ist es egal welche Hierarchieebenen zwischen Land und Stadt involviert sind. Es ist auch nicht unsere Aufgabe die Verantwortlichen zu suchen. Beide Ebenen wissen, dass wir gesprächsbereit sind, wir sind äußerst leicht zu kontaktieren und flexibel in den Terminen. Also her damit!

  47. Und nun? Das Ergebnis, welches uns als Wiederitzscher erreichte war zur erwarten. Nachdem Herr Heinrich sich für diese Variante ausgesprochen hatte, war es uns klar dass die Messen gesungen waren. Auch Herr Gasse konnte und wollte auch nicht. Unser Respekt und Anerkennung für ihre unermüdliche Arbeit und Einsatz im Interesse der Bürger von Wiederitzsch gilt allein Frau Fichtner und der gesamten Inetressengemeinschaft. Das war bei heinrich und Gasse nicht erkennbar

    • Sowohl Herr Gasse, als auch Herr Heinrich haben der IG viel geholfen und sich auch im Hintergrund stark gemacht. Das war oft nicht nach aussen erkennbar.

      Für mich steht eher die Frage, wo die restlichen Lokalpolitiker waren/sind. Allen voran unser Ortsvorsteher Andreas Diestel? Hier muss ich leider menschliches und politisches Versagen dokumentieren.

    • Es ist wahr wir als IG haben uns bislang richtig tief reingekniet und haben und hatten dabei auf Landesebene Dankenswerterweise Herrn Gasse als loyalen Verbündeten zur Seite.

      Herr Heinrich hat sich auf städtischer Ebene als einziger Politiker überhaupt !!! stark gemacht und hat unsere Meinungen zur Überforderung des Stadtteils von ganz und gar geteilt. Etwas unglücklich waren vielleicht die Formulierungen am 20.10. aber in der Tat hat er Herrn Fabian wenigstens zu einem Statement bringen können. Auch wenn uns das in der jetzigen akuten Situation nicht wirklich hilft. Wenn es um eine spätere Nachnutzung als asylheim geht ist er uns, da bin ich ganz sicher weiterhin eine große Unterstützung.

      Mich überrascht der Sachsenspiegel Beitrag nicht wirklich. genau darauf haben wir uns vorbereitet und wissen nun wenigstens worum es am 17. November gehen wird.

      Auf gar keinen Fall hilft uns resignieren. Wir haben die Argumente, wir haben die rechtlichen Überlegungen und wir haben eine starke Gemeinde die es so oder so hin bekommt.

      Auf ins Haus Auensee!

    • Schon erstaunlich, dass man immer über die Presse über die neuesten Entscheidungen erfahren muss. Eine Informationspolitik scheint nicht gewollt zu sein. Ganz im Gegenteil.
      Bei einem solchen Verhalten der Politik braucht sich niemand über Politikverdrossenheit beschweren. Aber es wurde ja erst gewählt, da braucht man sich als Politiker nicht so anstrengen.

  48. Auf ins Haus Auensee! Am 17. 11. Eine Bitte an alle, welche hier aktiv lesen. Ich habe auch meine ganz konkreten Fragen: Ich meine nachwievor: hier stimmt etwas nicht: Liebermann -Strasse wird jetzt erst in der 2. Jahreshälfte 2017 fertig! Warum? 2015 -Ende – war das Ziel! Golden Gate beruft Gläubiger (erst) am 28.11. zusammen : es soll u.a. darum gehen, auf den kurzfristigen Abverkauf der Immobilie zu verzichten, um in bis zu drei Jahren (dann 2017!) die Immobilie zu attraktivieren, um sie einer höheren Verwertung zuzuführen.. Welcher? … Bleibt völlig offen! Volckens meinte, das Asylbewerberheim ist eine von mehreren Varianten! Bis zu einem Zeitraum von bis zu 3 Jahren (wäre dann Ende 2017!) soll die Verwertung der Immobilie tabu sein.. Das „vorübergehend“ passt hier ganz und gar nicht; je nachdem, von welcher Seite ich es weiter durchdenke. Oder: möchte man kurzfristig für gutes Geld einen Trakt zwecks weiterer Einnahmen vermieten -an den Freistaat? Aber 500 Flüchtlinge? Die Vermietung lässt sich nicht ganz „verschweigen“.. Und mal “ Hand aufs Herz“: für ein KONZEPT Ende 2017: das sind ja dann die Fluechtlingsplanzahlen für 2018. Kennt diese jemand? Es wird Zeit, dass hier gnadenlos aufgeklaert wird: und zwar wir, die Bürger und Steuerzahler. Sind das ggf. „Blindmeldungen“, weil niemand aus der Landesregierung hier so richtig Entscheidungen treffen möchte? So nach dem Motto: „Wir wissen es eigentlich auch nicht, aber heute stand ich unter Druck, weil mich der, von dem ich abhängig bin, gefragt hat..“ Au weh! Es geht auch anders: hier und ganz dolle: ein großes Dankeschön an Herrn Heinrich und Herrn Gasse: sie haben uns wunderbar unterstützt! Liebe Gruesse.

  49. Wie die meisten bereits mitbekommen haben, sendete gestern Abend der MDR die “ Entscheidung “ über das BWK.Es wird auch hier wieder über die Köpfe der Leute entschieden. Hatten wir das nicht schon einmal? Ist das Demokratie ?
    In unseren sogenannten “ Leitmedien “ findet man auch heute in der LVZ nichts über das BWK. Man hält dort nachwievor an dem Standort Max-Liebermann-Str. fest, kein Wort über das BWK. Ist dass eine transparente Berichterstattung ?
    Ich gebe Herrn Thomas Wagner völlig Recht, wo die restlichen Lokalpolitiker aller Pateien waren/sind. Allen voran unseren Ortsvorsteher Andreas Diestel. Man kann nicht einfach so tun als geht einem das nichts an. Mir ist auch klar, dass der Ortschaftsrat eine Entscheidung in Dresden nicht beeinflussen kann, aber man kann zumindest verlangen, dass sich die gewählten politischen Vertreter dort einbringen, ausgenommen Herrn Heinrich.
    Am 11.11.2014 ist ja wieder Gemeinderatssitzung.
    Wenn man sich nicht dort sieht, dann hoffe ich wenigstens auf ein zahlreiches Erscheinen am 17.11.2014 im Haus Auensee.

  50. Ich möchte allen Einträgern meine Hochachtung und Reverenz erweisen: Sie sind wahre Demokraten, die sich in die örtliche Politik (bei Versagen der ansässigen Politiker?) einbringen und Zivilcourage und Mut beweisen! Was ich von der sog. linken Politik lese und höre, spottet jeder Beschreibung! Ich vernehme pure Ideologie, Geschwätz, hochfeines, weltfremdes Polemisieren gegen alle Tatsachen und Erfahrungen des Alltags in diesem Land, speziell in dieser Stadt. Fahren unsere (linken) Politker mal Straßenbahn und lassen sich von Asylbewerbern den Stinkefinger zeigen mit dem Satz: Halt’s Maul, Du Nazi? Schön, der Mann – ich habe es erlebt – weiß offenbar, dass man bei den Nazis hier in Deutschland viel abkassieren kann … Der Dame vom linken Spektrum darf ich empfehlen: mehr Realitätssinn, weniger Ideologie und Gutmenschentum, d. h. Studium der wirklichen Welt, so wie sie nun eben mal ist; und nicht einem gutmenschlichen Weltbild nachjagen. Bei eurem jungen Marx, liebe Linken, hatte ich als Student schon gelesen, dass das Studium der wirklichen Welt wie die Geschlechtsliebe sei, und die sog. Philosophie (hier: Weltideen, Faselei usw.) nur das Onanieren; ach, und der Marx kannte sich aus!
    Unweigerlich findet der Bürger dieser Stadt – verlassen von den Volksvertretern – sich beim Goetheschen Bürger wieder, und das gefällt mir zunehmend!, der sich beim Gespräch über Krieg und Kriegsgeschrei am Fenster zurücklehnt und sein Gläschen trinkt: Lasst sie machen, wenn sie aufeinander schlagen … (Und lasst uns in Ruhe damit: das ist das Resultat dieser linksgrünen Gutmenschendenke.)
    Ein besorgter Bürger aus einem anderen Stadtteil, der einen beachtenswerten Bürgersinn hier spürt! Glückwunsch, lieber Wiederitzscher und alles Gute und viel Erfolg
    Dr. Müller

  51. Wir sind das Volk! Herbst 89, Herbst 2014. Es wird zur Zeit viel über Demokratie geredet und gefeiert. Im Bereich der Flüchtlingspolitik gibt es nichts zu feiern, hier wird das Volk ohne Migrationshintergrund, für dumm erklärt und mit rechtem Nebel in Verbindung gebracht. Liebe Politiker, die meißten Bürger sind mehr Demokraten als Sie glauben. Leider verliert der Bürger ohne Migrationshintergrund zunehmend das Vertrauen. Weil, die politisch Verantwortlichen kläglich versagen, die Bürger ohne Migrationshintergrund, bei neuen Herausforderungen in der Flüchtlingspolitik zu integrieren.

  52. Ich kann es immer noch nicht glauben, dass aus dem ehemaligen Bundeswehrkrankenhaus ein Asylbewerberheim werden soll.Ich bin fast 40 Jahre Soldat gewesen und kenne das BWK noch als Zentrales Armeelazarett der NVA, habe den Umbau miterlebt und wurde auch im hochmodernen BWK behandelt. Zu seiner Neueröffnung war auch der damalige Verteidigungsminister anwesend. Zu diesem Zeitpunkt war es das modernste BWK der Bundeswehr, welches im Übrigen auch medizinischen Nachwuchs ausgebildet hat. Um so größer war die Bestürzung, als die Information bekannt wurde, dass das BWK aufgegeben und verkauft werden soll. Die weitere medizinische Behandlung findet für Soldaten und zivile Mitarbeiter der Standorte Leipzig, Dessau, Delitzsch usw. dann eben mal in den BWK ULM, Berlin oder München statt, also direkt um die Ecke. Damit hat der medizinische Notstand seinen Höhepunkt erreicht! Dieses Krankenhaus ist in seinem Ausrüstungszustand nur als Krankenhaus, aber eben nicht als Unterkunft für Asylbewerber geeignet. Also Finger weg.

  53. Unsere Hochachtung der Kommentare seitens Dr. Müller und Herrn Hoffmann. Damit unsere Grundrechte der Demokratie mit allen Rechtsmittels ausgeschöpft werden können, bedarf es Geld, leider viel Geld. Dies sollte uns einer Spende Wert sein, damit die IG Wiederitzsch es ermöglichen kann. Gedanke unsererseits:“ Wenn jeder betroffene Haushalt, welcher ernsthaft Interesse hat; pro Person nur 10 EUR spenden würde, wären schnell knapp kalkuliert 10 T€ zusammen. Wir haben gern 100,00 € dazu beigetragen.

  54. Nachdem wir über 30 Jahre hier wohnen, hätten wir es nicht für möglich gehalten, dass für die Lebensqualität der Bewohner in Wiederitzsch/Bahnhofstraße noch weitere Verschlechterungen eintreten könnten:

    • Erst mutiert die ehemalige Bahnstrecke Halle – Leipzig heimlich, still und leise zum Güterverkehrsring Nord. Ohne die geringsten Informationen, Bürgerbeteiligung und ohne auch nur einen Ansatz von Lärmschutzmaßnahmen.
    • Dann wird die Brücke an der Landsberger Straße nach und nach gesperrt. Nun ist sie schon einige Jahre komplett zu. Ein enormer Verkehrsstrom fließt seitdem täglich und stündlich durch die Bahnhofstraße. Ein Ende ist nicht absehbar. Interessant wird es, wenn die Straße, u.a. durch diese übermäßige Belastung, einmal grundhaft ausgebaut oder saniert wird. Dann sind die Anwohner mit Straßenausbaubeiträgen an den Kosten beteiligt.
    • Auf 30 Jahre wurde der Nachtflugverkehr für DHL erlaubt. Das sind 30 Jahre unseres Lebens. Wir werden das Ende dieser Ausnahmegenehmigung nicht mehr erleben. Kleinlich gedacht, nicht global und im Sinne der Wirtschaft. Und auch nicht im Sinne der Investitionen für Leipzig. Mit solchen selbstsüchtigen Bürger/-innen kann man nicht vorankommen! Zugegeben, das Dröhnen ist ja auch nicht jede Nacht zu hören. Peanats!

