„Neue Mitte Wiederitzsch“

Auf dieser Seite werde ich alle Informationen zur „Neuen Mitte Wiederitzsch“ sammeln und den Prozess begleiten. Für eine chronologische Ordnung bitte von oben nach unten lesen.

Einladung zum ersten Bürgerspaziergang am 30.01.2016

In diesem Zusammenhang ist von Seiten des Verkehrs- und Tiefbauamtes (VTA) zwecks Ermittlung der Machbarkeit und Kosten dieser Maßnahme im Laufe des Jahres 2016 vorgesehen, die mögliche Umgestaltung der Delitzscher Landstraße im Abschnitt zwischen Bahnhofstraße und Podelwitzer Straße im Rahmen einer Vorplanung durch das Ingenieurbüro Hanke untersuchen zu lassen.

Der Startschuss für den Beginn der Vorplanung für eine neue Straßenraumgestaltung der Delitzscher Landstraße ierfolgt nunmehr mit dem Bürgerspaziergang am 30.01.2016, um 10:00 Uhr (Treffpunkt vor dem Rathaus).

Hierzu lädt das VTA zusammen mit dem beauftragten Büro alle interessierten Bürgerinnen und Bürger ein sich zu diesem frühen Zeitpunkt in die Planung einzubringen. Der Bürgerspaziergang wird vom Rathaus Wiederitzsch mit einzelnen Stationen in Richtung Seehausener Straße starten und dann auf der östlichen Straßenseite bis zur Podelwitzer Straße gehen. Anschließend geht es auf der westlichen Straßenseite zurück zum Rathaus Wiederitzsch, wo mit allen Interessierten ein Auswertungsgespräch stattfinden wird und es die Gelegenheit für Fragen und weitere Anmerkungen geben wird.

Der Bürgerspaziergang am 30.01.2016

Am 30.01.2016 trafen sich über 20 Wiederitzscher sowie Vertreter der Stadt Leipzig zum „Bürgerspaziergang“. Hier kann Wiederitzsch als Testlauf gesehen werden, denn noch nie wurden die Anwohner in so einer frühen Phase in die Planung von stadträumlichen Veränderungen eingebunden. Wenn diese Form der Bürgerbeteiligung in Wiederitzsch funktioniert, kann dies ein Signal für ganz Leipzig sein. Also gebt Euch Mühe, Wiederitzscher!

neue-mitte-wiederitzsch-04Neben vielen Wiederitzschern Anwohnern war auch der Ortschaftsrat Wiederitzsch gut vertreten. Seitens der Stadtverwaltung übernahm Torben Heinemann (Abteilungsleiter, Abteilung Generelle Planung, Verkehrs- und Tiefbauamt) die Führung durch den Vormittag. Darüber hinaus wurde Heinemann durch weitere Mitarbeiter der Stadtverwaltung unterstützt. So war auch Frau Heinisch vom Amt für Stadtgrün und Gewässer anwesend und fungierte als Ansprechpartnerin für alles Grüne auf dem Weg. Frau Gnoyke vom Stadtplanungsamt war als Fachfrau für die Materialien einer Stadtbebauung mit auf dem Spaziergang.

Zum jetzigen Zeitpunkt sind wir vor dem Beginn der eigentlichen Planung. Es gibt leere Pläne, die den Bestand zeigen.Dipl.-Ing. Torben Heinemann, Stadt Leipzig

Ziel ist es, mit den Bürgern einen Dialog einzugehen und nicht am Amtstisch fertige Pläne an den Wünschen und Nöten der Bürger vorbei zu entwickeln. So können die Interessen und Belange der Anwohner schon in der ersten Planungsphase einfließen und (wo möglich) berücksichtigt werden.

Jeder Wiederitzscher, der Interesse an der Gestaltung der „Neuen Mitte Wiederitzsch“ hat, kann seine Hinweise und Wünsche an das Planungsamt weiterreichen. Hierzu ist es wichtig den Planungsbereich der „Neuen Mitte Wiederitzsch“ zu kennen. Grob gesehen beginnt er an der Kreuzung Delitzscher Landstraße/ Seehausener Straße und führt dann stadtauswärts bis kurz hinter die Kreuzung Delitzscher Landstraße/ Podelwitzer Straße.

