Schulentwicklungsplan 2016 und die Auswirkungen auf Wiederitzsch

Ratsversammlung am 22.06.2016 mit den für Wiederitzsch wichtigen Punkten

Im Stadtrat standen die für Wiederitzsch wichtigen Punkte

  • Ö 18.4 – Satzung über ein besonderes Vorkaufsrecht; Stadtbezirk Nord, Ortsteil Wiederitzsch; Satzungsbeschluss – EILBEDÜRFTIG – (Einreicher: Dezernat Stadtentwicklung und Bau)
  • Ö 18.5 – Bebauungsplan Nr. E-139 „VHW – ehemaliges Holzveredlungswerk“, 1. Änderung Ergänzung und Präzisierung der Planungsziele – EILBEDÜRFTIG – (Einreicher: Dezernat Stadtentwicklung und Bau)

auf der Liste.

Beiden Anträgen wurde einstimmig zugestimmt. Stadtrat Friedrich weißt, während seine Wortmeldung zum Thema, darauf hin, dass hiermit noch kein Kauf beschlossen ist.

Sondersitzung am 21.06.2016 im Gemeindesaal

Laut internen Quellen ist der Neubau einer Grundschule für Wiederitzsch beschlossen und somit die Containerversion vom Tisch.

Viele Wiederitzscher (vor allem Lehrerinnen und Lehrer) waren am Dienstag Abend vor Ort und hofften auf konkrete Antworten aus der Stadtverwaltung Leipzig. Diese Wünsche wurden enttäuscht. Ein Vertreter der Stadt war nicht vor Ort. Dies ist allerdings dem Fakt geschuldet, dass es am Ende gar nicht um die Schule geht, sondern um die Änderung (Präzisierung) eines Bebauungsplans. Alle wichtigen Informationen zur Schule stehen unter dem Punkt Die konkreten Informationen für Wiederitzsch zu diesem Artikel. Ziel der Stadt Leipzig ist es, mit diesem Verwaltungsakt, ein großes Grundstück zu sichern um hier Planungsfreiheit zu bekommen.

An diesem Abend ging es ausschließlich um den Beschluss, ca. 10.000 qm des Bebauungsplans des ehemaligen Holzveredelungswerkes zu präzisieren. Nur dadurch kann eine Vorkaufsrecht sowie eine Umwidmung zu einer Gemeinbedarfsfläche erfolgen. Auf dieser ist dann der Neubau der Schule vorgesehen. Ob die Grundschule, die Oberschule oder beide an diesen Standort kommen, ist noch nicht entschieden. Was und ob am Ende gebaut wird, entscheidet der Bedarf.

Lärmgutachten und andere Aspekte eines Schulneubaus sind aktuell noch gar nicht Bestandteil der Diskussion, sondern erfolgen nachrangig der Entscheidung für den Standort. Die Aufstockung des jetzigen Containerbau ist also weiterhin nicht vom Tisch und unbedingt notwendig, da schon ab dem aktuellen Schuljahr 2016/2017 Flächen benötigt werden.

Durch den Ortschaftsrat wurde beiden Anträgen

  • Satzung über ein besonderes Vorkaufsrecht; Stadtbezirk Nord, Ortsteil Wiederitzsch; Satzungsbeschluss
  • Bebauungsplan Nr. E-139 „VHW – ehemaliges Holzveredlungswerk“, 1. Änderung Ergänzung und Präzisierung der Planungsziele

zugestimmt.

Aktuell geht der Ortsvorsteher Diestel von maximal 3 Jahren von der Planung bis zum Einzug der ersten Schüler aus.