    Jedenfalls konzentriert sich im Norden von Leipzig massiv seit längerem der Güterverkehr in der Luft, auf der Schiene und auf der Straße mit all ihren umweltverschmutzenden Begleiterscheinungen.

    Wir haben uns in diesen drei Angelegenheiten aktiv informiert, an Bürgerbeteiligungen/- befragungen teilgenommen, mündlich und schriftlich beschwert, haben immer gewählt – und kein einziges Problem wurde auch nur ansatzweise gelöst. Sind die Probleme nicht lösbar, oder sind wir das Problem?
    Das alles zusammen ist ja nur der Auftakt zu der neuesten Entwicklung, der Krönung des Ganzen. Das Leben schreibt Geschichten, die sich kein Schriftsteller ausdenken könnte: Das Bundeswehrkrankenhaus soll Asylantenauffanglager werden! Ja das rundet doch die ganze Sache ab!

    Manches erinnert stark an die DDR-Zeit. Da hat man sich auch überlegt, mit wem man über was gesprochen hat. So ähnlich ist es jetzt geworden. Es ist nicht politisch korrekt, wenn man seine Ängste vor Destabilisierung, Werteverfall und Überfremdung äußert. Warum nicht? Es sind doch vorhandene Gefühle und Wahrnehmungen. Und haben wir denn nun die viel gepriesene Meinungsfreiheit? Oder gilt die nur für politisch korrekte Aussagen? Die Politik und die Medien haben sich in letzter Zeit extrem von der Realität entfernt. Die moralische Geiselhaft für etwas, was vor zwei, drei Generationen passiert ist, muss auch einmal beendet sein.

    Unsere Demokratie ist nicht auf die heutigen Probleme eingestellt. Sie ist nicht darauf vorbereitet und hat sich nicht den veränderten Bedingungen angepasst. Wenn es zu den Vorfällen kommt, die die Polizistin im Asylantenheim Torgauer Straße berichtet hat (siehe Offener Brief), warum wird dann nicht durchgegriffen? Warum werden erwiesene Straftäter nicht sofort abgeschoben? Wir machen uns lächerlich, das alles ist eine Farce. Das Rechtssystem funktioniert hier nicht. Es wird ausgehebelt, ad absurdum geführt. Und öffentlich nennt es keiner beim Namen.

    Binnen einer Woche wurden wir 2x von der Stadt Leipzig befragt. Zu den Themen Sport und Gewässer in Leipzig. Interessant. Aber sind das wirklich die Themen, die die Leipziger bewegen? Die gesellschaftliche Destabilisierung, die Ängste eines Teils der Bewohner, das Gefühl im Stich gelassen zu werden – das sind die aktuellen und die Zukunftsthemen! Davor werden aus politischer Korrektheit von der Stadt, der Politik und den Medien die Augen verschlossen. Zurzeit kommt dieses Gefühl der Ohnmacht gegen die Asylantenpolitik immer nur dort an die Oberfläche, wo Bürger und Anwohner akut in Bedrängnis geraten. Aber es ist eine unterschwellige und mehrheitliche Unzufriedenheit zu spüren.
    Wir sind über 40 Jahre alt. Unsere Generation hat hier im Osten umwälzende, alle Lebenssituationen betreffende Erfahrungen mit der Wende gemacht. Nun hat sich das Leben stabilisiert, hat man wieder zu sich selbst gefunden. Und nun werden wir wieder „regiert“.

    Wir warnen die Politiker die Augen vor der (noch) unterschwelligen Unzufriedenheit zu verschließen. Noch kanalisieren vor allem die Medien diese allgemeine Unzufriedenheit nur einseitig in die rechte Ecke. Aber die Unsicherheit ist längst nicht mehr auf eine extreme Gruppe zu reduzieren. Sie ist längst in der Mitte der Gesellschaft angekommen. Natürlich gibt es die selbstgerechten Menschen (z.B. J. Nagel), die sofort latente Ausländerfeindlichkeit aufspüren in einem Treffen, das sachlich und vernünftig abgehalten wurde. Wie kommen wir (und über 500 andere Bürger-/innen) zu diesen Unterstellungen? Haben wir nicht das Recht, auf unsere Nöte und Ängste aufmerksam zu machen? Komisch, es gab keine Resonanz in den Medien. Diese Veranstaltung hat dort nicht stattgefunden. Wahrscheinlich hätte es Presse gegeben, wenn die Versammelten randaliert hätten …

  55. Werte Wiederitzscher u. besonders Herr Wagner,

    da ich schon einige Nächte nicht mehr richtig schlafen kann, habe ich mir dabei Einiges wegen der Nutzung des ehemaligen BWKH gemacht.
    Ich war bei der letzten Ortschaftsratssitzung dabei, als Herr Merbitz
    sprach. Den müssten wir auf jeden Fall mit ins Boot holen, wenn dies
    nicht schon der Fall ist.
    Denn wenn er der Meinung ist als Polizeipräsident, dass KEINE Sicher-
    heit geboten ist, dann wäre er derjenige, der der Landesdirktion die
    Aufnahme von mehreren Hundert Asylanten untersagen kann!
    Und das wäre vielleicht die Rettung für uns?
    Wieso können sich Politiker gegen den Polizeipräsidenten seine Sicherheitsbedenken widersetzen???

    Ich bin auf jeden Fall am 11.11. u. 17.11. dabei.

    Viele Grüße von der auch betroffenen
    Cornelia

  56. Zu der Mitteilung in der LVZ vom 10. 11. 2014: Info-Abend zu Bundeswehrklinik als Asyl-Unterkunft

    ENDLICH kommt die seit langem erwartete Information. Die verwirrende Berichterstattung hat damit hoffentlich ein Ende. Ein wenig wunderlich sind die Formulierungen hinsichtlich : „Die Landesdirektion … sieht das Forum als Teil der kontinuierlichen Information von Anwohnern …“ Dieser Wortlaut findet sich auch auf den wenigen verteilten Einladungen wieder. Von den zahlenmäßig bekannten ca. 4.500 Haushalten in Wiederitzsch sind (bewusst?) nur 1.300 bedient wurden. Eine Veranstaltungsstätte weit weg vorm Geschehen lässt ebenfalls einen bitteren Nachgeschmack aufkommen. Auch die völlige Ignoranz einer Interessengemeinschaft, welche fleißig und konstruktiv vorarbeitet, einen umfassenden sachlichen Fragekatlog entwickelt und auf jeder politischen Entscheidungsebene Kommunikationswillen gezeigt hat, wird ignoriert, bürgerschaftliches Engagement nicht Ernst genommen.. Einzig drei! Landtags- bzw. Stadtratsabgeordnete diskutieren mit und bringen sich auch parteiübergreifend ein. Nicht immer meinungskonform aber doch immerhin aktiv.

    Nun denn, es ist ein Anfang. Wir Wiederitzscher, Lindenthaler und Gohliser etc. werden am Ende eines Arbeitstages auch den weiten Weg auf uns nehmen und werden feststellen, ob dieses Forum am Ende auch Ergebnisse bringt. Können wir wirklich noch Einfluss nehmen? Gibt es Argumente, welche die Landesregierung noch von einem Standortwechsel überzeugen könnten? Oder ist es doch die einzige mögliche Wahl, die das Land zwingt, diese Interimslösung in dieser Größenordnung hier, in ländlichen Strukturen (zwischen ausschließlich EFH), zu realisieren – komme was wolle!

    Letzteres wäre sicherlich eine planerische Schande für die Verantwortlichen – die Flüchtlingsproblematik besteht seit vielen vielen Jahren, mit steigenden Tendenzen. Machen die Verantwortlichen ihre Hausaufgaben in Ruhe, mit der nötigen Kompetenz oder schnell husch husch, vor dem Unterricht unter der Bank?

    So oder so –professionelle Öffentlichkeitsarbeit und Bürgerbeteiligung sieht in unseren Augen anders aus.

    Interessengemeinschaft Wiederitzsch

  57. Zu der Mitteilung in der LVZ vom 10. 11. 2014: Info-Abend zu Bundeswehrklinik als Asyl-Unterkunft

    Ich kann den letzten Satz der Mitteilung nur als schlechten Witz, bösen Sarkasmus oder gezielte Fehlinformation auffassen: „Die Landesdirektion … sieht das Forum als Teil der kontinuierlichen Information von Anwohnern …“
    Alle Informationen zu diesem Thema waren und sind bisher teilweise unrichtig, unvollständig, sinnentstellt oder schlicht und einfach falsch. Aber wenn es überhaupt Nachrichten gab, dann nur auf Grund des Drucks der Bürgerinnen und Bürger in Wiederitzsch, die jetzt eine IG gegründet haben, um ihre Fragen, Bedenken und Ängste wenigstens zu kanalisieren und klar zu formulieren. Keine öffentliche Behörde (weder Stadt, noch Landesdirektion, noch Innenministerium) hielt es für notwendig rechtzeitig und umfassend zu informieren, obwohl es schon seit 2009 dazu Verhandlungen gibt, wie auch jetzt erst bekannt wurde. Und die Medien begeben sich bereitwillig in dieses Fahrwasser. Auch der Termin am 17. November im Haus Auensee kam nur durch diesen Druck zustande.

  58. Liebe Mitstreiter,

    nochmals Danke für alle bisherigen Aktionen, was die Nutzung des ehem. BWKH betrifft. Hoffentlich trägt es Früchte zu unseren Gunsten!

    Die gestrige Ortschaftsratssitzung kann ich nicht so richtig positiv
    einschätzen, da:

    1. unser Ortschaftsrat und die Stadtverwaltung Lpz. die Tragweite bisher nicht erkannt haben, was die Massenunterbringung von mehr als
    500 Asylanten für die unmittelbar dort wohnenden Menschen bringen wird!
    2. es Wiederitzscher gibt, die Flüchtlinge dieser Größenordnung aufnehmen würden, da sie selbst früher Flüchtlinge waren, aber
    evtl. nicht so nah am ehem. BWKH wohnen und die Gefahren nicht
    erkennen
    3. der 3. Schritt vor dem 1. gemacht wird
    Warum jetzt schon konkrete Überlegungen anstellen, wie das
    BWKH für Flüchtlinge zu nutzen wäre (Spielplatz, Sportplatz, …),
    wenn lt. Hr. Merbitz keine Sicherheit – insbes. für unsere Wie-
    deritzscher – gegeben ist und lt. eines gestrigen Beitrages auf der
    Ortschaftsratssitzung das Gesetz der Lärmbelästigung nicht einge-
    halten wird!
    Können sich denn Politiker aus Dresden gegen geltende Gesetze
    widersetzen???
    Nein, reden wir nicht über Bedingungen im ehem. BWKH als Asylan-
    tenheim, sondern kämpfen wir für die Einhaltung der Gesetze durch
    die Landesregierung, indem aus dem BWKH kein Asylantenheim ge-
    macht wird!!!
    Fragen wir doch am Montag den Vertreter der Landesregierung, ob
    er uns beim nächsten Besuch nicht einen Scheck über eine gewisse
    Summe vom neu gewählten Ministerpräsident Hr. Tillich mitbringt,
    um aus diesem Gebäude eine Kindereinrichtung evtl. mit Altenheim
    und eine Arztpraxis/Physiotherapie zu bauen!

    Bitte lasst es nicht zu, dass über 500 Asylanten unkontolliert über
    24 Stunden hinweg das Heim verlassen und unbewacht durch unseren Ort ziehen können!
    Wir sind es besonders unseren Kindern und unseren Frauen schuldig,
    diese vor Gefahren zu schützen!
    Auch unser schwer erarbeitetes Eigentum hat es nicht verdient, wegen falscher Asyl- und Weltpolitik zerstört zu werden!
    Wir wollen endlich die vielgepriesene Demokratie spüren!
    Deshalb lassen wir uns von den ignoranten und selbstverherrlichten
    Politikern nicht unterkriegen!