Im Detail sieht man das hier:

Planungsbereich "Neue Mitte Wiederitzsch" (c) Stadt Leipzig
Planungsbereich „Neue Mitte Wiederitzsch“
(c) Stadt Leipzig
Planungsbereich „Neue Mitte Wiederitzsch“

Jeder kann (und Heinemann hat explizit dazu auch aufgefordert) seine Anmerkungen zu diesen Flächen einbringen. Hierzu nehmen Sie Kontak, wie folgt auf:

Stadt Leipzig
Verkehrs- und Tiefbauamt, Abteilung 66.1
04092 Leipzig

Telefon: 0341 123 3456, 0341 123 3441
Telefax: 0341 123 3455
E-Mail: VTA-Planung@Leipzig.de

Diese Hinweise können dann direkt in die Planung einfließen.Dipl.-Ing. Torben Heinemann, Stadt Leipzig

Im Rahmen der Planungsphase werden im Anschluß an den Bürgerspaziergang bis Frühjahr 2016 drei Planungsvorschläge ausgearbeitet und danach zur Diskussion gestellt.

Erster Halt: Baumscheiben auf der Delitzscher Landstraße

neue-mitte-wiederitzsch-05An diesem Halt ging es vor allem um das Thema „Bäume und Baumscheiben“. So sind aktuell viel Baumscheiben zu kein und die Bäume können schlecht wachsen. Der Standard in Leipzig für eine Baumscheibe ist 3m x 2m. Dadurch wird an einigen Punkten (vor allem linksseitig stadtauswärts auf Höhen der Hausnummern 55 – 71) der Fußweg schmaler.

neue-mitte-wiederitzsch-06Die Planung der Stadt Leipzig geht nur bis zur Grünkante. Die Rasenfläche dahinter ist Privatgelände und gehört zu den Hausgrundstücken. In diesem Zusammenhang wird auch das wilde Parken vor den Häusern geregelt werden, da hier bei Ein- und Ausparken über den Fußweg ohne gemachte Ausfahrt gefahren wird und gleichzeitig die Parkfläche am Straßenrand nicht genutzt werden kann.

Auf diesem Teil des Straßenabschnittes wird es stadteinwärts keinen Radweg auf dem jetzigen Fußweg geben, da die Flächen nicht ausreichen. Eine separater Radstreifen auf der Fahrbahn wird geprüft.

Zweiter Halt: Ecke Seehausener Straße

neue-mitte-wiederitzsch-08Nach der ersten Station zog der Tross der Wiederitzscher weiter zum Anfangspunkt des Planungsbereiches.

Auf diesem Abschnitt wird es vor allem um die Fußwegfläche und die verwendeten Materialien gehen. Somit wird der stadtauswärtsführende Bereich vom Diska bis hoch zur Ecke Karl-Marx-Straße der Hauptbereich der Umgestaltung werden. Dieser Bereich ist aktuell am unattraktivsten in seiner Wirkung als Ortsmitte. Der Ausbau des Fußweges ist hier mit am schlechtesten.

Auch die Gestaltung der Bushaltestelle in diesem Bereich muß planerisch neu betrachtet werden.

Kurz und knapp konnte die Frage „Hängen die Wiederitzscher an den Hochbeeten?“ mit „NEIN“ durch die Anwesenden beantwortet werden. Hier ist auch eine Sanierung unwahrscheinlich, da die Steine schon stark verwittert und beschädigt sind. Diese können auch bautechnisch so nicht bleiben. Darüber hinaus nehmen diese Hochbeete wertvollen Raum für Fußgänger, Radfahrer und eventuelle Parkflächen weg.

Dritter Halt: Parkmöglichkeiten und Fußweggestaltung

neue-mitte-wiederitzsch-14Da durch die Entfernung der Hochbeete Platz entstehen kann, gilt es diesen zwischen Fußgängern, Ladenbesitzern, Radfahrern und parkwilligen Autofahrern zu verteilen. Auf Grund der Maße kommen senkrechte Parkbuchten (5m Tiefe wird benötigt) nicht in Frage. Nach intensivem Messen wird aber eine Planungsvariante mit schrägen Parkbuchten erfolgen, da diese weniger Fläche verbrauchen (ca. 4m – 4,30m).