Präsentation auf der Sitzung des Ortschaftsrat Wiederitzsch am 12.04.2016

Am Dienstag stellte ein Vertreter des Dezernat Jugend / Soziales / Gesundheit und Schule den Schulentwicklungsplan der Stadt Leipzig – Fortschreibung 2016 in der Sitzung des Ortschaftsrates vor. Im Vorfeld bat Diestel um eine gute Vorbereitung, da er mit einer hohen Anzahl an Wiederitzscher Eltern von schulpflichtigen Kindern rechnete. Leider blieb beides aus. Weder war der Vertreter der Stadt Leipzig gut vorbereitet, noch waren viele Wiederitzscher als Gäste da. Um genau zu sein 4! Dieses mangelnde Interesse und die mangelnde Teilnahme wurden durch den Ortschaftsrat explizit erwähnt. Auch ich schließe mich da an und frage: „Wo waren die Wiederitzscher, wenn es um die Schulsituation 100er Kinder in den nächsten Jahren geht?“

Die Präsentation verlief dann erwartungsgemäß sachlich aber durchaus bestimmt. Der Ortsrat und die teilnehmenden Gäste hörten sich die Präsentation an. In der nachfolgenden Diskussion machte der Ortschaftsrat seinen Unmut über den Schulentwicklungsplan allerdings deutlich Luft. Die Zahlen und Daten wurden deutlich bezweifelt. Der Stadtvertreter versteckte sich hinter Statistiken, konnte diese aber zu keiner Zeit erklären und/oder das zustande kommen erläutern. Auch musste er mehrfach einräumen, dass die statistischen Zahlen zum jetzigen Zeitpunkt schon falsch und veraltet sind. Der Tenor war „Lieber für alle falsche Zahlen, als gar keine Zahlen“.

Für Wiederitzsch bedeutet das, dass der Schulentwicklungsplan für das Schuljahr 2016/2017 eine Neueinschulung von 77 Kindern prognostiziert. Zum aktuellen Zeitpunkt liegen allerdings schon 92 Anmeldungen vor. Zum Zeitpunkt der Erstellung der Plandaten, wurde noch von 120 Anmeldungen ausgegangen. Diese sind aber vom Tisch. Wie es zu der Einschulungszahl im Plan kommt (die unverändert zum letzten Schulentwicklungsplan ist), konnte der Mitarbeiter des Dezernats nicht erklären.

Erklärungen waren an diesem Abend grundsätzlich Mangelware. Allerdings konnte man in den Zwischentönen viele Informationen mitnehmen. So ist die Stadt Leipzig, auf Grund ihrer Finanzlage, nicht in der Lage den Sanierungsstau in den nächsten 5 Jahren zu beheben. Allein über 600 Millionen Euro für Schulneubauten fehlen mittelfristig. Dies ist vor allem auch dem zu schulden, dass bis 2012 noch nach dem Schulentwicklungsplan von 2006 gearbeitet wurde und dieser noch Schließungen von Schulen und sinkende Schülerzahlen prognostizierte. Hier ist das Dezernat von Bürgermeister Fabian sehendes Auges gegen die Wand gefahren. Der aktuelle Schulsanierungsplan hat nicht nur die Schulen in Wiederitzsch auf dem Zettel, sondern umfasst über 400 Positionen. Diese werden hausintern nach Dringlichkeit sortiert. Wie diese Dringlichkeit definiert ist, blieb der Stadtvertreter schuldig. Im O-Ton hätte man raushören können, dass der, der am lautesten und am häufigsten klagt, weiter oben steht.

Den kompletten Schulentwicklungsplan der Stadt Leipzig – Fortschreibung 2016 mit allen Anlagen kann hier heruntergeladen werden:
Schulentwicklungsplan der Stadt Leipzig – Fortschreibung 2016