  59. Hallo Frau Goral,

    Wir müssen gemeinsam die Risiken realistisch betrachten. Solidarität mit Flüchtlingen (Asyl) ist richtig und wichtig – diese Personen stellen auch keine derart gefährliche Gruppe dar – ich halte ihre Beschreibung für deutlich zu radikal. Der Punkt ist: Es gibt bessere Standorte.

  60. Hallo Herr Neumann,

    sicher klingt das etwas radikal, aber vergessen sie nicht das wird das Erstaufnahmelager. Die Menschen die hierher kommen sind nahezu unkontrolliert ( ihre Vergangenheit, ihre Herkunft ihre Belange werden erst hier überprüft ) . Sind sie wirklich davon überzeugt das sich bei 500 Asylanten nicht auch eine kleine Gruppe mit anderen Absichten hierher verirrt und versteckt.

    • Hallo Herr Reichert,

      meiner Meinung nach kommen min. zwei Arten Flüchtlinge nach Deutschland
      – Menschen die hier Sozialleistungen bekommen wollen
      – Menschen die hier eine neue Existenz als produktives Mitglied der Gesellschaft ohne dauerhafte Sozialleistungen aufbauen wollen
      Beide werden sich nicht kriminell verhalten. Die meiner Kenntnis nach vermehrt auftretenden Straftaten (in der EAE Chemnitz) sind auf kulturelle/religiöse/massenunterkunftsbezogene/untätigkeitsbezogene Probleme zwischen den vielen verschiedenen Ethnien zurückzuführen…
      nur können wir seitens Anwohnerschaft an dieser Stelle nicht viel tun (keine Sprach- oder Kulturkompetenz…)…

      P.S.: Ich glaube nicht, daß Flüchtlinge nach Deutschland kommen, weil sie sich nur hier sicher fühlen. Menschen die ihre Heimat verlassen müssen sind entweder voller Hoffnung und warten in einem heimatnahen sicheren Gebiet ab (Nordirak,Türkei, Jordanien, Libanon) oder sie entscheiden sich zur Auswanderung – siehe oben.
      Auf diese Einwanderungsströme hat Deuschland schlichtweg keine gesetzliche oder politische Antwort. Das hat mit Asyl und Flüchtling nämlich prinzipiell NICHTS zu tun.

  61. Ist heute ein Besichtungstermin des BWK bekannt?
    Ich bin gerade vorbei gefahren und eine größere Gruppe Leute schaute sich das Gebäude an- in Begleitung der Polizei.
    Ist wohl anzunehmen, dass es dabei um die weitere Planung des BWK´s geht.
    Es wäre schön, wenn jemand von der IG Wiederitzsch daran teilnehmen durfte um auf unsere Argumentationen hinweisen zu können.

  62. Hallo Herr Neunann,

    wir unmittelbar Betroffenen lassen uns nicht von Ihnen die Angst
    nehmen. Wo wohnen Sie denn, dass Sie so sicher sind, dass uns nichts
    passiert? Wir warnen davor, mit unserer Angst zu spielen und uns als
    radikal zu bezeichnen! Jeder Mensch empfindet nunmal anders.
    Wie wollen Sie uns helfen, wenn unser Grundstück, welches genau an der Bushaltestelle ist, von unzähligen Asylanten bedrängt wird?
    Da unterbreiten Sie aber bitte mal ganz konkrete Vorschläge, die
    auch meinen Sohn beruhigen!
    Man kann immer gute Ratschläge geben, wenn man nicht oder nur zum
    Teil betroffen ist.

    Weiterhin vertreten mein Mann und ich die Meinung, dass die von unseren Poltikern gemachte Asylpolitik und die Weltpolitik vollkommen verkehrt ist. Warum gibt es noch EU-Länder, die immer
    noch keine Asylanten aufnehmen? Oder warum nicht die Kriegstreiber
    in die Knie zwingen? Wie soll das denn weitergehen?
    Wir haben selbst noch genügend Probleme in unserem Land zu lösen.
    Wo sind denn die Kindereinrichtungen für unsere wiederitzscher Kids?

    Weiterhin haben wir persönlich keinen Krieg angefangen, noch haben wir jemanden getötet, noch verdienen wir – im Gegensatz zu unserer Rüstungsindustrie – an Waffen.
    Und wohnen denn bei unseren Politikern in unmittelbarer Nähe auch Asylanten oder reden die alle nur, Gutes zu tun?

    Wir bitten hier noch einmal eindringlich, und da spreche ich bestimmt
    auch im Namen anderer unmittelbar betroffener Eltern, die Angst zu respektieren und nicht gegen uns auszuschlachten!!!

    Auf Ihre ganz konkreten Vorschläge sind mein Mann, mein Sohn und ich
    aber mal gespannt. Da jetzt schon in unserer Gegend zahlreiche Einbrüche zu verzeichnen sind, möchte unser Sohn abends nicht allein bleiben!

    Für Alle als Neuigkeit:
    Gerade sah ich eine Delegation „Klemmbrettträger! am linken Teil des
    ehem. BWKH umhüllt von mind. 2 Polizisten.
    Was kaspern die hinter unseren Rücken aus? Haben die Angst vor uns,
    weil soviele Polizisten dabei waren! Ist alles entschieden???
    Wer weiß etwas dazu!

    Danke Cornelia Goral

    • Hallo Frau Goral,

      ich machs mal kurz: Forderungen und – hoffentlich auch Maßnahmen => siehe unseren Fragenkatalog auf dieser Website.
      Ihre Verbitterung über die Situation verstehe ich – und teile sie auch. Ich bin keineswegs „sicher“ das uns nicht passiert. Ich bin mir im Gegenteil sehr sicher, daß die Kriminalität zunehmen wird – in welchem Maße.. Ihre Fragen an die Politik sind gute Fragen. Ein Teil könnte ich versuchen zu beantworten (der Staat verdient prima an den Rüstungsexporten) – aber nicht hier und nicht zu diesem Thema.

  63. Hallo Frau Goral,
    Sie bedanken sich für unsere bisherige Arbeit und hoffen es trägt Früchte zu unseren Gunsten?! Ich möchte mich von Ihren krassen Äußerungen aber dennoch distanzieren. Wir haben alle unsere Ängste und befassen uns mit was wäre wenn – aber Hysterie hilft uns nicht weiter.
    Wieso wundert es Sie, dass es viele Wiederitzscher gibt, welche Flüchtlinge aufnehmen wollen? Das ist doch deren gutes Recht und wie die ältere Dame berichtete, hat es Ihr doch damals auch das Leben gerettet. Allerhöchstens die Frage der Besonderheit der Erstaufnahme und die damit extreme Anzahl an Flüchtlingen unterschiedlichster Ethnien stehen doch hier zur Debatte. (und nebenbei: auch wenn die Erstaufnahme in die Maxi kommt müssen wir uns damit beschäftigen).
    Unsere Positionierung ist doch ganz klar: Der Standort ist aus verschiedenen sachlichen Gründen (auch kurzfristig) nicht geeignet.
    – z.B. auch aus Sicht des Hr. Staatssekretär Wilhelm, welcher der Blockbebauung aus Chemnitz kritisch gegenüber steht und lieber kleinteilige Bungalow mit Sportplätzen, Spielplätzen etc. als notwendig erachtet, wie auch in der EAE Dresden (Dresden, 14.5.14) – daher ein klares Ja zur Max-Liebermann-Str.
    – ebenso die fehlende Infrastruktur und Beschäftigungsmöglichkeiten zur Aufnahme der nahezu doppelten Bevölkerung
    – die direkte Nachbarschaft aus EFH-Siedlungen
    – und natürlich aus verschiedenen rechtlichen Widersprüchen über die Nutzung des BWK
    Wenn denn die Landesregierung Abstriche gegenüber ihrer eigenen Kriterien macht, wenn von der Stadt Leipzig der Umnutzung zugestimmt werden würde und wenn aus Sicht der Polizei keine Bedenken erfolgen (mir ist auch nicht bekannt, dass Hr. Merbitz sich dahingehend geäußert hat) – ist es doch nur logisch, sich mit der Sachlage an sich zu beschäftigen.
    EAE: wann? wie lange? welches Betreiberkonzept? Sicherheitskonzept? Prävention? FINANZEN? Integrationsarbeit durch Vereine? was wird die Stadt tun? wer überwacht alles? Es müssen Konzepte und vor allem Wahrheiten auf den Tisch, mit denen wir dann als Interimslösung leben können und eben auch müssen.
    Das heißt doch nicht, dass wir nicht weiterhin konsequent alle rechtlichen Möglichkeiten (z.B. gegen eine dauerhafte Nutzung EAE oder Asylheim) ausschöpfen werden und müssen.
    Schauen wir auf die stark gestiegenen Einbruchszahlen in Wiederitzsch und Lindenthal dürfte jeder begriffen haben, dass man auch heute schon individuelle Sicherheitsvorkehrungen treffen muss. Unabhängig der EAE. Ich würde auch lieber den Schlüssel von außen mal stecken lassen, das Fahrrad im Vorgarten abstellen und mich in Sicherheit wiegen …
    Selbstverständlich habe auch ich meine Befürchtungen hinsichtlich der extremen sozialen Unterschiede und finde es unverantwortlich dass die Flüchtlinge, besonders durch die EFH-Struktur direkten Einblick auf den vermeintlichen „reich gedeckten Tisch“ der Nachbarn haben. Andererseits sind sie sicherlich in erster Linie und zum überwiegenden Teil dankbar.
    Und nein Denis, leider können wir das nicht ausschließen. Aber der Generalverdacht darf keines unserer Argumente sein. Zumindest nicht das der IG.
    Beste Grüße und wir sehen uns alle hoffentlich zahlreich am 17.11., 19 Uhr im Haus Auensee – Schaut am WE in eure Briefkästen

  64. Liebe Nachbarn, zunächst: ich kann Familie Goral ganz gut verstehen. Cornelia -als schreibende – ist einfach der Kragen geplatzt. Und das ist gut so: Eine demokratische Gesellschaft sollte das akzeptieren. Ich kann das sehr gut nachvollziehen. Ich möchte einmal in diesem Zusammenhang die Zusammenhänge zusammenfassen :-), welche mich bei diesem Thema in Rage bringen: vom Zustand der Gesellschaft wuerde ich es so benennen: die meisten Menschen leben in ihrer kleinen Illusion (nicht Frau Goral oder jemand hier) : es geht nicht darum, Probleme und Missstände faktisch zu erkennen + und sie zu lösen ; in der „es-geht-mir-guti-Gesellschaft“ hat sich jeder zurückgezogen -es geht um Spasssss und wahre Selbstverwirklichung – und man wehrt schon gar die Realisierung von Problemen durch Abwehrmechanismen ab: „ach wo, hast Du keine glücklichen Themen?“… In etwa. Dabei muss strikt unterschieden werden zwischen einem dauernden Nihilisten und Menschen, die die reale Welt erkennen und verändern wollen. Ich denke, letztere sind die meisten hier – und prallen oft an den „anderen“ ab. Politisch hat sich durch alle Parteien eine „Inzucht“ herausgebildet (Ausnahmen bestätigen die Regel!) viele narzistisch geprägte Personen – mit eben ganz persönlichen Problemen- entscheiden für eine oder gegen eine Meinung des anderen: um Ihr schönes Spiegelbild am Leben zu erhalten – eine selbstbewusste Entscheidung treffen sie dabei nicht – und: es ist ihnen nicht einmal bewusst! Zum EAL: habe mich heute mit Frauen unterhalten, welche im kleinen Rahmen Flüchtlinge betreuen. Unsere Ergebnisse, wie ein solches Heim funktioniert sind folgende: mehrere Eingänge (nach Ethnien und/oder Familienstatus getrennt), Sozialarbeiter, welche aktiv auf alle! Bewohner zugehen (bei 500 Menschen einen Schlüssel von ca. 4:1), Dolmetschern, Sachverständige, welche den Bildungsstand der Neuankömmlinge herausfinden: manche können in keiner Sprache lesen und schreiben!!!!!!! , Auslandskorrespondenten, welche, Fachkräfte, welche blitzschnell herausfinden, um wen es sich handelt (es gibt Personen ohne (gültige) Indentifikationspapiere), ggf. Suchauftraege nach Familienangehörigen erledigen, Ärzte, klinisches Pflegepersonal, Sporttrainer, Beschäftigungen im Freizeitbereich, und Profis, die fragen und beraten, ob derjenige hier bleibt – oder eine andere Region wählt, Juristen, welche sachlich die Sozialbetreuer beraten . Unsere Bearbeitungszeit für Asylrecht dauert zu lange! Und dann -wird auch je nach politisch Verantwortlichen – inkonsequent – entschieden. Die Polizeieinsätze sollten die absolute Ausnahme bilden. Das Geld für diese perfekte Unterbringung wird schon im Mietvertrag mit halbschierigen Privatleuten verfrühstueckt: übrig bleiben Selbstdarstellungen in den öffentlichen Medien, dass man die perfekte Lösung gefunden hat: nämlich keine Containerloesung! Nach diesen Orgasmen der fachlich bestellten Involvierten wird der Anwohner, die syrische Frau mit Kindern und die Polizei alleingelassen. Es wird auf ehrenamtliche Tätigkeit der Bürger appelliert :-niemals alleine zu schaffen – wie bei den Tafeln und sonstwo. Ich hoffe sehr, dass ich trotz meiner komplizierten Denkweise hier verstanden worden bin. Ein Heim der „herkömmlichen Art“ wird uns (vermutlich) hier den Atem nehmen. Liebe Grüße