Seitens der teilnehmenden Wiederitzscher wurde hier der Radverkehr (vor allem auch von Schulkindern, die hier auch die Straße queren) angesprochen. Hier wird es auf Grund der Gegebenheiten vermutlich zu einer separaten Abtrennung des Radweges auf der Fahrspur kommen.

Grundsätzlich soll der Straßeneindruck durch seine Gestaltung und durch Baumbepflanzung eng bleiben um hier den Charakter einer 50-km/h-Beschränkung zu unterstützen.

Vierter Halt: Parken auf der Delitzscher Landstraße

neue-mitte-wiederitzsch-15Hier kamen vor allem die Parkzeitspitzen zur Sprache. So muß das Parken während der Geschäftsöffnungszeiten möglich sein, aber auch der morgendliche Verkehr mit vielen Eltern, die Ihre Kinder zur Schule und KiTa bringen, muß beachtet werden.

Die Kurzzeitparkflächen mit der Parkdauer werden bleiben und eventuell erweitert. Parkuhren wird es definitiv nicht geben. Im Rahmen der Umgestaltung wird auch das wilde Parken auf dem Fußweg überprüft werdend. Der Einwurf der Anwesenden, dass Parkregeln nur sinnvoll sind, wenn diese auch regelmäßig kontrolliert werden, wurde zur Kenntnis genommen und wird vermutlich an das Ordnungsamt weiter gereicht.

Fünfter Halt: Barrierefreiheit und Ampelanlage

neue-mitte-wiederitzsch-17neue-mitte-wiederitzsch-16

Im Rahmen der Umgestaltung wird auch das Thema Barrierefreiheit eine Rolle spielen. Wo dies möglich ist, wird es Anpassungen geben, solange die Längs- und Querneigung der Fläche angepasst werden kann. Dies ist im Bereich Der Hausnummer 70 und 72 durch die Treppen zu den Ladengeschäften problematisch. Eine Rampenlösung, wie bei der Sparkasse, wird baulich nicht umsetzbar sein.

Im Rahmen der Diskussion vor Ort wurde auch darüber gesprochen, ob die Ampel (richtig: Lichtsignalanlage) an der richtigen Stelle steht oder ob diese nicht auch die ausfahrenden Verkehrsteilnehmer aus der Karl-Marx-Straße berücksichtigen müsste. Eine zusätzliche Haltelinie stadteinwärts ist nicht mehr möglich, da das Verkehrszeichen „Bei Rot hier halten“ nicht mehr gültig ist und somit auch nicht mehr eingeführt werden kann. Gleichzeitig gilt die Ampel auch als Schulwegsicherung.

Sechster Halt: Überbreite Parkfläche und schmaler Fußweg

neue-mitte-wiederitzsch-18Zwischen Lindenstraße und Stenzlerstraße finden sich überbreite Parkbuchten und ein, durch den Grünstreifen, sehr beengter Fußweg. Gleichzeitig ist hier das Problem der Fahrradnutzung auf dem Fußweg zu beachten. Dies führt auch mit der Problemkreuzung Delitzscher/Stenzler/Podelwitzer zu gefährlichen Situationen. Hier wird es aus der Planungssituation eher zu Verbesserungen für Radfahrer kommen. Eine gemeinsame Nutzung des Fußweges für Fußgänger und Radfahrer ist hier nicht möglich, da es verdeckte Einfahrten gibt.

Siebter Halt: Kreuzungsbreich Delitzscher/Stenzler/Podelwitzer

Hier wurde sofort von den Wiederitzschern von der ehemaligen Bauampel geschwärmt, die hier einen sinnvollen Verkehrsfluß ermöglicht hat. Geprüft werden muß vor allem die Radwegplanung. Des weiteren gibt es hier ein Schulwegproblem, da alle Kinder aus dem Bereichen Podelwitzer-/ Stenzlerstraße an dieser Kreuzung vorbei müssen. Aktuell ist die Chance einer Ampel unwahrscheinlich. Diese beginnen ab 250.000 Eur und aufwärts.