Die konkreten Informationen für Wiederitzsch

  • Grundschule ab Schuljahr 2016/2017 4-zügig. Dazu müssen Räume alternativ genutzt werden.
  • Grundschule ab Schuljahr 2017/2018 5-zügig. Die Aufstockung des Flachbaus im Hof ist statisch bestätigt und durchführbar. Es wird ein 1:1 Aufsatz geplant. Ausschreibung soll noch in diesem Jahr erfolgen und der Bau ab 2017 zur Verfügung stehen. Durch den Vertreter der Stadt wurde aber auch erklärt, dass die Art und Weise des Flachbaus nicht mehr aktuellen Schulstandards genügt. Das Thema Inklusion funktioniert mit diesen Provisorien gar nicht.
  • Schulneubau für die Grundschule soll 2018 erfolgen. Hierzu muss aber eindeutig gesagt werden, dass dies nur die Plandaten des Dezernat Jugend / Soziales / Gesundheit und Schule sind. Wie diese Empfehlungen (nach einer Bestätigung durch den Stadtrat) umgesetzt werden, ist nicht vorhersehbar. Die Aussage „Der Tag der Inbetriebnahme muss nicht mit den Plandaten übereinstimmen“, ist bezeichnend. Ein Schulneubau am alten Standort wird nicht präferiert, da hier die Flächen nicht ausreichen. Aktuell wird eine Fläche mit ca. 10.000qm für den Neubau gesucht, da Flächen nicht zur Hand sind. Diestel schlägt die Prüfung der ehemaligen Flächen des Holzveredlungswerkes vor.
  • Das Thema von Vorbereitungsklassen „Deutsch als Zweitsprache“ wird im Schulentwicklungsplan nicht beachtet. Hier verspricht die Stadt unbürokratische Unterstützung.

Der Ortschaftsrat rügt nochmals deutlich das jahrelange Verschlafen und Aussitzen der Problematik, die seit mehr als 8 Jahren so bekannt ist. Darüber hinaus stellt er fest, dass der gesamte Nordraum (einschließlich Wiederitzsch) nicht als Schwerpunktgebiet aufgeführt wird. Der Fokus des Schulentwicklungsplan ist stark auf das städtische Kerngebiet orientiert.

Der Zeitplan für den Schulneubau wird als unrealistisch erachtet.

Auch das alle Planungen ohne die Konsultation des Ortsrates (und dessen Ortskenntnis) erfolgt, wird noch mal angemerkt. Gleichzeitig wird eine Zusammenarbeit wiederholt angeboten. Am Ende stehen 4 Stimmen des Ortschaftsrates für und 4 Stimmen gegen den Schulentwicklungsplan. Alle nötigen Beschlüsse sind hier nachzulesen.

Durch die anwesenden Gästen wurden aber noch mehr Probleme angesprochen, die dem Dezernat auch schon bekannt sind. So ist die Problematik der Mittagsversorgung in der Grundschule immer noch ungeklärt und wird sich ab nächsten Jahr weiter zuspitzen. Die Räumlichkeiten sind nicht für so hohe Schülerzahlen ausgelegt. Auch die sanitären Zustände wurden nochmals kurz angesprochen.

Wie sieht die Fortschreibung für Wiederitzsch aus – Analyse des Schulentwicklungsplan

Grundschule Wiederitzsch

Die Grundschule Wiederitzsch wird aktuell in 3 Zügen mit insgesamt 12 Klassen betrieben. Hierfür stehen 13 Räume zur Verfügung.

Die Grundschule Wiederitzsch ist durch den Eingemeindungsvertrag in ihrem Bestand gesichert. Ein Wechsel des Schulstandortes ist nur mit Einverständnis des Ortschaftsrats möglich. Das Gebäude besteht seit 1913 und wurde 1980 erweitert. Die Schule ist für eine Richtkapazität einer 3-zügigen Grundschule ausgewiesen. Die Gebäudenutzung erfolgt gemeinsam mit der Oberschule. Der Hort in freier Trägerschaft nutzt die Räume der Grundschule ebenfalls.

GrundschuleKapazitätsrichtwertUnterrichtsräumeHorträumeLeerräume
in Zügenin Klassen
Wiederitzsch3121300

Die Grundschule Wiederitzsch ist im Schuljahr 2015/2016 wie folgt belegt:

GrundschuleKlasse 1Klasse 2Klasse 3Klasse 4MigrantenGesamt
Wiederitzsch8437937336330029912

Der Bedarf an Plätzen steigt für die Grundschule Wiederitzsch in den nächsten Jahren nur langsam. Hier geht die Bedarfsentwicklung von folgenden Zahlen für die Eingangsklassen aus:

Grundschule2015/
2016
2016/
2017
2017/
2018
2018/
2019
2019/
2020
2020/
2021
..2025/
2026
..2030/
2031
Wiederitzsch847777696974..71..69

Die Gesamtkapazität an Klassen muss für die Grundschule in den nächsten Jahren steigen.