  65. ich weiß nicht ob wir uns noch mit dem Gedanken befassen müssen ob oder nur noch „hoffentlich zeitlich begrenzt“ aber wäre es nicht ratsam mehr in die Richtung tatsächlicher Alternative zu diskutieren…alles was ich höre ist, dass es aktuell einfach keine Alternative gibt!
    Stimmt das denn, wer prüft solche Aussagen?
    Wie wäre es denn mit einer Art Tausch z.B. könnte eine Einrichtung mit weniger interner Infrastruktur in das Objekt und sich somit ggf. sogar aufwerten (Kinderheim, Suchtklinik, Altersheim) Oder Ausbau zu Wohneinheiten um diese dann für sozial schwache Menschen o.ä. zu vermieten?!
    Das wäre sogar interessant für die Politik!!
    Natürlich kann es hier was Mieten u.ä. betrifft Abweichungen zur Ist-Situation geben…ich denke hier wäre die Gemeinschaft gerne bereit zu spenden!

  66. Ich staune, wie sich viele von diesem Herrn Merbitz einlullen lassen! Leute wacht auf! Fragt doch mal jemand, warum es bei Panitzsch kein Heim dieser Art gibt. Ich sag es Euch – weil der SPD-OBM Jung dort wohnt. Leute seid nicht so gutgläubig. Die Herrn Politiker und sonstige „Verantwortliche“ verarschen uns hier nach Strich und Faden!

    • Hallo Wiederitzscher, ich kapier Ihren Kommentar nicht. Herr Merbitz ist der Polizeipräsident in Leipzig – er ist deutlich gegen eine EAE bei uns, weil die Umgebung eben nicht passt. Sie können Ihn am Montag am Auensee selber hören…
      In Panitzsch steht jetzt mal kein fertiges 500 Betten Hotel – oder? Dennoch, klar Politiker müssen am besten selbstlos und aufopfernd sein und immer die Gemeinschaft vor eigene Interessen stellen. Machen wir ja auch so…. Richtig ist: Wir wollen wissen warum wie entschieden wird und was genau geplant ist. Und dann deutlich aufzeigen wo es unserer Meinung nach Falsch ist, besser noch was und wie es Anders gemacht werden muss!
      Gute Ideen sind gefragt.

    • Guten Abend, Herr/Frau Wiederitzscher, danke für Ihren „Beitrag“. Leider kann ich Ihrer Logik , Herrn Merbitz betreffend, nicht folgen. Wieso: „einlullen“? Wenn Sie ein vielbeschaeftigter Mensch sind, welcher hier nicht zeitnah alles mitverfolgen kann, dann biete ich gerne an, Ihnen kurz und alles zusammenzufassen. Sollten Sie sich nach der Variante „Stasi 2.0.“ als Stimmungsmacher hier einschleichen, dann“… Ab in die Volkswirtschaft oder in den Tagebau..“. Lach! Heute finden sich da andere treffsichere Aussagen. Beste Grüße und ein schönes WE!

  67. Hallo,

    wer kann bis morgen zur Versammlung noch alternative Objekte, die den
    Fragen der Sicherheits- und Lärmschutzregeln für ein EAL entsprechen würden, „mitbringen“?
    Denn als erstes muss man sich doch als Verantwortlicher (Dresden, Leipzig,..) die Lage hinsichtlich Sicherheit und Lärm betrachten, ehe man ein bestimmtes Objekt favorisiert und in die engere Wahl
    nimmt!
    Mit mehreren guten Alternativangeboten „in der Tasche“ könnten wir
    bestimmt auch einiges zu unserem Vorteil bewirken.
    Natürlich müssen wir die andere Seite davon überzeugen können!

    Danke
    und bis morgen!

    • Hallo Frau Goral,

      die notwendigen Randbedingungen die das Land/der Bund / die Kriegssituation fordert sind:

      – quasi sofort verfügbar
      – 500 Plätze
      – spätestens Mitte 2017 wieder schliessbar.

      Ideen bzgl. leerer Objekte hatten wir viele, jedoch nicht die Möglichkeit die echte Nutzbarkeit der Objekte zu prüfen.
      Ob und wie intensiv das seitens Land und Stadt getan wurde – das wollen wir morgen erfahren. Jedoch wird da keiner aufstehen und sagen „Ja, wir haben da noch ein besser geeignetes Objekt…“.

      Das Thema Sicherheit würde ich nicht anbringen, da das BWK immerhin eine Kaserne ist und somit ggü. vielen Alternativlösungen defacto besser abschneiden würde. Lärmschutz ist ein Argument, daß hiesse jedoch das derartige Einrichtungen prinzipiell nicht in Wohngebieten stehen dürfen – und das ist ja aus Sicht des Landes und Bundes falsch.

      Mir ist es ein Anliegen morgen für uns und unsere Lebensqualität / Sicherheitsbedenken Kapital zu schlagen – also Zusagen zu bestimmten für uns sinnvollen Maßnahmen zu erhalten. Dazu wird/kann nicht zählen „Das Objekt kommt nicht..“. Dies zu thematisieren wird verlorene Zeit sein und vor allem von Möglichen Forderungen und deren Akzeptanz ablenken…
      Hier gerne zur Information ein Entwurfstand an Forderungen die aus dem Fragenkatalog entstanden ist:
      Übergreifende Forderungen

      max. 500 Flüchtlinge.
      max. 3 Monate in der EAE.
      Keine Abschiebungen aus dem EAE heraus.
      Teilbezug Max-Liebermann ab Januar 2017 mit min. 200 Personen sicherstellen.
      Ende EAE im BWK ab Juni 2017 sicherstellen.
      Aufbau weiterer Kapazitäten um angenommene Zunahme in 2015-2017 unter Beibehaltung der obigen Zusagen darstellen zu können.
      zentrale Koordinationsstelle (1 Person Vollzeit der Landesdirektion) zur Koordination der Einzelmaßnahmen – siehe unten.
      Forderungskatalog zum Betrieb des EAE im BWK

      Innen:
      Aufteilung der Flüchtlinge nach Chemnitz/Schneeberg/Leipzig anhand soziologisch Faktoren (keine unnötigen Spannungen)
      Präferiert Familien nach Leipzig, da hier auch nur Familien leben (EFH-Siedlung).
      14 tägiges Treffen Landesdirektion/Malteser/IG-Wiederitzsch im Objekt zur Besprechung der aktuellen Lage.
      Nachschulung Hausordnung für alle Flüchtlinge bei signifkanter Anzahl von Verstößen durch obiges Gremium beauftragbar.
      24h Ansprechsstelle für Beschwerden (Hotline)
      betrieben durch die Malteser
      (um Polizeieinsätze zu vermeiden und ein Klima der Deeskalation zu pflegen)
      Personal
      mind. 20 Sozialarbeiter der Malteser im Objekt.
      Zugriff auf Juristen, welche sachlich die Sozialbetreuer beraten .
      Angebot an kultureller und rechtlicher Schulung für die Flüchtlinge.
      Dolmetscher für alle Sprachen der dort einquartierten Menschen
      Ärzte und/oder klinisches Pflegepersonal im Objekt (Arztzimmer).
      Sportangebote – auch moderierte!- im Objekt. Aktives Einbinden lokaler Vereine über Landesdirektion.
      Polizestelle im Objekt.
      Spielplatz min. 300m² groß im Objekt.
      Sporträume Indoor.
      Kindergarten oder zumindest moderierte Kinderspielgruppen im Objekt.
      Freies WLAN im gesamten Objekt.
      Gebetsräume im Objekt sowie Zusammenarbeit mit lokalen muslimischen Geistlichen direkt im Objekt (Freitagsgottesdienst..)
      Cafeteria mit Waren des täglichen Bedarfs im Objekt.
      Schwarzes Brett von Malteser betreut und von Innen und Außen zugänglich. Kommunikationsplattform zwischen Anwohnern und Flüchtlingen (idealerweise im Internet).
      Angebot in der Umgebung helfen zu können (Bereitstellung Material zur Strassen- und Gehwegsreinigung in Absprache mit den Leipziger Stadtwerken.

      Außen:
      Mülleimer alle 200m in der Bahnhofsstrasse bis Ortskern Wiederitzsch
      An- und Abfahrt der Flüchtlinge durch feldseitigen Zugang.
      Verlegung Bushaltestelle direkt vor das Gebäude.
      Bustakt 6-22 Uhr alle 20min, danach alle 40min
      kein Geld für Busfahrten ausgeben, statt dessen Monatskarten!

    • Ja klar, im Objekt kann durchaus etwas Anderes gemacht werden (und das meiste davon würde uns in Wiederitzsch deutlich besser gefallen). Nur ist das ja eben Verantwortung der Golden Gate – und wie gut die das machen, dass sieht man ja an der Insolvenz…
      Die Stadt hat glaube ich wirklich wenig Interesse ein derart teures Objekt von der GG anzumieten/zurückzukaufen um dort eine KiTa etc. reinzusetzen…
      Was ich verstanden habe ist, das die GG einen 100% Mieter oder noch besser einen Käufer sucht.
      Und all die genannten Möglichkeiten sind nur Teilnutzungen – scheinbar für den privaten Objektentwickler unrentabel – ich kann’s nicht einschätzen…
      Gunnar : Dennoch morgen dazu die Stadt (wenn da ein Vertreter dabei ist!) ansprechen, ob das nicht zumindest ein Auftrag zur Prüfung einer Nachnutzung ab 2017 wäre….

  68. Und viell. im Tausch um eine interessante Alternative darzustellen… Die eigene Infrastruktur des Objektes ist eigentlich unschlagbar und stellt in meinen Augen eine zu nutzende Kapazität da!

  69. Schade, dass so viele Wiederitzscher gegen Ausländer in ihrer Nähe sind.

    Gerade von Herrn Wagner, der ja auch öffentliche Aufträge mit seiner Firma annimmt, hätte ich mehr Weltoffenheit erwartet.

    Ich verstehe auch nicht warum alle sagen es gäbe bessere Standorte. Seit doch so ehrlich und sagt, dass ihr keine Ausländer im Viertel haben wollt.

    • Hallo Sabine,

      da Du mich persönlich ansprichst: Wann habe ich etwas gegen Ausländer gesagt? Ich kann mich daran nicht erinnern. Ich habe allerdings etwas gegen die Art und Weise, wie hier vorgegangen wird. Hier werden Menschen aus Geld- und Bequemlichkeitsgründen sowie politischer Trägheit in riesen Sammellager gepfercht. Wo steht, das ein Erstaufnahmelager 500 Menschen fassen muss? Nirgendwo. Aber ab 500 Personen muss nicht mehr das Bundesland zahlen, sondern der Bund. Hier geht es doch nur darum, bequem und einfach eine ungeliebt Aufgabe zu erfüllen.