Achter Halt: Kreuzungsfläche Schmiedegasse

neue-mitte-wiederitzsch-03Hier wird die Situation durch eindeutig gekennzeichnete Fußwege und Übergänge gelöst werden. Die jetzt wilde Parkfläche soll in eine legale Parkmöglichkeit überführt werden. Auch hier steht nochmal das Thema „Schulweg“ an, da von vielen Kindern die Schlüppe in der Schmiedegasse genutzt wird.

neue-mitte-wiederitzsch-02Zur Diskussion steht auch die Haltestelle direkt vor dem Chinaimbiss und die Raumgestaltung rund um den Imbiss. Hier wird mit dem Eigentümer Kontakt aufgenommen.

Der Weg vom Imbiss wieder vor zur Ampelanlage wird auch neu gestaltet.

Letzer Halt. Im warmen Rathaussaal

Am Ende der Runde traf man sich noch mal im Rathaussaal und die letzten Informationen wurden notiert und ausgetauscht. Zum jetzigen Stand ist nur die Planung der „Neuen Mitte Wiederitzsch“ finanziert. Wann die Umsetzung kommt, hängt danach von vielen Faktoren ab. Im Rahmen der Planung wird auch die KWL involviert, da Teile des Leitungsnetzes (vor allem Abwasser) erneuert werden soll.

Gut ein Jahr später – erste Ergebnisse der Stadtplaner

Am 17.1.2017 zur Ortschaftsratssitzung gab es wieder Informationen zum aktuellen Stand der Planungen zur „Neuen Mitte Wiederitzsch“. Da diese Informationen alle noch in einem frühen Planungsstadium sind, gibt es seitens der Stadt Leipzig keine offiziellen Informationen. Aber ich konnte mir natürlich Notizen machen.

Es wurde nochmal auf den Bezug zum „Nordraumkonzept Leipzig 2025+“ genommen und die Notwendigkeit der Umgestaltung und Erneuerung betont. Alles im Sinn der Verbesserung der Lebensqualität der Wiederitzscher.

Die möglichen Varianten

Geändert hat sich nichts am Umfang. Es wird weiterhin der Teilabschnitt der Delitzscher Landstraße geplant. Der Schwerpunkt der Umgestaltung ist der Bereich zwischen Karl-Marx-Straße und Seehausener Straße. Also genau der Bereich des Bürgerspaziergang aus dem Frühjahr 2016.

Grundsätzlich wird in 3 Varianten geplant. Dies bedeutet aber nicht, dass am Ende die komplette Straße in einer Variante umgebaut wird, sondern dass die Varianten kombiniert werden können. Das Arbeiten mit 3 Varianten ist vordringlich für die Ermittlung der Kosten und der Machbarkeit der Maßnahme geschuldet.

Variante 1 – keine Radverkehrsanlagen

Diese Variante wird sowohl vom Planungsamt, als auch vom Ortschaftsrat abgelehnt. Dieser Meinung kann ich mich nur anschließen. Die Delitzscher Landstraße ist für Radfahrer eine Ausfallstrecke zur Seenlandschaft des Leipziger Norden (Naherholungsgebiet Schladitzer Bucht) und wird somit auch von Radfahrern aktiv genutzt.

Variante 2 – Anlage von Schutzstreifen

Schutzstreifen sind die „kleine Version“ von Radfahrstreifen. Diese nehmen nicht so viel Raum ein, trennen aber den Radfahrer vom Autoverkehr.

Variante 3 – Anlage von Radfahrstreifen

Hier wird für Radfahrer ein eigener Streifen angelegt. Dies verbraucht den meisten Raum für die Straße und ist nicht an allen Stellen in Kombination mit ruhendem Verkehr (Parksituation) sowie dem Fußgängerverkehr vereinbar.

Alle 3 Varianten werden am Ende Baukosten zwischen 1.650.000 € und 1.750.000 € verursachen. Somit ist, laut Aussage der Stadtplaner, keine Variante aus Kostengründen bevor- oder benachteiligt.

Zu den genannten Kosten kommen noch weitere Kosten, wie Baumpflanzungen und Leitungsumverlegungen.