Grundschule2015/
2016
2016/
2017
2017/
2018
2018/
2019
2019/
2020
2020/
2021
..2025/
2026
..2030/
2031
Wiederitzsch1213141414131212

Ab nächstem Schuljahr (2016/17) muss die Grundschule die Klasse 1 laut Planung 4-zügig fahren. Erst ab 2020 wird ein Rückgang an Schülerzahlen prognostiziert.

Prognose
Der kommende Bedarf nach Schulplätzen im Grundschulbereich kann nicht mehr vollumfänglich mit den vorhandenen Kapazitäten am Standort abgesichert werden.
Handlungsbedarf
Eine Entscheidung über eine bauliche Erweiterung bzw. eines eigenständigen Standortes sind zu treffen.
Geplante Maßnahmen
In Wiederitzsch wird eine neue Grundschule errichtet. Geplant wird hier für das Jahr 2018.

Oberschule Wiederitzsch

Die Oberschule Wiederitzsch wird aktuell in 2 Zügen mit insgesamt 12 Klassen betrieben.

Durch die gemeinsame Nutzung mit der Grundschule Wiederitzsch sind die Raumkapazitäten unzureichend. Aktuell werden die benötigten Raumressourcen durch den Systembau im Hof erreicht.

Handlungsbedarf
Zusätzliche Kapazitäten müssen geschaffen werden. Durch die gemeinsame Nutzung mit der Grundschule besteht Erweiterungsbedarf.

Einordnung der Planungszahlen

Schon der vorangegangen Schulentwicklungsplan entsprach nicht den tatsächlichen Werten. So stand für das Jahr 2015/2016 eine Einschulung von 73 Kindern im Plan. Tatsächlich wurden 84 Kinder eingeschult. Dies ist im aktuellen Plan berücksichtigt. Allerdings ist schon für 2016/2017 wieder ein niedriger Wert angesetzt. Die weiteren Planungszahlen erscheinen nicht plausibel. Die Anmeldungen werden auch für das Schuljahr 2016/2017 diese Planungsgrenzen sprengen. Realistisch ist hier eine 5-zügige Auslegung der Grundschule ab dem kommenden Schuljahr. Mit 120 und mehr Anmeldungen ist zu rechnen. Somit wird schon ab dem kommenden Jahr eine Interimslösung benötigt. Diese muss 3 neue Klassenzimmer zur Verfügung stellen.

Aktuelle Kommentare

Grundschule Wiederitzsch

Es liegen noch keine konkreten Lösungen vor. Die Stadt Leipzig kennt das Problem. Wir arbeiten dran!Löschke, stellv. Schulleiterin

Stadt Leipzig, Amt für Jugend, Familie und Bildung

Zum gegenwärtigen Zeitpunkt wird die Erweiterung der Kapazitäten am Schulstandort als dringendste Aufgabe angesehen.

 Die Planung zur Aufstockung des Hofgebäudes wurde beauftragt. Die Aufstockung soll Anfang 2017 realisiert werden, um eine Inbetriebnahme zum Schuljahresbeginn 2017/2018 zu sichern. 

Es besteht die Absicht, diese Variante so schnell wie möglich zu realisieren. Am Standort können damit weitere Unterrichtsräume bereitgestellt werden, die eine Entlastung für beide Nutzer im Hauptgebäude ermöglichen.

Bis zur Umsetzung dieses Vorschlages konnte eine Möglichkeit der Nutzung des Neuen Saales in Wiederitzsch erreicht werden. Damit kann der Bedarf für eine weitere Klasse in der Grundschule für das Schuljahr 2016/2017 abgesichert werden.Nora Griebenow, Koordinatorin

Fazit

Die Grundschule Wiederitzsch und die Oberschule Wiederitzsch platzen aus allen Nähten. Schon mit dem kommenden Schuljahr reichen die räumlichen Kapazitäten nicht aus. Der aktuelle Schulentwicklungsplan bildet dieses Problem nur mangelhaft ab.