      Ob das runter gebrochen auf die Stadt, den Stadtteil, den einzelnen Bewohner Probleme bereitet, ist egal.

      Warum schafft man es nicht (wie in der späteren Asylheimen gewünscht und teilweise umgesetzt) kleine Objekte zu nutzen. Mit vernünftigen Betreuungsschlüsseln? 500 Asylsuchende zusammenpferchen und dann mit einem Betreuungsschlüssel von ca. 1:180 arbeiten zu wollen, ist ein Hohn. Gegenüber dem Asylsuchenden und dem Anwohner!

      Ich denke, hier sollte man unterscheiden. Keiner der Wiederitzscher mit denen ich gesprochen habe ist gegen Ausländer! Aber jeder der direkt hier wohnt hat natürlich die Sorge, wie sich das Leben verändert, wenn sich die Anwohnerzahl verdoppelt ohne das die Infrastruktur das hergibt. Ist das nachvollziehbar oder ist man damit automatisch „Gegen Ausländer und Nazi“?

      Das Recht auf Asyl ist unbestritten. Auch das Recht auf Einwanderung und Migration. Aber wie wir das in unserer Gesellschaft umsetzen, das steht zur Debatte. Ich denke diese Position wird (hoffentlich) auch heute Abend klar werden.

  70. Wiederitzsch hat ca. 8.500 Einwohner, also verdoppelt sich die Einwohnerzahl bei 500 neuen Mitbürgern nicht.

    Wenn Ihr alle für Ausländer seit, könnt ihr doch gern die 10.000 Euro der IG an Projekte für Ausländer spenden. Außerdem kann sich jeder einzelne Wiederitzscher im Erstaufnahmelager sozial und kostenlos einbringen.

    Leider fehlen mir auch die Angaben zu den rechtlichen Vertretern der IG oder sind sie Herr Wagner der rechtliche Vertreter der IG?

    • Wir sprechen hier von einer EAE eingebettet in ein räumlich sehr deutlich abgegrenztes Gebiet. Hier haben wir im Umfeld ca. 500 Anwohner. Somit ist dies eine Verdopplung.

      Und es wäre schön, liebe Sabine, wenn Du dich mit der Thematik bitte vorher befasst. Bitte fang jetzt nicht an, Anderen vorzuschreiben was sie machen sollen/dürfen/können/müssen. Wann und wie oft wirst Du dich vor Ort sozial engagieren? Weißt Du überhaupt ob das möglich sein wird?

  71. Ich gehe davon aus, dass sich Sabine bislang nicht die Mühe gemacht hat, die vielen Informationen die sich hier wieder finden aufzunehmen. Es geht um eine völlig überdimensionierte Einrichtung.
    Schauen Sie sich doch einfach noch einmal die Fragen, Kriterien und sonstigen zusammengetragenen Informationen an.
    Ich freue mich eher darüber, dass so viele Wiederitzscher Demokratie leben möchten und mit ihrer zahlreicher Anwesenheit dies heute Abend auch der Obrigkeit demonstrieren.

  72. Ich freue mich dann auch schon über ihr Engagement hier vor Ort. Z.b. bei Spendenaktionen oder Übernahme von Patenschaften. Sprechen Sie uns doch gern heut vor Ort an oder schicken eine Mail an die ig-wiederitzsch@gmx.de (gern zu meinen Händen)es gibt schon eine Menge Nachbarn die ihre Mitarbeit signalisiert haben. Aber auch diese möchten die Rahmenbedingungen kennen.

  73. Ich freue mich für alle Wiederitzscher, dass nun der Weg offen ist für die neue Asylunterkunft. Ein Glück haben nicht alle Anwohner diese Vorurteile gegenüber Flüchtlingen.

    • Und wir freuen uns schon auf Ihr tatkräftige Unterstützung. Wollen Sie nicht im Arbeitskreis mitarbeiten? Wir treten demnächst in Kontakt mit den Maltesern und brauchen jede helfende Hand bzgl. eine umsetzbaren Konzeptes (sollte es denn nun so kommen) und Hilfsaktionen. Vielleicht schicken Sie uns wie oben schon mitgeteilt eine Mail.

          • Ach nicht immer so ernst antworten Thomas 🙂
            @Sabine: Helfen Sie mit beim Moscheebau, das wird eine kleine aber feine Bereicherung für Wiederitzsch – eine Kirche haben wir ja eh schon.
            Und das SEK kann Ihn gut für Abseilübungen nutzen, wenn in zwei Jahren keine Gottesdienste mehr dort stattfinden…..

        • Mann könnte ja auch die Felder ringsum mit Sand auffüllen – die dadurch entstehende Wüste erinnert sie dann sicher auch ein wenig an Ihre Heimat…..

  74. http://www.proasyl.de/de/home/gemeinsam-gegen-rassismus/fakten-gegen-vorurteile/
    Richtig ist: Wohnungen für Flüchtlinge machen es allen Seiten leichter.

    Viele Vorbehalte gegen die Ansiedlung von Flüchtlingen entstehen vor dem Hintergrund, dass eine „Massenunterkunft“ geplant ist, mit allen als unschön empfundenen Begleiterscheinungen: Plötzlich gibt es zahlreiche unbekannte Menschen im Viertel, mangels Garten oder Spielzimmer halten sich insbesondere Kinder viel auf der Straße auf, viele Menschen machen mehr Lärm als wenige, zu klein geplante Müllcontainer quellen über. Solche Erscheinungen haben nichts mit Lebensstil zu tun, sondern sind eine Folge der Gemeinschaftsunterbringung.

    Massenunterkünfte gehen vor allem ihren Bewohner/innen auf die Nerven. Das erzwungene Zusammenleben mit anderen, die räumliche Enge, die mangelnde Privatssphäre,die Ablehung von außen: Vor dem Hintergrund der Flucht und der unsicheren Lebensperspektive ist das eine enorme psychische Belastung. Schon daher sollten Flüchtlinge in Wohnungen untergebracht werden. Dann ist auch die Chance größer, dass die Nachbarn keinen Bogen um sie machen, ja vielleicht sogar auf sie zugehen. Wohnungen für Flüchtlinge lösen daher das Problem für beide Seiten: Eine Willkommenskultur, die Schutzsuchende nicht in unwürdigen Massenquartiere pfercht, erhält den Wert der Immobilien in der Nachbarschaft.

  75. Das Armeelazarett ist meine Vergangenheit,hier habe ich meine Ausbildung zur Krankenschwester gemacht,die schönste Zeit meiner Jugend verbracht,
    Grundlagen für mein Studium erworben.
    Das Haus ist innen wunderbar geeignet ,Flüchtlingen ein zu Hause zu bieten.Wenn es nicht überbelegt wird,auf jeden Fall eine adäquate
    Unterkunft.
    Ich wohne in unmittelbarer Nähe des AL ,meine Eltern waren Flüchtlinge aus Stettin, in Sachsen nicht willkommen .
    Wir haben nach der Flucht 1947 zu 6 Personen Vater,Mutter,Oma,Opa,2Kinder
    in Untermiete gewohnt(1Zimmer,20qm).Vom Vermieter beklaut worden.
    Den Flüchtlingen kann man nur auf den Weg geben,egal was passiert wir kommen da durch uns kriegt keiner klein.
    Habt Mut und vertraut auf das Gute im Menschen,
    Mancher sollte sich überlegen,wie er sich selbst als Gast in fremden Ländern benimmt.

  76. Guten Morgen, hier der gestrige Bericht des MDR zur Bürgerinformation am 17. November.

    Bis auf die Reduzierung unserer Skepsis auf Lärm und Schmutz (finde ich)ist es ein guter Beitrag. erzeugt die Emotionen der Nachbarn und auch die Hilflosigkeit der Politik. Der angedeutete Streit unter Nachbarn ist natürlich Sensationsgehasche.

    Bericht: Breite Skepsis gegenüber Flüchtlingen
    http://www.mdr.de/mediathek/fernsehen/video237304_zc-7931f8bf_zs-2d7967f4.html

  77. Hallo Romy,

    in unserer Familie kann ja immer nur einer gehen zu Veranstaltungen und man muss sich auf das Erzählte verlassen…
    Als ich den Beitrag gesehen habe, war ich überrascht, wie dreist zum Teil geschnitten wurde…
    So schnell kann ein Beitrag nach rechts rutschen…Einiges war sehr gut, aber einiges war meiner Meinung nach, auch von der Moderation bzw Erzählerin her, sehr feindlich dargestellt…
    Ich hoffe einfach, das auch jemand von Golden Gate anwesend war und die Gläubigerversammlung morgen zu unseren Gunsten ausgeht…

  78. Im Fokus

    Morgen findet die Gläubigerversammlung der Golden Gate GmbH in München statt. Drei Fragen beschäftigen die Gläubiger hoffentlich:

    – Kann die Immobilie später wirklich zu einem höheren Gewinn als heute
    veräußert werden, wenn Sie 3 Jahre Flüchtlinge im großen Stil
    aufgenommen hat?

    – Wer verdient in den nächsten 3-5 Jahren an der Immobilie?

    – Habe ich noch Vertrauen ins Management?

    Liebe Gläubiger der Golden Gate – tut das richtige!

    • http://www.bondboard.de/forum/showthread.php?873-Golden-Gate-GmbH-DE000A1KQXX5/page8
      —————————————————————–
      Guten Abend,
      wenn man sich die letzten Kommentare im Forum („bondboard.de“) ansieht, ist bei den hier aktiven Gläubigern wenig bis keinerlei Vertrauen in diese „Kaufleute“ 😉 mehr vorhanden. Zum zweiten las ich vor kurzem auf einer Anwaltsseite, dass den meisten hierbei/hier schon bewusst ist, dass man nach bisherigen Standards den Wert einer Immobilie durch längere („buntgemischte“) Unterbringung von Asylsuchenden „…eher mindert. ..“ „..und dazu noch die Immobilienwerte der Nachbarschaft… .“. Und an diesen „knallharten“ marktwirtschaftlichen Gegebenheiten/Bewertungen wird sich trotz Sozialromantik nichts ändern. Ja, bitte, liebe Gläubiger der Anleihe: tut das richtige.

      Beste Grüße und einen schönen Abend.

  79. Die morgige anstehende Gläubigerversammlung bei GoldenGate wird wieder ein Stein in der Waage unseres Anliegens sein. Ich würde sagen das wird ein großer Schritt in die eine oder andere Richtung sein. Hoffen wir auf das beste.

  80. Was mir bei der ganzen Sache auffällt: Massenunterkünfte sich eigentlich nicht auf Dörfern zulässig. Seltsam, da ist dann Wiederitzsch auf einmal wieder „Leipzig“. Wenn es aber um die Lärmkartierung geht (nicht miterfasst), ist es außen vor. Deshalb wird auch nichts unternommen, um das auch schon angesprochene Lärmproblem mit den Güterzügen zu bekämpfen…

  81. „Wenn es zu viele Zuwanderer gibt, muss man auch einmal sen Mut aufbringen zu sagen, dass es genug ist.“
    Der Dalai Lama über die Masseneinwanderungen in Europa.

  82. legida am 12. januar 2015, ich bin dabei, bin kein rechter oder linker, ich will nur etwas gegen die HOHEN DAMEN UND HERREN machen, meinen protest auf die straße bringen.
    herr diestel, herr jung – sie haben schuld, mit ihrer politik der verarschung.

  83. Vielleicht waren diese Bürger damals ebenso verunsichert, wurden vor vollendete Tatsachen gestellt und haben keinerlei Mitspracherecht gehabt. Mit der Arroganz aus heutiger Sicht kann man da sicher leicht urteilen.

    Staatliche Entscheidungen müssen (damals wie heute) transparent und nachvollziehbar für die Betroffenen sein. Es darf und muss natürlich darüber gestritten werden, wie eine Größenordnung von 350 ständig wechselnden Flüchtlingen in einen kleinen Stadtteil integriert werden soll und vor allem ob dies überhaupt von den Verantwortlichen gewünscht und gefördert wird. Dies ist am Ende nicht nur eine Frage des realistischen Konzeptes, sondern von sehr viel Geld – Geld was jederzeit – als nicht-hoheitliche Ausgabe gestrichen werden kann. Und dann?