Hinweise der Wiederitzscher aus dem Bürgerspaziergang

Die zahlreichen Hinweise der Wiederitzscher wurden dankbar durch das Planungsamt aufgenommen und sind in die Planung mit eingeflossen.

So wurde auf Grund der Hinweise mehrere Verkehrszählungen an unterschiedlichen Standorten durchgeführt um hier die Belastung durch den täglichen Verkehr festzustellen. Das Verkehrsaufkommen liegt bei ca. 11.400 Kfz am Tag (Spitzenstunden 912 Kfz/Tag). Der Schwerlastverkehr liegt bei knapp 6,5% mit ca. 730 LWK pro 24h. Dies ist ein normales Verkehrsaufkommen. In Leipzig wird in der Regel ab 10.000 Fahrzeugen am Tag mit Radfahrsteifen geplant.

Ein weiterer Hinweis aus dem Bürgerspaziergang war das hohe Park- und Halteaufkommen durch Nahversorger, Dienstleister und die Grund- und Oberschule. Hier wurden auch die Schlüppen und Verbindungswege zwischen der Schule und der Delitzscher Landstraße betrachtet. Aktuell stehen im gesamten Bereich der „Neuen Mitte Wiederitzsch“ 98 reguläre Parkstellflächen zur Verfügung.

Das die Gehwege in teilweise katastrophalem Zustand und aus unterschiedlichsten Materialen bestehen, konnte schon im Vorjahr gesehen werden.

Aktuelle Planungsziele

Ziel der Umgestaltung ist die Aufwertung der Aufenthaltsqualität unter Beachtung der Belange aller Verkehrsteilnehmer:

  • motorisierter Individualverkehr,
  • ruhender Verkehr,
  • öffentlicher Personennahverkehr,
  • Rad- und Fußgängerverkehr,
  • Kunden- und Lieferverkehr der Geschäfte und Einrichtungen.

Da mit keine offiziellen Daten zur Verfügung stehen, müssen jetzt meine grafischen Künste für die Planungsideen reichen.

Planung im Bereich Podelwitzer Straße und Stentzlerstraße

Hier sind die größten Umgestaltungen geplant. Das Zusammentreffen von 6 Einmündungen ist problematisch. Allerdings liegt hier kein Unfallschwerpunkt vor.

Umbauplanung Neue Mitte Wiederitzsch
grau: Aktuelle Verkehrsführung
rot: Neue geplante Verkehrsführung

Unschwer erkennbar ist hier eine komplette Umgestaltung der Verkehrsführung. So wird im ersten Zug die Podelwitzer und die Stentzler Straße zusammengeführt im diese erst danach zur Delitzscher Landstraße zu führen.

Planung im Bereich Schmiedegasse

Umbauplanung Neue Mitte Wiederitzsch
grau: Aktuelle Verkehrsführung
rot: Neue geplante Verkehrsführung

Im Bereich der Schmiedegasse soll die aktuelle Sperrfläche umgestaltet werden und mit offiziellen Parkflächen belegt werden.

Zukünftige Parksituation

Die Parksituation im raum der Neuen Mitte Wiederitzsch bleibt auch nach der Umgestaltung brisant. Egal welche Variante genutzt wird, am Ende gibt es weniger Parkplätze. Für senkrechte Parkflächen ist nirgendwo der nötige Platz und auch diagonale Parkflächen sind sehr eng.

VarianteParkflächen
Ist-Stand98
Variante 1 – keine Radverkehrsanlagen96
Variante 2 – Anlage von Schutzstreifen55
Variante 3 – Anlage von Radfahrstreifen47

Die nächsten Schritte

Aktuell werden die Planungsvarianten an alle weiteren zu beteiligten Ämter und Partner gegeben. Durch die KWL wurde schon Handlungsbedarf bei der Sanierung der Abwasserkanäle angemeldet. Wer sich noch an der Wasserrohrbruch im Juni 2016 oder den Gulligestank im April 2015 erinnert, ahnt, welche Altlasten hier im Boden ruhen.

Über Thomas Wagner 413 Artikel
Thomas Wagner ist der Gründer des Stadtteilmagazin "Wiederitzsch im Blick" und Ansprechpartner für alle Belange rund um dieses Magazin.

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