Seitens der Stadt Leipzig wird nach Lösungen gesucht um Abhilfe zu schaffen. Für das kommende Schuljahr ist mit Interimslösungen zu rechnen. Hierzu gehört die Umnutzung von Räumen. Ab 2017 könnte der Flachbau im Hof aufgestockt werden. Langfristig ist ein Trennung von Grund- und Oberschule durch einen Neubau für die Grundschule geplant.

Pressemitteilung zu Fortschreibung des Schulentwicklungsplanes

Das Amt für Jugend, Familie und Bildung informiert:
Fortschreibung des Schulentwicklungsplanes liegt vor

Die Fortschreibung des Schulentwicklungsplanes 2016 liegt vor. Ausgehend von aktualisierten Bevölkerungsschätzungen und gesetzlichen Vorgaben analysiert der Plan den Bedarf an Schulplätzen sowie vorhandene Kapazitäten und formuliert Maßnahmevorschläge für die kommenden Jahre.

Im vergangenen Jahr wurden in Leipzig 4.000 Kinder mehr geboren als noch 1995. Gegenüber den Prognosen zum Zeitpunkt der letzten Schulnetzplanung 2012 waren es bereits 427 mehr Geburten in 2015. Auch der anhaltend hohe Zuzug nach Leipzig lässt die Zahl der Schülerinnen und Schüler weiter ansteigen. Zudem wird dieser Trend länger anhalten, als zuletzt geplant. Daher müssen zusätzliche Plätze in Schulen bereitgestellt werden. Dieser dynamischen Entwicklung soll die aktuelle Fortschreibung des Schulentwicklungsplanes Rechnung tragen.

Neben bereits geplanten und zum Teil schon in Umsetzung befindlichen Maßnahmen, wie dem Neubau eines Gymnasiums in der Telemannstraße oder der Reaktivierung der Schule am Weißeplatz in Stötteritz, werden zusätzliche Maßnahmen in die Planung aufgenommen. So werden Schulbezirke verändert und zusammengelegt sowie vorhandene Raumkapazitäten an Schulen ausgeschöpft. Zum anderen werden das Schulgebäude in der Tauchaer Straße 188 und das ehemalige Gebäude der Erich-Kästner-Schule als Grundschulen sowie die ehemalige Pablo-Neruda-Schule und die ehemalige 68. Schule als Oberschulen wieder dauerhaft genutzt. Des Weiteren werden die Kapazitäten durch Ergänzungs-, Ersatzneu- und Neubauten, wie für die Wilhelm-Busch-Schule (Ersatzneubau) und eine zusätzliche Oberschule im Planungsbereich Nord erweitert. Zudem soll die Sporthallenkapazität durch zusätzliche Maßnahmen ausgebaut werden, um auch hier den steigenden Schülerzahlen gerecht zu werden. Dies betrifft zum Beispiel den Bau von 2-Feld-Sporthallen für die 77. und 120. Schule.

Die Entwicklungen der aktuellen Asyl-und Flüchtlingsthematik konnten erst teilweise berücksichtigt werden. Die bisherigen Entwicklungen zeigen aber auch hier steigende Bedarfe, vor allem in den Bereichen Grund- und Oberschulen. Nach Vorliegen einer neuen Bevölkerungsprognose wird diese Fortschreibung bereits im Frühjahr 2018 vorgelegt.

Der neue Schulentwicklungsplan wird nun in Fachausschüssen des Stadtrates, den Stadtbezirksbeiräten und den Ortschaftsräten beraten. Geplant ist, dass die Ratsversammlung den Schulentwicklungsplan in ihrer April-Sitzung beschließt.

Medieninformation: 170-mmb-Schulnetzplanung.pdf

Herkunft der Daten

Schulentwicklungsplan der Stadt Leipzig – Fortschreibung 2016, Fassung vom 08.03.2016
Beschlussvorlage: DS-00157/14-DS-01
Status: öffentlich

Über Thomas Wagner 445 Artikel
Thomas Wagner ist der Gründer des Stadtteilmagazin "Wiederitzsch im Blick" und Ansprechpartner für alle Belange rund um dieses Magazin.

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