    Die Erstaufnahmeeinrichtungen werden neben den Anwohnern bestehender Heime von vielen pro-Asyl Vereinen und Politikern an den Pranger gestellt. (Sicher auch von der Polizei, wenn sie dürfte) Die Konzepte hinken, deren Umsetzung noch mehr. Und dann wundern Sie sich das wir nicht Hurra schreien oder es still schweigend zur Kenntnis nehmen?
    Dezentralisierung heißt das Zauberwort – ist kein Hexenwerk aber eben eine sehr teure „Registraturstelle für Flüchtlinge“ (mehr ist es für viele Bundesländer eben leider nicht).
    Das wäre nicht umsetzbar heißt es von den Verantwortlichen der Landesdirektion!? Es muss diese Größenordnungen haben? Dann bitte aber auch nicht in ein kleines EFH Wohngebiet!

  84. Danke Romy, Du/Sie hast/haben mir und meiner Familie aus dem Herzen
    gesprochen!!!

    In der Hoffnung, dass alles gut ausgeht, schöne und besinnliche Weihnachten – auch ein paar Stunden der Erholung!!

    Liebe Grüße
    Cornelia und Familie

    • Hallo Denis,

      an der Situation wird sich aus Sicht des sächsischen Innenministerium nichts ändern. Der Standort ehemaliges BWK gilt als „alternativlos“. Hier kann nur noch die Gläubigerversammlung der Golden Gate GmbH am 12.01.2015 greifen, wenn einer Vermietung widersprochen wird. Die Stadt Leipzig (Dezernat Stadtentwicklung) hat schon mitgeteilt, dass eine baurechtliche Untersagung nicht erfolgen wird.

      Ein Gutachten zur verwaltungs- und baurechtlichen Lage lässt die IG Wiederitzsch aktuell erstellen.

  85. Hallo Thomas,

    das weiß ich aber irgendwann wird es auch für das Innenministerium zeitlich knapp. Alternativlos ist es mit Sicherheit nicht, offiziell vielleicht aber auch ein Ministerium bekommt nicht immer was es will und das weiß man auch dort.
    Was die Gläubigerversammlung betrifft würde ich sagen, das wird nicht die letzte sein. In den Versammlungen wird doch niemals angesprochen „machen wir ein Erstaufnahme Lager daraus oder nicht“ so wie es ausschaut sind noch viel Grundlegendere Dinge zu klären. Die bei der letzten Gläubigerversammlung den Saal verlassen haben um vielleicht die Abstimmung zu verhindern haben sicher andere Beweggründe als wir.

    Aber abwarten und schauen was am Ende bei rauskommt.

  86. Guten Abend,
    Meine Empfehlung an alle Bürger die sich mit dem Thema Migration und Asyl befassen. Heinz Buschkowsky der Bürgermeister von Neukölln hat ein neues Buch geschrieben, mit dem Titel: „Die andere Gesellschaft“.
    Ich behaupte dieses Buch beantwortet viele Fragen zur Pegida-Bewegung, den es zeigt auf, wohin die Reise gehen kann, in Parallelgesellschaften, wo der Respekt vor dem Asylgebenden Land und deren Regeln missachtet wird. Auch wird der Leser behutsam darauf hingewiesen warum sich der Islam von anderen Religionen unterscheidet.
    Schönes Fest! Th. Hoffmann

  87. wieso erfahre ich erst jetzt, dass, . . .
    „22.12.2014 – 12:15 UHR | LEIPZIG
    Podiumsdiskussion zur Flüchtlingspolitik im Leipziger Norden

    Die Integration von Flüchtlingen im Leipziger Norden ist am Montag-Abend Thema bei einer Podiumsdiskussion. Dazu laden Integrationsministerin Petra Köpping, der Bürgerverein Gohlis und der Leipziger Flüchtlingsrat ein.

    Dabei soll es vor allem um die sächsischen Asylpolitik und Möglichkeiten der Integration gehen. Beginn ist um 18 Uhr in der Rosentalresidenz der Diakonie Leipzig, Elsbethstraße 18.
    Der Freitstaat plant, das ehemaligen Bundewehrkrankenhaus in Wiederitzsch als Erstaufnahmelager für Asylsuchende umzubauen.! Quelle RADIO LEIPZIG

    • Leider wusste ich davon auch nichts. Gestern Abend ging es dort um folgende Themen:

      • Perspektivwechsel in der Integrationspolitik in Sachsen? – Was erwartet Sachsen von der großen Koalition? Wird es einen Wandel der restriktiven Abschiebepraxis geben?
      • Integration als Feld der Kooperation zwischen Land, Kommunen und Ehrenamt
      • Der Flüchtling als Fachkraft? Der zwiespältige ökonomische Diskurs contra Ausgrenzung.
      • Integration als gelebte Praxis – Wie schaffen wir erfolgreich Austausch, Dialog und Erleben von Heterogenität, um Vorbehalte abzubauen und Unterschiede produktiv zu verarbeiten?

      Radio Leipzig hat bei seiner Meldung einfach alles Fakten in einen Topf geworfen und 1x kräftig gerührt, statt 2 Minuten die Einladung auf der Seite des Bürgerverein Gohlis e.V. zu lesen.

  88. Ich wünsche allen eine frohe und besinnliche Weihnacht – und einen guten Rutsch in ein gesundes, erfolgreiches 😉 und (hoffentlich) friedvolles Jahr 2015! Ihr Lieben: passt über die Feiertage auf die unbeleuchteten und „unbenachbarten“ Seiten und Flächen Eurer Grundstücke auf. Bei uns wurde eingebrochen, innerhalb eines Zeitfensters von einer reichlichen Stunde unserer Abwesenheit. Der Einbruch ins Haus wurde durch eine eingeschlagene Fensterscheibe (sogar etwas oberhalb des Erdgeschoßbereiches) herbeigeführt. Nochmals beste Grüße und Wünsche!

  89. letzter kommentar. da „ihr“ ja überhaupt nicht auf dem laufenden seit, und ich die wichtigsten informationen doch über die medien erfahre, kündige ich mein interesse an diesem medium. danke trotzdem für die bisherigen informationen und wünschen den ausländern viel erfolg beim beziehen des objektes „bundeswehrkrankenhaus“.
    frohe weihnachten und guten rutsch. ein teilnehmer LEGIDA 2015.

  90. Liebe Wiederitzscher,
    zuerst natürlich ein frohes und besinnliches Weihnachtsfest für alle.

    Neben den vielen persönlichen Wünschen für das neue und den Überlegungen zum fast vergangenen Jahr einte uns seit Oktober diesen Jahres die Sorge um die Entwicklung unseres Bundeswehrkrankenhauses.

    Die kommunizierte Perspektivlosigkeit, das dieses Objekt einzige InterimsMöglichkeit für eine Erstaufnahmeeinrichtung sein soll hat sich in meinen Augen hoffentlich relativiert. Ich bin mir sicher dass die Verantwortlichen andere Standorte prüfen und auch einen geeigneten finden werden. Neben den Diskussionen und Recherchen, weshalb dieser Standort ungeeignet ist haben die Zeit, die Insolvenz des Betreibers und somit auch die fehlenden Verhandlungsmöglichkeiten für uns gearbeitet.

    Andererseits gibt es keine Entwarnung und somit weiterhin die Möglichkeit, dass das Vorhaben in 2015 realisiert werden soll. Wir blicken dazu auf die erneute Gläubigerversammlung am 12. Januar. Für diesen Fall wären wir insofern vorbereitet, als dass wir (neben der rechtlichen Prüfung der Umnutzung) die vorübergehende Flüchtlingsaufnahme inhaltlich mit den verantwortlichen Institutionen begleiten würden.

    Viele von uns haben mit ihrer friedlichen und konstruktiven Anteilnahme ein Zeichen gesetzt, dass wir als Stadtteil bei großen Entscheidungen Mitspracherecht und Mitgestaltung einfordern. Das war großartig!

    Sollte die Erst-Aufnahme-Einrichtung hier in Wiederitzsch vom Tisch sein bleibt trotzdem abzuwarten, wie die Weiterentwicklung des riesigen Areals um das BundeswehrKrankenhauses erfolgt. Wir können im Falle einer Versteigerung nur hoffen, einen solventen Betreiber zu finden der eine Nutzung herbeiführt, welche sich gut in den Stadtteilen integriert (Betreutes Wohnen, Kindereinrichtungen oder sogar eine medizinische Weiternutzung…..)

    Jeder hat bereits mitbekommen, dass in den letzten Wochen ein stetiger Ansturm an Diskussionen zu Flüchtlingsthemen herrscht. Regional, deutschlandweit, aber auch international.

    Ich persönlich würde es begrüßen, wenn die vielen Fragen, Ängste und Überlegungen von interessierten Menschen die Politiker zwingen eine transparente und effektive Flüchtlingspolitik auf den Weg zu bringen. (Z.b. Überarbeitung der Konzepte Erstaufnahmeeinrichtungen, Verfahrensverkürzung bei Asylanträgen, bundesweite Anordnung von dezentralen Unterkünften…) Und in meinen Augen genauso wichtig eine zukunftsorientierte Einwanderungspolitik – Einwanderung ist bei unseren Bevölkerungsstrukturen unumgänglich. (Wir sind einfach zu alt und zu wenig.) Dann aber eine effiziente und für das Land förderlicher Regelung, welche auch den Werterhalt unserer Gesellschaft, unserer Traditionen und Kultur pflegt. So wie es in vielen anderen Ländern schon üblich ist.

    Trotzdem werde ich persönlich mich nicht an einem „Abendspaziergang“ beteiligen. Dafür sind mir die Bewegungen inhaltlich zu kontrovers und auch schon im Namen suspekt.

    Ich wünsche allen Nachbarn ein guten Rutsch und bedanke mich bei den vielen vielen Helfern und vernünftigen Gleichgesinnten. Rückblickend würde ich alles genauso machen und werde auch 2015 weiter an dem Thema arbeiten.

    Romy Fichtner

  91. Der heutige Artikel in der LVZ: Golden Gate macht Freistaat neues Angebot zeigt einmal mehr, dass das Thema nicht vom Tisch ist. Wir bleiben weiter dran.

  92. Um ehrlich zu sein, wurde es foch nur ruhig, um die Leute zu beruhigen, schön unten zu halten, damit sie denken, das geht schon gut…

    Das Ding kommt und ich sage, die laufen das…und danach kommt das dauerhafte Asylheim…

    Wir werden hier irgendwann wegziehen, denn das tue ich meinen Kindern nicht an…was in letzter Zeit in der Bevölkerung los ist, zeigt doch, was es für Ängste gibt und das viele begründet ist und ich kann und will diese Oberen nicht verstehen, die meinen, das ist alles nur Panikmache und halb so wild…

    Wir werden hier alle mit privaten Schulden aus der Sache gehe und es wird keinen interessieren…

  93. Hallo Ihr Alle,
    alles Gute für das Neue Jahr, besonders Gesundheit und jede Menge
    Kraft für die bevorstehenden Aufgaben!

    Meine Familie und ich glauben auch nicht mehr an ein gutes Ende in
    Bezug auf das ehem. BWKH.
    Wir trauen auch keinen Politikern mehr, denn die reden sich doch
    nur selbst in den Vordergrund und denken nur an ihre eigenen Vorteile!

    Und was kann unsere IG noch ausrichten? Ich weiß es nicht!

    Ich fühle mich der PEGIDA/LEGIDA hingezogen, vielleicht wird dann
    doch noch etwas bewirkt! Die Oberen haben doch Angst vor so etwas!
    Ich habe die Nase gestrichen voll, weil die uns doch gar nicht ernst nehmen!!!
    Langsam hat man gar keine Kraft mehr zum kämpfen, aber ich bin es
    meiner Familie und auch anderen schuldig!

  94. Hallo Diana,

    Ja, vielleicht kommt in das BWK eine solche Nutzung.
    Ja, es gibt dadurch Nachteile (die leider noch immer nicht vernünftig diskutiert werden – Du hast Recht mit dem Verweis auf „Panikmache“).

    Nein, ich glaube nicht daß sich Zustände einstellen werden, die mich zum Wegziehen bewegen/zwingen.

    Nein, ich halte es für die falsche Reaktion zu resignieren/wegzuziehen (wohin denn, aus Deutschland raus?).
    Richtig und wichtig ist es, das Thema Zuwanderung zu akzeptieren und mitzugestalten.
    Genau das versucht ja PEGIDA durch Eskalation und leider pauschale/radikale/ausgrenzende Töne. Eben negativ denkend.
    Genau das fordern aber auch die linken Kräfte im Land. Jedoch mit ein deutlich „weltoffeneren“ Tönen. Eben positiv denkend.
    Beide sind zu radikal und zu schwarz/weiss.
    Dennoch:
    Im Grunde genommen ist es notwendig den Druck auf die Politik so zu erhöhen, daß für das Thema Geld ausgegeben und Aufwand betrieben wird. Eine Debatte über den Umgang mit Problemen und Chancen entsteht.
    Dann kann Deutschland seine eigene Fortpflanzungsdefizite durch funktionierende Zuwanderung und Integration ausgleichen, und unser schönes Land kann „überleben“, vielleicht ja sogar noch etwas schöner werden (positiver Denkansatz!).

    Eine Analogie sehe ich z.B. in der Umweltschutzdiskussion der 70/80iger Jahre (auch wenn ich da noch nicht teilgenommen habe).
    Hier gab es auch gewaltige Existenzängste (zu teuer, nicht wettbewerbsfähig, Deutschland deindustrialisert, keine Arbeitsplätze etc. etc.). Und was ist das Ergebnis rückwirkend betrachtet? Wir haben uns angepasst. Wir verbrauchen weniger Energie als „früher“. Wir leben besser „mit“ der Natur, unser Wohlstandsniveau hat sich weiter erhöht.
    Wir haben die negativen Auswirkungen der Industrialisierung im Griff (sag ich mal so…).

    Deshalb mein Motto:
    Zuwanderung ist notwendig und bereichernd.
    Es führt jedoch auch zu Spannungen und Problemen.
    Diese zu lösen ist eine Aufgabe der Politik und der Menschen im Land. Oder kurz: „Anpassen oder Untergehen“.
    Klar ist das für viele nicht „angenehm“ sich anpassen zu müssen. Veränderung ist fast immer negativ besetzt – wir sind „Gewohnheitstiere“.

    Dafür arbeite ich auch in der IG.
    Die Politik dazu „zu zwingen“ es „richtig“ zu machen.
    Und für den Fall der Fälle auch hier in Wiederitzsch alles zu tun, damit keine destruktive/feindliche Umgebung/Klima/Stimmung entsteht.

    Beste Grüsse,
    Dirk Neumann

  95. Hallo Herr Neumann,

    ich schätze Ihre und die Arbeit der IG Wiederitzsch sehr und unterstütze Sie auch weiter mit allen Möglichkeiten. Ich sehe es jedoch so ähnlich wie Cornelia. Die IG Wiederitzsch ist langsam am Ende Ihrer Möglichkeiten. Wenn diese Gläubigerversammlung für uns Wiederitzscher „negativ“ ausgeht, wird es kaum noch eine sinnvolle Möglichkeit mehr geben dies abzuwenden. Wie jemand am 1. Dezember 2014 sagte ist das ein „Kampf gegen Windmühlen“. IG Wiederitzsch ist zu klein um etwas bewirken zu können. Auch nicht mit Unterstützung in verschiedensten Kreisen und Ebenen. Ich hatte mich auch hingesetzt und verschiedenen Personen geschrieben und auf unser „Problem“ hingewiesen. Das einzige was zurück kam, war ein allgemeines Schreiben vom Land, das auf Infoveranstaltungen hingewiesen hat. Und eine persönliche Antwort eines Landtagsabgeordneten der AfD, veranlasst durch Fr. Dr. Petry, die ich Anschrieb. Er teilte mir mit, das er und seine Kollegen eine Vielzahl solcher Nachrichten bekomme und dies mit Sorge verfolge.

    Was ich damit sagen möchte ist, das von den alteingesessenen Parteien und den Regierenden nichts zu erwarten ist. Deswegen ist auch die Pegida-Bewegung entstanden. Wer sich damit mal etwas mehr auseinandersetzt sieht nicht das „Rechte“ darin. Das versuchen die Medien so darzustellen. Dies belegen auch viele Berichte der Vergangenheit. Und wenn es danach geht wer von den Organisatoren gegen das Gesetz verstoßen hat in der Vergangenheit, da kann man auch eine lange Liste von Politikern aufmachen. Mich macht es jeden Tag aufs Neue, ja ich sage wütend, das man hier in diesem Land nichts mehr kritisches Sagen kann ohne gleich „rechts“ zu sein. Und, wenn ich es sowieso schon der „öffentlichen“ Meinung nach bin, kann ich erst recht am Montag zum Spaziergang gehen. Jeder der sich mal das ausführliche Positionspapier durchliest, bitte tut es mal:

    https://legida.eu/position/erlaeuterung.html

    der wird mit des Punkten zu mindestens zu 80% – 90% mitgehen. Das sind 60% – 70% mehr als mit den Themen unserer Regierung, die ihr Hauptanliegen im Zusammenhang mit der EU und Außenpolitik sieht. Und wahrscheinlich versucht alles irgendwie zusammenzuhalten. Was wird denn da gefordert? Das geltendes Recht umgesetzt wird? Wie schlimm. Z.B. der Punkt das die Polizeireform umgekehrt wird. Und was hört man gestern in den tollen gekauften Medien. Das die Staatsanwaltschaft aus Personalmangel nicht mit der Beweismittelauswertung hinterher kommt und Verfahren zu platzen drohen. Beim meinem Kollegen wurde die Scheibe eingeschlagen am Auto, nach einem Anruf bei der Polizei bekam er die Aussage: „Wen soll ich den schicken. Für den gesamten Nordraum vom Leipzig stehen Ihm 5 Einsatzwagen zur Verfügung.“ Und zum Nordraum gehört auch die Eisenbahnstraße.

    Und das die meisten Medien alles so gestalten und berichten wie es passen muss, hat sicher auch schon jeder mitbekommen.

    Ich könnte hier noch Seiten füllen. Was ich aber sagen möchte, wer was Bewirken möchte, muss auch Größer denken als IG Wiederitzsch. Ich hoffe dass bei den Gesprächen zwischen der AfD und der Pegida am heutigen Tag was Sinnvolles herauskommt und dann ORDENTLICH an einem Strang gezogen wird. Da hat man nämlich die Möglichkeit etwas zu bewirken. Und mein erster kleiner Schritt dazu wird sein, am Montag mit spazieren zu gehen.

    Wenn das ganze wirklich zu „braun“ wird bin ich auch raus. Aber das deutet sich nicht im geringsten an. Die Leute lassen sich wirklich zu sehr von den Medien beindrucken oder beeinflussen, anstatt die Augen auszumachen und selbst etwas zu recherchieren. Aber klar, wenn man 2 – 3 verschiedene Nachrichten schaut und hört, muss es ja so sein. Also, liebe Leute, handelt einfach nach eurem gewissen und EURER Meinung.

    Viele Grüße und weiter so liebe IG Wiederitzsch
    Matthias Rabe

    PS: Was ist aus den Unterschriftenaktion geworden bzw. wie war das Feedback? Habe ich hier was überlesen? Entschuldigung, verfolge die Seite eigentlich regelmäßig…

  96. Danke Matthias für die ausführliche emotionale und auch für mich sehr wahre und selbst betreffende Darstellung!
    Lasst uns deshalb noch mehr zusammenrücken und weiter kämpfen!
    Ganz habe ich die Hoffnung noch nicht aufgegeben!

    Lb. Grüße!

  97. Hallo Wiederitzscher,

    ich verfolge diese Diskussion von Beginn an und möchte an dieser Stelle von den Beführwortern der „so dringend notwendigen“ Zuwanderung mal folgenden Aspekt kommentiert haben.

    Wenn wir doch alle so ein weltoffenes „Freundesland“ sind, warum zerstören wir dann mutwillig andere Länder ? Und ich rede nicht von Kriegen – ich spreche von den herbei gerufenen „Fachkräften“. Diese werden doch in ihren eigenen Ländern viel dringender benötigt, da es um deren Wirtschaft viel schlechter steht als in Deutschland.
    Verstehe ich es also richtig, man hilft einem Land indem man seine Fachkräfte abzieht und es noch mehr ins Verderben treibt ???

    Sind die Deutschen etwa alle zu dumm um deren Fachkenntnisse zeitnah zu erlernen ???

    Eins sei klar gestellt, ich beführworte Hilfestellungen an Kriegsflüchtlinge !!! Aber unsere Asylpolitik umfasst eher eine Hilfe für absolut Jedermann – koste es was es wolle. Und genau damit schürt man die Wut der eigenen Bürger und so entstehen Aktionen wie PEGIDA und LEGIDA – zu Recht !!!!

    • Hallo Peter,
      ich denke Ihre Bedenken, anderen Ländern Ihrer sämtlichen Fachkräfte zu berauben ist unbegründet, wenn man sich die Zuwanderungszahlen ansieht. Wir sollten dies völlig unabhängig der Flüchtlingssituationen sehen.
      Betrachten Sie doch beispielsweise einmal den stetig ansteigenden Anteil an ungarischen und polnischen Arbeitnehmern oder den vielen Migranten mit entsprechender Arbeitserlaubnis auf dem Bau! Logische Konsequenz bei den vielen Schulabsolventen, die persönlich durch mangelnde Erziehung und völlig verschrobenes Realitätsbild nicht für Ausbildungen geeignet sind und Fachkräfte, welche sich mit Nebenbeijobs und Harz IV im nebulösen System der Arbeitsämter mit Ihrem Schicksal arrangiert haben und damit verdammt gut leben. Sanitärfirmen, Elektriker, Trockenbauer, Maler… alle auf der Suche nach fähigem Personal, welches leider immer schwerer zu finden ist.
      In einigen Jahren werden wir sehr froh sein, über einen noch höheren Anteil an ausländischen gut motivierten Arbeitnehmern – hier sind alle Ressourcen erschöpft. Ich würde mir das auch anders wünschen – aber so ist die Realität, zumindest im regionalen Handwerk.

  98. Hallo Peter,
    ich befürworte zum großen Teil Deine Aussagen.
    Ich kann auch so vieles unserer Politiker NICHT verstehen!

    Warum geht mein großer Sohn jetzt nach seiner erfolgreichen Promo-
    tion nach Florida?
    Nicht weil er es dort so toll findet, sondern weil ihm Deutschland
    als super ausgebildete Fachkraft nicht vertraut, hier in Deutsch-
    land zu arbeiten!
    Er hat nicht eine positive Rückkoppelung in Form eines Stellen-
    angebotes für seine Ausbildung als promovierter Diplom-BioChemiker bekommen!
    So vergrault man sich seine eigenen Fachkräfte, für die sehr viel
    Geld in die Ausbildung geflossen ist!
    Wo soll das noch in Deutschland hinführen?
    Und deshalb ist vielleicht eine dieser neuen Bewegungen eine Zuflucht für mich!
    Die Zeit wird es zeigen!!!

    Frdl. Grüße!

  99. @ Cornelia: Und was kann unsere IG noch ausrichten? Ich weiß es nicht!
    Liebe Cornelia,
    schauen wir doch erstmal auf die Situation:
    – Heute steht die Entscheidung bei der Golden an: Insolvenz ja oder nein? Versteigerung ja oder nein.

    – Szenario: die EAE kommt NICHT, weil die Verhandlungen zwischen Golden und IM gescheitert sind und oder rechtlich eine derartige Nutzung verhindert werden konnte. Fazit: Dies wäre für unseren Stadtteil erfreulich, weil wir auf eine Nutzung des Objektes hoffen können, welche für uns förderlich ist!

    – Szenario: die EAE im BWK KOMMT, weil sich Golden und IM einigen und wir keine Möglichkeit haben rechtlich gegen die vorübergehende Nutzung vorzugehen und unsere Einwände schlichtweg nicht berücksichtig werden
    o Fazit: Hier sind wir Wiederitzscher und ihre IG am meisten gefragt!!! Denn ich sehe das anders als Diana im Beitrag vorher. Wir werden natürlich weder resignieren noch umziehen! Hier geht es um unser zu Hause. In diesem Fall kommt einfach viel Arbeit auf uns alle zu, damit wir, wie Hr. Neumann oben schilderte, die bestmögliche Lösung für alle Beteiligten finden. Ich möchte verhindern, dass sich dieses Objekt in die vielen negativen Beispiele einreiht und bin fest davon überzeugt, dass wir mit stetiger Mitarbeit, Druck, Transparenz, Kontrolle der Konzepte und deren Umsetzung die angenommenen Beeinträchtigungen für uns so gering als möglich halten werden. Es würde natürlich von einer unglaublichen Ignoranz der Landesregierung zeugen und die Wut über eine derartige Entscheidung wäre sicher groß. Aber am Ende müssten wir das Ding eben in der bestehenden Gemeinschaft schaukeln.
    Ich bin und bleibe optimistisch, dass der Kelch an uns vorübergeht und werde nach wie vor alle realistischen Möglichkeiten mit ausschöpfen. Sobald sich eine neue Entwicklung andeutet berichten wir – derzeit ist Stillstand aber das wird sich sicher sehr bald ändern.

    Romy Fichtner

  100. wenn man sich den Gegenantrag zu Punkt 3 der Tagesordnung von Frau Fischer genau durchliest, dann kann man schon erkennen, was die golden Gate leipzig vorhat. Ohne die angeforderte Änderung kann die golden Gate leipzig Mieteinnahmen beliebig hoch einbehalten und „verwenden“. Das öffnet die Tür für die Vermietung als EA , die Immobilie verliert an Wert und die Mieteinnahmen werden im Nirwana verpuffen, die Gläubiger werden davon nichts haben. Wäre spannend zu wissen wue dieser Tagesordnungspunkt ausgegangen ist. Ich war leider nicht dabei

    • Hier wurde nach – Aussage von Anwesenden – der Änderung von Frau Dr. Fischer zu TOP 3 zugestimmt. Dies heißt, das die Verwertung der Immobilie frühestens zum 31.12.206 erfolgen muß. Somit passt dies natürlich perfekt in das Zeitfenster der geplanten EAE-Nutzung.

    • Ich glaube, so hätte das die Golden Gate GmbH gerne. Zum Glück war dies bisher nicht die Intention des Freistaat Sachsen. Eine gekaufte Immobilie für eine dauerhafte EAE ist in Leipzig ja vorhanden.

  101. Hallo Leute,

    bis die Sache nicht endgültig vom Tisch ist, dass keine Asylanten in das ehemalige BWKH kommen, glaube ich gar nichts Gutes vorerst mehr!
    Die Politiker sind doch nur auf ihr Wohl (Macht und Diätenerhöhung)
    bedacht und die Verantwortlichen der Golden Gate und des ganzen
    anderen dazugehörigen und unübersichtlichen Geflechts sind doch auch nur auf maximalen Gewinn bedacht! Was interessiert die da unser beschauliches Wiederitzsch mit unseren eigen erschaffenen Werten?

    Sollte es anderes kommen, wäre das ja eine Sensation!
    Hoffentlich!!!

    Danke!

    • Ich habe mich auch hoffnungsvoll ans Lesen verschiedener Artikel zu dem Thema gemacht… Aber zum Einen ist hier wirklich mit kriminellen Mitteln vorgegangen worden und zum Anderen gibt es offensichtlich einen greifbaren Eigentümer. Ich würde mir dies bei uns ebenso wünschen, dann hätten Verhandlungen mit diesem Sinn gemacht. Aber so, da haben Sie recht Cornelia, geht es diesem Konstrukt Golden Gate offensichtlich reineweg um Gewinnmaximierung ohne zukunftsträchtige Konzepte.

  102. Lasst die mal weiter glauben, wenn sie es so vermieten, das sie später einen Gewinn beim Verkauf erzielen…Abriss ist dann die einzige Option…gesprochen, von einem Ingenieur, die in Markkleeberg für solch eine Unterkunft NEU bauen…

    • Hallo Diana,
      nach wie vor ist der Stand, wie von Hr. Wagner so umfangreich beschrieben:

      http://www.wiederitzsch-im-blick.de/aktuelles-von-der-ig-wiederitzsch-im-januar/

      1. es wird weiter zwischen Land und Golden Gate verhandelt, wobei der eine verkaufen und der andere aber nur mieten möchte…
      2. es gibt noch keine Entwarnung bezüglich einer alternativen Lösung für die Interimsunterbringung der EAE ab 5/2015

      Wir werden Anfang nächster Woche noch einmal bei Hr. Dr. Wilhelm nachfragen. Außerdem halten Landtagsabgeordneter Gasse und div. andere weiter Ihre Augen und Ohren offen.

      Und ja, das Abwarten ist ein sehr unbefriedigender Zustand.

  103. Jetzt nach den großartigen Zusagen vieler Politiker – weil denen wahrscheinlich ihr aller Wertester auf Grundeis geht -, brauchen
    wir doch keine Angst mehr zu haben! Denn Alles wird gut … und so
    weiter und so fort! Ha, ha, ha!!!

    Man darf denen aber nicht über den Weg trauen, denn dann haben wir
    sofort verloren!
    Lasst uns weiter zusammen kämpfen gegen deren Ignoranz, die sich gegen das eigene Volk richtet!
    Die sehen doch weiter nur sich und ihre Vorteile! Allen voran unser
    so toller OBM Jung!
    Wie haben denn die linken Chaoten in Leipzig gewüstet? Wie weit soll
    es noch gehen?

    Bitte lasst es für uns Wiederitzscher gut ausgehen!!!

    Danke!

  104. Hallo ihr,

    wie wäre es, wenn wir die neue Ministerin (zuständig für Asyl) Fr. P. Köpping ins Boot holen und für uns gewinnen?
    Sie sagte nämlich heute bei MDR (Radio) zum Dialoggipfel (Dresden gestern), dass die
    Politiker auf die Menschen zugehen müssen, da viel falsch (seitens der Politiker) gelaufen ist in Bezug Asyl in Sachsen.
    Bekanntlich kehren neue Besen gut; nehmen wir sie da mal beim Wort.
    So könnten wir sie gegen die Machenschaften des Hr. Dr. Wilhelm
    „aufhetzen“.
    Es wäre für uns eine Chance, dass es z. Z. hektisch zugeht in Sachsen
    wg. PEGIDA/LEGIDA. Die Politiker müssen endlich begreifen, dass es so
    nicht weitergeht!

    Was könnte da die IG in Bewegung setzen für uns Wiederitzscher?
    Wann können wir uns wieder treffen und reden, reden, reden?
    Wäre da nicht auch eine Art Dialog mit Befürwortern und Gegnern möglich?

    Was sagt ihr dazu? Das „Abwarten und Teetrinken“ macht einen wirklich
    noch ganz verrückt!

    Danke!

  105. Hallo Leute,
    anbei ein Link, der viel. Hoffnung macht!?
    Seht ihr auch eine Möglichkeit für uns aufgrund eines bestehenden Wohngebietes am ehemaligen BWKH?
    Auch wenn wir kein „Nobelgebiet“ sind, gibt es aber große Bedenken
    für ein EAL bei uns!

    http://www.sueddeutsche.de/panorama/fluechtlingsheim-in-hamburger-villenviertel-aber-doch-nicht-hier-1.2249044

    Weitere Anfrage:
    Warum arbeiten so wenige Leute in der Olbrichtstr., wenn doch
    dieses EAL laut der Politiker (bes. Dr. Wilhelm) so dringend
    benötigt wird???
    Habe am Donnerstag wiederholt nur ca. 3-4 Leute gesehen.
    Wollen die uns veralbern, indem dort nur zum Schein gearbeitet
    wird, bis wir „kleingeklopft“ wurden?
    Wer weiß etwas Genaueres?

    Schönes Wochenende!

    • Der Winter bringt Bauarbeiten gerne ins stocken, da viele Arbeiten nicht bei Minusgraden durchgeführt werden.
      Darüber hinaus steht die Max-Liebermann-Straße als EAE. Hier ist der Freistaat Sachsen schon Eigentümer. Es kam auch zu keinem Zeitpunkt ein Hinweis, dass dieses Objekt wieder gekippt werden könnte.

  106. Das Hamburger Urteil bietet Anhaltspunkte, wie in so einem Fall vorzugehen ist, es is egal ob es sich um ein Nobelviertel handelt oder nicht, entscheidend ist der Passus „Die Größe einer solchen Einrichtung ist so gering zu bemessen, dass von ihr gebietsuntypische Störungen nicht zu erwarten sind.“ Darum sollte sich die IG Wiederitzsch mit ihrem Anwalt kümmern: http://m.spiegel.de/panorama/gesellschaft/a-1014753.html

    • Ja. Die Not ist groß. Aber auch hier werden planlos und ohne Einbindung vor Ort, Tatsachen geschaffen. Und genau darum geht es, die IG Wiederitzsch tut alles um diese Plan- ind Konzeptlosigkeit hier nicht greifen zu lassen!

  107. Gestern gab es einen Artikel in der lvz über das bwk, leider ist er online nicht zu finden…war hier jemanden bekannt, das das bwk nun weitere Interessenten für das Objekt hat, um es als medizinische Einrichtung weiterzuführen evtl auch als Rehabilitationsrinrichtung?!

  108. Ab heute ist die Ungewissheit (ob das Bundeswehrkrankenhaus eine Erstaufnahmeeinrichtung wird) vorbei.

    Das SMI Hat sich für eine andere Einrichtung im Süden von Leipzig entschieden. Alle Informationen findet ihr auf Wiederitzsch im Blick.

  109. So wie es ausieht bekommt Wiederiztsch nun doch ca.500 neue Mitbewohner. Ein geschickter Schachzug mit der Ausgliderung einzelner Gebäude vom Geländer der BWK. Die Baugenehmigung ist diese Woche erteilt worden und es herschen schon etliche Aktivitäten in den zwei Gebäute Teilen. Wenn ich dies nur vorm bauen gewusst hätte.

  110. Liebe Wiederitzscher,

    ich habe gestern und heute ewig recherchiert wegen der angedachten Infoveranstaltung zur Unterbringung von Asylanten in der Messehalle 4.
    Leider klappte – wie schon so oft – nicht die Info mit den Betroffenen!
    Laut LVZ der vergangenen Woche sollte heute dazu eine Veranstaltung
    18.00 Uhr stattfinden (Artikel vorige Woche zur „Einweihung“ Messehalle 4)
    Wie sich jetzt herausstellte, hat die LVZ das mit der Veranstaltung
    heute 18.00 Uhr in Dölzig verwechselt.
    Wie peinlich! Wieder einmal falsche Infopolitik in dieser heiklen
    Angelegenheit!

    Nun meine Frage: Gibt es für die Anwohner u. a. der Messehalle 4
    denn keine Infoveranstaltung, auf der wir Fragen stellen dürfen?
    Denn immerhin sind es ja bald 2.000, die dort untergebracht sind!

    Wer kann dazu was Verwertbares sagen?

    Danke!

  111. Hallo,

    die Bewohner in der Messehalle sind sehr gut informiert. Es sind auch schon fast 2000. Wo gibt es sonst noch Anwohner an der Messehalle 4? Mir ist nur das Gewerbegebiet mit Globus und die Bürotürme davor bekannt. Dahinter ist bis nach Seehausen grüne Wiese.

  112. Laut Information des Insolvenzverwalters in der letzten Woche gegenüber den Aktionären und Gläubigern sind die Verkaufsverhandlungen ( medizinische Nutzung) nach wie vor in der heißen Phase aber noch nicht abgeschlossen.

  113. Hallo Thomas, wie schaut es denn aktuell aus? Welche medizinische Nutzung wird es geben? Ärztehaus,Krankenhaus oder betreutes wohnen?

    Hast du da bereits infos?

    MFG reiner

  114. Hallo Thomas,

    seit Februar ist schon etwas Zeit ins Land gegangen. Gibt es was neues vom BWKH? Ich möchte nicht gern mit etwas überrascht werden, was ich und die Anwohner nicht möchten.

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